Die Schweiz braucht mehr Zampanos

 

Die Linken bezeichnen SVP-Politiker und Andersdenkende oftmals verächtlich als Hardliner. Dabei ist das nichts schlimmes wenn jemand  eine geradlinige und berechenbare Meinung vertritt. Unsere SP-Politiker könnte man diesbezüglich auch als Hardliner bezeichnen. Gemessen an Italien und Deutschland wird bei uns aber noch sehr anständig politisiert. Zu anständig. Oft wird am heissen Brei herumgeredet. Die SVP und einige Persönlichkeiten wanken aber heftig an diesem Dornröschenschlaf herum. Hierzu einige Beispiele die das eindrücklich vor Augen führen. 

 


Beispiel 1: 

 

Die fragwürdigen Geldgeschäfte vom Philipp Hildebrand war der grösste Skandal in der Bundesverwaltung seit Jahrzehnten. Ein Chefbeamter, der private und berufliche Dinge unheilvoll miteinander zu einem grossen Interessenskonflikt vermengte und vermischte. Da aber Herr Hildebrand eine Finanzpolitik der Linken betrieb, war er gegen diese Seite immun und hatte 3/4 des finanz-politischen Etablissements auf seiner Seite. Aus einem Täter wurde dementsprechend ein Opfer gemacht, der auch medial zu einem Nationalheiligen hochstilisiert wurde. 


Christoph Blocher/SVP sei hier aber besonders gedankt, weil er in einem schwierigen Umfeld als " Briefbote " eine ebenso schwierige Botschaft an den Bundesrat überreichte, die auf Grund des ungeheuren Drucks der Linken kaum jemand überbracht hätte!! Schon gar keine jüngere Person, weil hier jeder um seine Karriere und Finanzen fürchtet!! Die Schweiz bräuchte diesbezüglich noch mehr und 
öfters solche Blochers!! Ein SNB-Chef der hier private und berufliche Geldgeschäfte so leichtsinnig miteinander vermischt und terminiert, ist eine grosse Gefahr für die Schweizer Wirtschaft und die Finanzstabilität!! Aber zum Glück wurden diesem Missbrauch ein Ende gesetzt, wodurch Herr Hildebrand als SBB Chef abgesetzt wurde und eben so der Bankratspräsident Hansueli Raggenbass.

 

Beispiel 2

 

SVP Nationalrat Oskar Freysinger sagt was er denkt und denkt was er sagt. So auch mit diesem Zitat zur Flüchtlingsproblematik aus Nordafrika im Bezug zur Position der Linken: " Scheinheilig sei deren Ruf nach Menschenrechten. Sie würden doch auch mit den Potentaten zusammen spannen. Das sind alles die gleichen Arschlöcher. Das sind die grössten Scheinheiligen, die ständig von Menschenrechten reden, aber so lange Diktatoren in Nordafrika an der Macht waren, diese in den Verein der Internationalen Sozialisten aufnahmen."

 

 

Herr Freysinger hat hier vollkommen Recht. Die Linken gehören für ihre dreckige Doppelmoral schon längst an den Pranger!! Man muss den Bürgerlichen keine Waffengeschäfte mit Despoten vorhalten, während gleichzeitig die SP mit Despoten wie Gaddafi, Mubarak oder Ben Ali im selben Verein hockt!! Das selbe Dreckspiel pflegten die Sozis schon im Kalten Krieg mit ihren vielen Besuchen in Ostberlin, Bukarest oder Moskau!!   

 

 

Beispiel 3

 

Der Schaffhauser Neo Ständerat Thomas Minder hat sich kürzlich folgendermassen über den Ständerat geäussert: Der Ständerat ist «ein Kindergarten», «ein Streichelzoo». Liberales Gedankengut ist praktisch inexistent. Viele Ständeräte reichten «Tubel-Vorschläge» ein, die nur dazu dienten, Subventionen für ihre Kantone abzuholen. Dem Rat, der auch «chambre de réflexion» genannt wird, fehle es genau an dieser «réflexion, auf die sie so stolz sind».

 

Der Glarner Ständerat This Jenny sagt dazu «Wir müssen ihn disziplinieren – sofern er überhaupt therapierbar ist». Anita Fetz/SP äussert sich wie folgt: «Minder ist halt so ein Typ, der schwatzt, bevor er denkt. Wenn sich einer wie ein «Kindergärtler» benehme, dann Minder, so Fetz. «Der Ständerat ist für ihn offensichtlich nicht der richtige Ort.» Minder tue ihr leid. Er manövriere sich selber ins Abseits.»  CVP-Ständerat Pirmin Bischof ergänzt: «Ihm ist es spürbar unwohl im Stöckli. Er hat Mühe, sich an die Gepflogenheiten zu halten»

 

Leider entsprechen die Vorwürfe von Thomas Minder der Wahrheit. Endlich findet mal ein Nicht-SVP-ler die richtigen Worte, für dass, was in der Dunkelkammer des Ständerats so abgeht!! Viele Bürger sehen das genau gleich wie Minder!!

Aber um was geht es: Meines Erachtens kann man das Stöckli abschaffen und dafür den Nationalrat aufstocken. In der kleinen Kammer schaut in der Tat nur jeder auf seinen Kanton. Das ist aber völlig übertrieben, weil dafür die Kantonsparlamente und die Kantonsregierungen zuständig wären. Die Bundesverfassung und jene der einzelnen Kantone gibt eigentlich eine klare Macht- und Gütertrennung vor in unserem föderalen System. Der Ständerat ist eigentlich überflüssig. Im weiteren erhalten dann die finanzschwachen Kantone ohnehin einen Finanzausgleich von den reicheren, bzw. Gewinnausschüttungen der SNB. Kantone könnten auch beim NR einen Antrag stellen, wo dieser drüber befindet, wenn ein Kanton vom Bund Gelder erhalten will. So aber wird mit dem ST nur Kantönligeist und Subventionshascherei betrieben, obwohl doch bei einer Bundesexekutive Bundespolitik gemacht werden sollte!! Das Stöckli schmälert ungemein die Selbstverantwortung vieler Kantone. Zudem ist das umständliche hin und her zwischen National- und Ständerat sehr wohl ein Kindergarten !!  

 

Der Schweiz hätte es schon längst gut getan, dass auch mal jemand den Ständerat  offen kritisiert, der diesem selber angehört, nicht von der SVP ist und seinen Ratskollegen mal ins Gewissen redet. Ich kann Thomas Minder in diesem Punkt nur zustimmen.

 

Beispiel 4

 

Guliano Bignasca mag ein äusserst streitbarer Zeitgenosse sein. Aber wo er Recht hat hat er Recht!! Zusammen mit seinem Freund Flavio Maspoli, organisierte er im Juli 1991, mitten im Sommerreiseverkehr, von Airolo nach Chiasso auf der A2 einen vielbeachteten Auto-Bummelstreik. Mit dieser Freiheitskarawane wurde gegen die Tempolimiten auf Tessiner Autobahnen protestiert. Die Geschwindigkeitsreduktion wurde wegen dem Sommersmog veranlasst.

 

Einige Jahre später war dann auch erwiesen, dass solche Tempolimiten den Sommersmog praktisch nicht reduzieren, dafür aber den Verkehr behindern und verlangsamen!!Wir täten mal wieder gut daran, wenn wir uns in diesen Tagen wieder daran erinnern würden, weil diese unssinigen Tempolimits weiterhin ein Thema sind, obwohl der Verkehr in den letzten 20 Jahren noch weiter zugenommen hat!! Darunter leidet besonders auch das Tessin.

 

Unvergessen ist mir auch noch immer der Aufruf in seiner Parteizeitung il Mattino, wo der archaische Robin Hood der Lega, eine Belohnung von 1500 Franken aussetzte, für das abmontieren oder zerstören von Radarkästen!!  Zwar nicht ganz gesetzeskonform, aber doch mal zu einer Diskussion gereift, über den Sinn und Unsinn von Radarkästen, an welchem Ort und zu welchem Limit!! Hierzulande werden dann auch an den falschen Orten die Autohafer mit Radarkästen schikaniert, kleinlichst bevormundet und zur Kasse gebeten!! Vornehmlich geht es hier um die maroden Staatskassen aufzufüllen. Der daraus resultierende Bussenterror in links-grünen Städten ist heute die Realität.  Guliano Bignasca hatte als Person nichts zu verlieren, aber nichts desto Trotz grossen Mut bewiesen, da er die Abzockermentalität und die Freiheitsbeschneidung durch den Staates vor Augen führte!!

 

Fazit

 

Ich könnte hier noch einige andere SchweizerInnen in dieser Liste auffähren. Doch ich habe mich mal auf vier Beispiele konzentriert. Wir sollten verstärkt mit dem Mut zur Wahrheit aus unserer Verklemmtheit heraus kommen. Die SVP konnte dieses Laster zum Glück schon etwas aufweichen. Aber wir müssen noch weiter daran arbeiten. Vor allem im Vergleich zum Ausland,  wenn es darum geht, Skandale und Ungerechtigkeiten vermehrt, schneller und deutlicher ans Licht zu führen. Die Linken orientieren sich doch sonst so gerne immer am (EU)Ausland in allen Belangen. Aber nicht wenn es um die eigenen Missbräuche und Unzulänglichkeiten geht. Diese werden dafür ständig unter den Teppich gekehrt.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    paul Haslimeier (Donnerstag, 17 Mai 2012 13:52)

    Sehr guter Kommentar von Rolli, vor allem das mit dem Ständerat, dieser ist keinen Schuss Pulver wert, die geben vor, für ihre Kantone zu schauen, dabei gibt es in Bern das Haus der Kantone mit allen Abteilungen und Unterabteilungen. Diesen von der vermeintlichen Elite hochgehaltenen Heiligensaal umbauen in eine Gratis Zahnarztpraxis für behinderte und invalide Schweizerinnen und Schweizer, das wäre ein sehr wichtiger aktiver Akt des Mitfühlens

  • #2

    Rolli Anderegg (Donnerstag, 17 Mai 2012 14:06)

    Ja richtig Herr Haslimeier, das Haus der Kantone gibt es auch noch in Bundesbern. Ich würde den ST eher mit einer geschützten Werkstatt vergleichen, für graue Mäuse und Schreibtischtäter die nichts fruchten.

  • #3

    officersmom (Donnerstag, 17 Mai 2012 20:02)

    Klar möchten die Linken mehr Weichnudeln als Hardliner. Sind sie doch Meister der Manipulation und der Verdrehung.

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