Die Reise ins Nichts - La Suisse n'existe pas

Am Mittwoch letzter Woche habe ich mit meinen Eltern wieder einmal einen Tagesausflug mit der Bahn durch die Westschweiz unternohmen. Das erste mal nach vielen Jahren. Neben der landschaftlichen Schönheit und der schönen französischen Sprache ist mir aber nicht viel positives in Erinnerung geblieben. Ein Bestandesaufnahme der Romandie im Jahr 2012.

 

Angefangen haben wir die Reise um 10 Uhr ab Bahnhof Solothurn. Hier wurde uns dann schon über Lautsprecher mitgeteilt, dass der Zug 12 Minuten Verspätung hätte, wegen einer defekten Lokomotive/Zugskombisition. " Na typisch SBB wieder" dachte ich mir, weil ich eben kaum Bahn fahre, aber doch ständig von Pannen und Verspätungen betroffen bin, wenn ich dann mal die sauteure SBB benütze!! Aber egal dachte ich mir, wir haben ja Zeit und müssen nicht zur Arbeit.

 

Während der Zugsfahrt Richtung Neuchatel/ Yverdon wurden wir von einer dummen und alten Zicke belästigt, die dermassen laut mit dem Handy telefonierte, dass sich einige Leute massiv belästigt fühlten. Irgendwann war auch dieser Spuk mal fertig. Keine Minute zu früh, da ich sonst bald sehr laut geworden wäre...Aber bereits hier fand man um diese Uhrzeit nur noch sehr knapp einen Sitzplatz.

 

Immerhin wurden wir dann in Yverdon mit schönen Wetter und Altstadtflair belohnt. In der Hitze des Mittags nahem wir dann in einem Restaurant Platz. 10 Minuten nach der Bestellung wurde uns dann mitgeteilt, dass die Lasagne Maison ausgegangen wäre. Also bestellten wird den Palte de Jour, einem kalten Fleisch-Salat-Teller, an dem es nichts auszusetzen gab. Noch vor dem Essen wurde wir aber von einer Roma-Frau angesprochen, die natürlich etwas Geld von uns wollte. Wir gingen aber nicht darauf ein.

 

Während dem Essen spielte dann plötzlich eine Roma-Musikgruppe auf. Nicht gerade berauschend, aber gut genug, damit man schon nach 10 Minuten von Tisch zu Tisch ging, um Geld zu sammeln. Auch hier lehnten wir abermals das Ansinnen der Roma Frau ab. Wie so sollten man solchen Leuten Geld geben, wenn 1. diese mit hoher Wahrscheinlichkeit illegal hier sind und 2. das Geld ohnehin nur an die Roma-Häuptlinge im Mercedes gehen, anstatt den wirklich armen Romas!!

 

Auf dem Weg zum Bahnhof zurück begegneten uns lauter schwarz gekleideter Leute, die sich für ein Konzert von Metalllica versammelten. Ich war nicht mehr ganz sicher, aber es war glaubs vor dem dortigen Bahnhof, wo eine Romafrau am Boden kauernd am Almosen bettelte...

 

Wir begaben uns dann auf die Weiterfahrt nach Lausanne. Aber auch hier kauerten im Bahnhof  zwei Romafrauen elendig am Boden herum um bettelten um Almosen. Ein Bild wie man es sich eher aus Bukarest vorstellt, aber nicht aus eine Schweizer Stadt. PFZ sei Dank, wo man neben dem Problem der Roma Prostitution auch noch diese Seite zu sehen bekommt...

 

Bis hier her ist mir auch aufgefallen, dass es hierzulande enorm viele Schwarzafrikaner gibt, aber vor allem auch sehr viele Leute aus arabischen Ländern, die auch nicht selten mit Kopftüchern ausgestattet sind, etwas öfter als mir dies in der Deutschschweiz der Fall ist. Aber vor allem fühlt man da sich nicht mehr als Schweizer, wenn in der Romandie beinahe jeder zweite Passant eindeutig aus einem fremdem Kulturkreis kommt, was sich eben oftmals sehr in der Kleidung und der lauten Sprache manifestiert.

 

Am See und der schönen See-Promenade  angekommen nahmen wir dann in einem Restaurant Platz. Am Schluss bezahlte man für zwei Kugeln Café Glace astronomische 13.50 CHF!! Solche Preise sind mir dann bisher nicht einmal aus der Deutschschweiz bekannt. Das Zeugs war dann auch nicht speziell gut für den perversen Preis!! Für ein Cardinal Bier zahlte man auch noch 4.50 CHF!! Vor allem aber geht mir das verdammt arrogante Gelaber des Schweizerischen Tourismus und der Gastronomie bezüglich Währungskrise auf den Wecker!! Es liegt nicht nur am schwachen Euro/ starken Franken, dass diese Branchen derzeit ein grosses Problem haben, sondern auch am miesen Service in den Restaurants und dem Scheiss der dort geboten wird zu Verzehr!! Hier sollte man sich mal etwas an Österreich orientieren!

 

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Bern. Aber auch hier hatte der Zug bereits schon wieder einige Minuten Verspätung. Auch hier fanden wir nur mit Müh und Not 3 Sitzplätze. Und das um etwa 16 Uhr. Die SBB bieten aber auch hier nicht viel für die teuren Bahnfahrten: Im Bahnhof Lausanne reichte die Länge des Zuges nicht einmal bis in Sektor C hinein, für eine mikrige Zugskombosition, die von Genf bis in die Ostschweiz fährt!! Unglaublich!!

 

In Bern angekommen ein dichtes Gedränge an Menschen und eine Baustelle im Bahnhof. Ziemliches Chaos und sehr unübersichtlich. Aber auch hier das Resultat der unkontrollierten Masseneinwanderung. Die abschliessende Bahnfahrt von Bern nach Solothurn war nur noch Formsache. 

 

Fazit der Reise: Wir haben in der Schweiz ein Roma-Bettelproblem, neben der ansonsten schon bekannten Kriminalität vieler Romas. Aber vor allem kann die von der SVP hervorgerufene Ausläder-Kultur-Debatte gar nicht so fehl am Platz sein, wenn man sich Yverdon oder Lausanne so ansieht, wo zahlreiche Ausländer nicht gerade den Anschein erwecken, dass diese sich hier integrieren möchten. Den Linken sei Dank. Auch was den überfüllten ÖV betrifft, der nichts mehr für das teure Geld bietet. Das am Bahnhof Solothurn dann afrikanische Asylanten mit Drogen dealen und Buschauffeure verprügeln sei nur am Rande erwähnt. Und gesellschafts-politisch scheint mir die Westschweiz ohnehin ein Moloch zu sein. Die Weltwoche scheint dann auch nicht Unrecht damit zu haben, dass die Romads gewissermassen die Griechen der Schweiz wären. 

 

http://www.weltwoche.ch/die-weltwoche/details/article/les-grecs-de-la-suisse-die-griechen-der-schweiz.html

 

Neben dem schönen Wetter, der landschaftlichen Schönheit und der schönen französischen Sprache ist mir leider nicht viel positives über diese Welschland-Reise in Erinnerung geblieben.


Und zu guter letzt: Genau am Tag nach unserer Bahnreise, war die Bahnstrecke Lausanne-Fribourg, wie schon so oft unterbrochen, weil wieder einmal eine Kuhherde von einem Schnellzug erfasst wurde. Einfach typisch...

 

 

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