Bedingungsloses Grundeinkommen für jedermann = Sozialismus für alle


 

Schon seit Urzeiten schwebt den Vereinigten Sozialisten und den vielen Sozialromantikern die Utopie von einem bedingungslosen Grundeinkommen für alle vor. Unter dem Strich wird es aber den Leuten überhaupt nicht besser gehen mit einer staatlich gelenkten Grundfinanzierung. Es wird hier noch viel mehr Bürokratie geben die sehr aufwendig und teuer ist. Leerläufe ebenso. Ein solches staatliches Grundeinkommen ist ohnehin nicht umsonst und muss irgendwie finanziert werden. Dieser Umstand wird aber von den Befürwortern zu wenig kommuniziert. Von nichts kommt nichts. Besonders in Zeiten wo überall das Geld fehlt und die Sozialwerke am Anschlag sind

 

Wie bei jedem Sozialwerk müsste auch das bedingungslose Grundeinkommen für alle durch die Bezüger finanziert werden. Entweder durch die massive Erhöhung von Steuern, Abgaben und Gebühren, oder dann ganz einfach durch neue Pflichtabgaben. Da diese für den Normalo heute schon exorbitant hoch sind, wird dies wieder ein neuer Parameter sein, der auf die Kaufkraft von Herrn und Frau Schweizer drückt. Vor allem aber ist das bedingungslose Grundeinkommen für alle wieder mit viel Bürokratie verbunden. Den ähnlich wie bei der AHV und den Versicherungen, muss auch hier wieder ein grosser bürokratischer Verwaltungs- und Registrierungsapparat aufgebaut werden. Da der Bürger wiederum in etwa das bekommt, für dass er an anderer Stelle wieder mehr zu entrichten hat, tendiert der Nutzen für den Einzelnen gegen null. Oder er legt gar noch drauf, wenn man den bürokratischen Aufwand noch hinzuzählt.

Im weiteren kann das bedingungslose Grundeinkommen für jedermann wiederum massiv unsere Lebenshaltungskosten in die Höhe treiben. Wenn nämlich alle plötzlich 2500 Franken pro Monat mehr im Sack haben, dann werden viele Leute versucht sein, die Preise, Abgaben und Gebühren stark zu erhöhen, weil ja jeder plötzlich 2500 Franken pro Monat mehr zur Verfügung hat!! Unser liebe Staat wird dann mit Steuererhöhungen und Abgaben nicht verlegen sein, weil ja die monatliche Kaufkraft um 2500 Franken gestiegen ist!!

Die Idee der Linken und Netten hat auch den Mangel, dass andere Länder dieses System nicht haben werden. Somit werden dann falsche Anreize für zahlreiche Immigranten geschaffen, wenn diese auch noch wegen unserem Grundeinkommen einwandern, aber vorher natürlich nie was ein bezahlt haben, für eben genau dieses Grundeinkommen!! Gleich wie bei der PFZ und den Sozi-Werken!! Das Bedingungslose Grundeinkommen für alle finanziert dann auch Schmarotzer, solche die nie arbeiten und jene die nur vom Staat leben wollen. Ich weiss nicht ob 2500 Franken es wert wären, solche Leute auch noch zu finanzieren, die an anderer Stelle zu Unrecht schon sehr viel Geld vom Staat bekommen?! Eigenverantwortung sieht anders aus!!

 

Und wenn wir dann schon soweit wären, dann bekommt sicher noch jeder und jede ein staatliches Grundeinkommen, der unser Land schon längst hätte verlassen müssen!! Unter einem Service public läuft das jedenfalls nicht für den einfachen Bürger und Steuerzahler. Höchstens unter Service affront!!

 

Aus all diesen Gründen ist das Bedingungslose Grundeinkommen entschieden zu bekämpfen und abzulehnen. Diese Doktrin der Sozialisten hat schon im Sozialismus nicht funktioniert. Anstatt dass die breiten Volksmassen damit wohlhabender geworden wären, wurden diese dafür gleichmässig arm!! Noch bedenklicher finde ich aber die Tatsache, dass Schweizer Parteien und Politiker solche Ideen noch ernsthaft in Betracht ziehen und dafür propagieren!! Diese haben wohl im Geschichtsunterricht gepennt und nicht verstanden, dass genau solche Losungen ganz Osteuropa, die UdSSR und die sozialistische Welt ins Elend geführt haben!!

 

" Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmässige Verteilung des Elends." Winston Churchill

 

" Im Sozialismus gehört alles allen. Nur nicht jedem. " Werner Mitsch

 

" Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen. " Konrad Adenauer

 

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Kommentare: 15
  • #1

    Franz W. Seibold (Sonntag, 15 Juli 2012 08:54)

    Es ist ja jetzt schon so in der Schweiz, dass viele für andere arbeiten müssen, nicht zuletzt, weil Arbeitsplätze fehlen. Wie käme das heraus, wenn wir für (zugewanderte) Taugenichtse und (stinkfaule) Schmarotzer auch noch deren Mindesteinkommen (und weitere kommunale Beihilfen) garantieren müssten? Höchste Zeit, endlich die Grenzen zu setzen.

  • #2

    Lokus (Sonntag, 15 Juli 2012 16:42)

    Dieser Blogeintrag ist sehr interessant. Die Idee des gemeinen Grundeinkommens ist an sich gut : das heisst, das jeder in Würde leben soll. Das Problem ist natürlich, dass diese Idee gut ist, aber nicht tragbar (finanziell vor allem) und darum nicht anwendbar. Etwas muss man auch sagen : der Hauptverfechter ist die deutsche Piratepartei und Deutschland hat das grosses Problem, dass Millionen für einen Hungerlohn arbeiten (deshalb ist ja Deutschland so eine Exportmacht) und damit nicht mal leben können. Die Situation ist zum Glück in der Schweiz besser. Das freie Grundeinkommen ist eine Reaktion auf die deutsche Hungerslöhne aber dies ist nicht unser Problem.

    Meinerseits denke ich, dass eine Lösung für die wirtschaftliche Unterschiede darin liegt, durch Robotik (was natürlich Zeit braucht) die Arbeiterschaft zu ersetzen und diese durch die Fortbildung in eine neue Ingenieurklasse zu verwandeln. Kurz, dank der Robotik eine neue Sklaverei einführen welche ermöglicht die Arbeitszeit zu reduzieren mit gleichen Löhnen. So könnten alle einen guten Lohn bekommen mit gemütliche Arbeitsverhältnisse da die Roboter die ganze harte Arbeit machen. Die Robotik wäre auch eine Lösung um unser Arbeiterdefizit gegenüber China zu kompensieren. Im gleichen Rahmen könnte man auch die Wirtschaft in eine grosse Aktiongesellschaft verwandeln in welche alle Bürger Aktionäre sind aber dafür müsste man die wirtschaftliche Unterschiede stark eindämmen was nie möglich sein wird.

    Um diese neue Wirtschaftsordnung zu erstellen, müsste man staatlich und gezielt die Wirtschaft umwandeln mit dem Preis eine Generation von schlecht geformten Arbeitern zu opfern. Dies kann aber vermieden werden wenn man eine staatliche Fortbildung organisiert.

    Kurz, das freie Grundeinkommen ist eine gute Idee aber nicht anwendbar. Jedoch sollte das Problem der Niedriglöhne intensiv studiert werden und der Staat daran denken, eine vierte Industrialisierung un Bewegung zu setzen um am Ende zu ermöglichen, dass alle Menschen in gute Verhältnisse leben (Im Sinne von sehr guten Löhnen mit wenig Kraftaufwand wie es zur Zeit in der Tertiärwirtschaft der Fall ist).

  • #3

    Rolli _Anderegg (Donnerstag, 19 Juli 2012 20:27)

    Lokus, ich kann Ihnen nur beipflichten. Ich wäre ja nicht grundsätzlich gegen diese Idee. Aber wie Sie schon sagten ist deren Finanzierung ein Problem. Wenn wir nämlich so viel Geld wie die Saudis hätten, dann könnten wir uns diesen oder jenen Luxus auch leisten. Das haben wir aber nicht. In so einer Situation können dann auch nur Linke solche Utopien lancieren. So als ob die meisten der schon bestehenden Sozialwerke keine finanziellen Probleme hätten...

    Und in der Tat würden dann auch wieder, neben den Erwerbstätigen und Anständigen, haufenweise Faule und Schmarotzer mitfinanziert werden...

  • #4

    Daniel (Sonntag, 29 Juli 2012 15:34)

    Man muss das Thema doch noch viel umfassender anschauen. Ein BGE verändert doch das gesamte Wirtschaftssystem eines Landes. Was würde denn dagegen sprechen, wenn die Wirtschaft ihre heute bezahlten Löhne generell um das BGE kürzt? Weil die Angestellten dann ja immer noch gleichviel Geld zur Verfügung haben wie ohne BGE? Dann wäre die Wirtschaft auf einen Schlag massiv konkurrenzfähiger, weil der grösste Kostenblock entfällt.

  • #5

    swissness (Dienstag, 31 Juli 2012 14:25)

    Das ist naiv und realitätsfern was Sie da herauslassen. Wenn die Wirtschaft die Löhne generell um das BGE kürzt, dann zahlt diese dafür an anderer Stelle einen erheblichen Teil dessen, was an Steuern für die Finanzierung des BGE nötig wäre. Von nichts kommt nichts, die Soziwerke sind heute schon unterfinanziert, bei jedem neuen Soziwerk muss die Wirtschaft massiv mitfinanzieren. Anstatt konkurrenzfähiger zu werden, verliert hier die Wirtschaft mit zusätzlichen Steuern, Abgaben und Gebühren zur Finanzierung des BGE noch mehr Wettbewerbsfähigkeit als anhin.

    Ein Teil der Finanzierung des BGE wird dann eh wieder durch Lohnabzüge beim Arbeitnehmer vollzogen.

    Bitte mal etwas studieren bevor man mit sozialistischen Rezepten daher kommt. Und unterschlagen Sie nicht den Umstand, dass das BGE nicht gratis ist!!

  • #6

    Noldi (Dienstag, 07 August 2012 17:18)



    Welch populistische Tirade oberflächlicher Schein-Argumente dieser Text ist. Wo fange ich bloss an...
    „Wie bei jedem Sozialwerk müsste auch das bedingungslose Grundeinkommen für alle durch die Bezüger finanziert werden. Entweder durch die massive Erhöhung von Steuern, Abgaben und Gebühren, oder dann ganz einfach durch neue Pflichtabgaben. Da diese für den Normalo heute schon exorbitant hoch sind, wird dies wieder ein neuer Parameter sein, der auf die Kaufkraft von Herrn und Frau Schweizer drückt.“
    Diese Behauptung ist absolut haltlos und in sich nicht schlüssig. Selbst WENN eine „massive“ erhöhung von steuern notwendig wäre: Da das Grundeinkommen gleich wieder zu Herrn und Frau Schweizer zurückfliesst, dürfte die Kaufkraft mindestens erhalten bleiben. Eher wahrscheinlich ist eine Steigerung.

    „Vor allem aber ist das bedingungslose Grundeinkommen für alle wieder mit viel Bürokratie verbunden. Den ähnlich wie bei der AHV und den Versicherungen, muss auch hier wieder ein grosser bürokratischer Verwaltungs- und Registrierungsapparat aufgebaut werden.“
    Gross ist relativ. Gegenüber den meisten anderen Sozialwerken wird die benötigte Bürokratie bei einem bedingungslosen Grundeinkommen jedoch nahezu minimal sein. Keine Anträge, keine Nachweise, ein festgelegter Betrag. Zudem würden alle Sozialwerke, deren Leistung heute unter dem Grundeinkommen liegen, unnütz. Ein gigantischer Bürokratieapparat wird hinfällig.

    „Im weiteren kann das bedingungslose Grundeinkommen für jedermann wiederum massiv unsere Lebenshaltungskosten in die Höhe treiben. Wenn nämlich alle plötzlich 2500 Franken pro Monat mehr im Sack haben, dann werden viele Leute versucht sein, die Preise, Abgaben und Gebühren stark zu erhöhen, weil ja jeder plötzlich 2500 Franken pro Monat mehr zur Verfügung hat!!“
    Tipp für den Autor: Mehrere Ausrufezeichen erhöhen den Wert eines satzes nicht.
    Erstens haben die meisten Leute nicht 2500 Franken mehr pro Monat, diese bekommt man lediglich nun bedingungslos von anderer Stelle. Zweitens wird das Konkurenzdenken der freien Marktwirtschaft dadurch keinesfalls aufgehoben.

    „Die Idee der Linken und Netten hat auch den Mangel, dass andere Länder dieses System nicht haben werden. Somit werden dann falsche Anreize für zahlreiche Immigranten geschaffen[...]“
    In anderen Staaten gibt es ähnliche Strömungen. Wenn mal einer mit gutem Beispiel vorangeht, werden die anderen schon eher folgen.
    Und die Immigranten sind nicht zwingend ein Problem, viele wollen Arbeiten. Das Grundeinkommen würde dies eher Ermöglichen als verhindern, es erleichtert das für eine Anstellung essenzielle „fuss fassen“ in einer Gesellschaft. Und falls alles nichts hilft, die SVP steht ja schon wieder mit einer neuen Ausschaffungsinitiative in den Startlöchern...

    „Das Bedingungslose Grundeinkommen für alle finanziert dann auch Schmarotzer, solche die nie arbeiten und jene die nur vom Staat leben wollen.“
    Diese werden auch heute schon vom Staat finanziert. Mit genug, um nicht zu verhungern, aber zu wenig, um sich und ihr Potential in die Gesellschaft einzubringen. Hier würde man durch das BGE besonders viel kostspielige, überflüssige Bürokratie einsparen. Zudem käme deren neu gewonnene Kaufkraft auch wieder der Wirtschaft zugute.

    Der rest des Textes besteht nur noch aus Fremdenhass, Klassendenken und Beleidigungen statt aus sinvollen Argumenten, also erübrigt sich eine Antwort darauf.

  • #7

    swissness (Mittwoch, 08 August 2012 20:59)

    " Selbst WENN eine „massive“ erhöhung von steuern notwendig wäre: Da das Grundeinkommen gleich wieder zu Herrn und Frau Schweizer zurückfliesst, dürfte die Kaufkraft mindestens erhalten bleiben. Eher wahrscheinlich ist eine Steigerung."

    Bis auf den letzten Satz kann ich Ihnen sogar noch zustimmen. Ich habe auch nie etwas anderes behauptet. Aber was würde es bis an diese Stelle bedeuten, wenn am Schluss doch nur ein Nullsummenspiel heraus kommt?? So nach dem Motto: Ich zahle dir heute ein Bier und du mir morgen eines ;-)

    Aber danach machen Sie einen Denkfehler: Es geht nicht bloß um die Ein- und Auszahlungen, sondern auch um das Management des BGE, wer gerade bezugsberechtigt ist und wer nicht, Berücksichtigung der stetigen Ein- und Auswanderungen, Kontrollen, Recherchen, Geburten, Verstorbene, Schuldner beim Staat etc. was nun mal mit zusätzlicher Bürokratie verbunden ist, damit man ständig update ist, so wie in anderen Sozialwerken. Und das ist eben gottsleider nicht gratis, was es auch zu finanzieren gilt, bevor man das eigentliche Geld für ein BGE zusammenkratzt.

    Aber spätestens danach beginnt schon das eigentliche Problem, da wir an allen Ecken und Enden zu wenig Geld haben. Die selben Leute die hier das BGE propagieren, wollen ja schließlich auch Milliardenbeträge für die erweiterte und fokussierte Bildung, Forschung, Wissenschaft, Integration, Familie, Entwicklungshilfe, Internationalismus, Kultur und Sport. Aber weder in diesen Bereichen noch beim BGE vermögen diese Leute die Finanzierung offen zulegen. Folglich wäre ein BGE bei diesem grossen Forderung- und Wunschkatalog nur über zusätzliche Steuern, Abgaben und Gebühren zu finanzieren, was ganz gewiss nicht die Kaufkraft fördert. Den Füffer und's Weggli können Sie schon gar nicht haben.

  • #8

    swissness (Mittwoch, 08 August 2012 21:02)


    " Gross ist relativ. Gegenüber den meisten anderen Sozialwerken wird die benötigte Bürokratie bei einem bedingungslosen Grundeinkommen jedoch nahezu minimal sein. Keine Anträge, keine Nachweise, ein festgelegter Betrag. Zudem würden alle Sozialwerke, deren Leistung heute unter dem Grundeinkommen liegen, unnütz. Ein gigantischer Bürokratieapparat wird hinfällig. "

    Auch zu dieser plumpen Aussage gilt was ich Ihnen so eben erklärt habe. Zudem ist es absoluter Schmarren zu behaupten, das BGE würde keine Anträge und Nachweise benötigen. Es soll ja nur der jenige eine BGE bekommen, der auch seinen Wohnsitz in der Schweiz hat. Ergo braucht es immer auch Abklärungen von der Gemeinde, dem Steueramt, der Fremdenpolizei usw. Ansonsten würde wohl jeder Tausendsassa ein BGE bekommen, der schon längst nicht mehr in der Schweiz lebt, nie hier wohnte oder schon verstorben ist. Auch diese Abklärungen wären immer sehr konstant, mit Aufwand verbunden und gingen massiv ins Geld.
    Wenn wir statt der Sozialhilfe ein BGE für alle haben, dann würde man auch Reiche damit unterstützen, die es eigentlich nicht nötig hätten, was nicht ganz logisch wäre. Mit dem Wegfall aller Sozialwerke, würden auch sämtliche Ergänzungleistungen darin für all jene entfallen, die sonst nicht über die Runden kommen würden. Dann müsste man einfach wieder die Ergänzungsleistungen in das BGE integrieren, was noch weitere Milliarden kostet. Es wären dann noch viel mehr Leute auf ein viel höhere BGE angewiesen, da diese zuvor mit der Sozialhilfe oder der AHV (knapp) über die Runden kamen, aber eben nicht mehr mit dem alleinigen BGE. Also Hans was Heiri und eine stupide Umverteilung der Probleme und Gelder die nichts bringt.

    " Erstens haben die meisten Leute nicht 2500 Franken mehr pro Monat, diese bekommt man lediglich nun bedingungslos von anderer Stelle. Zweitens wird das Konkurenzdenken der freien Marktwirtschaft dadurch keinesfalls aufgehoben. "

    so so, jetzt plötzlich doch nicht mehr Geld in der Tasche für die meisten Leute?? Hier tönte es aber immer etwas anders von den Anhängern des BGE. Also doch auch den Lohn um 2500 Franken senken, womit man keine Kaufkraft gewinnt, die Wirtschaft auch nicht schlagkräftiger wird, da diese dafür das BGE noch mitfinanzieren muss?

    " In anderen Staaten gibt es ähnliche Strömungen. Wenn mal einer mit gutem Beispiel vorangeht, werden die anderen schon eher folgen. "

    Sind Sie sich da so sicher?? Nur weil es die Schweiz macht müssen es andere und grössere Staaten noch lange nicht nachmachen. Man sieht das ja bei der Minderinitiative, die nichts bringt, so lange es andere Länder nicht kopieren. Das selbe mit den CO2 Zielen von Moritzli Leuenberger. Die CH ist niergends ein Zugpferd und Leader!!

    " Und die Immigranten sind nicht zwingend ein Problem, viele wollen Arbeiten. Das Grundeinkommen würde dies eher Ermöglichen als verhindern, es erleichtert das für eine Anstellung essenzielle „fuss fassen“ in einer Gesellschaft. Und falls alles nichts hilft, die SVP steht ja schon wieder mit einer neuen Ausschaffungsinitiative in den Startlöchern..."

    Dadurch würde man wieder viele Einwanderer mit einem Startkapital finanzieren, die entweder zuvor noch nie Steuern in der CH bezahlt haben und/oder keine potenten Steuerzahler für die BGE-Kasse wären. Finden Sie das in Ordnung?? Das wäre das gleiche Problem wie mit den gering verdienenden PFZ-Ausländern, die voll aus der Kasse schöpfen, aber gar nichts einbezahlt haben, oder in Zukunft nur sehr wenig einzahlen werden. So implodiert jedes Sozi-Werk, da für Einwanderer keine vernünftige Karenzfrist gilt, wenn diese nicht mit Beginn ihres Erwerbslebens in unsere Sozi-Werke einbezahlen.

    " Diese werden auch heute schon vom Staat finanziert. Mit genug, um nicht zu verhungern, aber zu wenig, um sich und ihr Potential in die Gesellschaft einzubringen. Hier würde man durch das BGE besonders viel kostspielige, überflüssige Bürokratie einsparen. Zudem käme deren neu gewonnene Kaufkraft auch wieder der Wirtschaft zugute. "

    Wie ich schon sagte werden hier nur Probleme und Gelder verschoben und nichts daraus an Wertschöpfung gewonnen. Wohlstand und soziale Sicherheit kommt nicht durch Umverteilung. Wenn Sie alle Sozialwerke abschaffen wollen und durch ein BGE ersetzen, dann müsste dieses mindestens doppelt so hoch sein wie vorgeschlagen, damit man schon nur die AHV kompensieren kann, bzw.für den Arbeitslosen die ALH Leistungen. Sämtliche Ergänzungsleistungen bitte nicht vergessen.
    Mit einem BGE für alle, dass auch alle anderen Sozi-Werke ersetzt,können Sie sich die höhere Kaufkraft so gleich ans Bein streichen!!

  • #9

    swissness (Mittwoch, 08 August 2012 21:02)

    " Der rest des Textes besteht nur noch aus Fremdenhass, Klassendenken und Beleidigungen statt aus sinvollen Argumenten, also erübrigt sich eine Antwort darauf. "

    Das ist eine böswillige Unterstellung die Sie hier in die Welt setzen. Es wurde die Frage nach dem Grundeinkommen unter die Lupe genommen und dessen Schwachpunkte aufgezeigt. Das scheint Ihnen nicht besonders zu gefallen. Auf die zentrale Frage der Finanzierung sind Sie auch nicht einmal eingegangen, ob schon das die wichtigste Frage ist. Aber das sind wir ja von den Linken und Netten schon gewöhnt. Eine laute Rhetorik zu haben und dies und jenes zu fordern kann jeder. Aber nicht jeder kann die Finanzierung dieser Wünsche und Forderungen aufzeigen. Einmal mehr trifft das auch auf die Befürworter des BGE zu. Die einfältige und primitive Leier mit dem Fremdehass ist dann jeweils der krönende Abschluss.

  • #10

    Noldi (Donnerstag, 09 August 2012 13:10)


    „So nach dem Motto: Ich zahle dir heute ein Bier und du mir morgen eines ;-)“
    Das kann man kaum bestreiten, aber das haben wir in weniger durchschaubarem Mass sowieso schon. Nur wäre dann niemand mehr aus unserer Trinkrunde ausgeschlossen, da sich jeder sein Bier leisten kann.

    „Aber danach machen Sie einen Denkfehler:[...]“
    Kein denkfehler, ich hielt es nur nicht für besonders Signifikant da – wie erwähnt – viele andere Sozialleistungen und deren Bürokratie unnötig wären. Und die einzelnen Gemeinden sollten über genügend Informationen verfügen, um zu bestimmen, wer Bezugsberechtigt ist und wer nicht – auch ohne grosse Recherchen.
    Und gratis wäre es nicht, aber billiger, da ja jeder Beamte schon sein BGE hätte ;)

    „Aber spätestens danach beginnt schon das eigentliche Problem, da wir an allen Ecken und Enden zu wenig Geld haben. Die selben Leute die hier das BGE propagieren, wollen ja schließlich auch Milliardenbeträge für die erweiterte und fokussierte Bildung, Forschung, Wissenschaft, Integration, Familie, Entwicklungshilfe, Internationalismus, Kultur und Sport.“
    Mit dem BGE ist niemand mehr auf ein Stipendium angewiesen, Forschung muss mehr Wirtschaftlich betrieben werden, Familien sind stark entlastet, Kulturschaffende ebenso. Integration ist auch einfacher, wenn jeder seine Menschenwürde zugesprochen bekommt. Entwicklungshilfe in form eines BGE’s sind übrigens (wie Pilotversuche in Namibien und Brasilien zeigen) ausserordentlich effektiv.
    Und ja, Steuererhöhungen zur Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens wären unvermeidbar. In anbetracht der steigenden Kaufkraft und des tieferen Lohnniveaus sollte sich dieser Faktor jedoch ausgleichen.
    „Es soll ja nur der jenige eine BGE bekommen, der auch seinen Wohnsitz in der Schweiz hat. Ergo braucht es immer auch Abklärungen von der Gemeinde, dem Steueramt, der Fremdenpolizei usw. „
    Mit einer ausreichend modernen Infrastruktur würde ein Computer und 10 sekunden Zeit für all diese Abklärungen ausreichen.

    „Wenn wir statt der Sozialhilfe ein BGE für alle haben, dann würde man auch Reiche damit unterstützen, die es eigentlich nicht nötig hätten, was nicht ganz logisch wäre. „
    So ein System haben wir schon längst – in form der Verzinsung. Da machen die 2500 Franken auch nicht mehr viel aus, hingegen zahlen Reiche dann aber auch bedeutend mehr in die BGE-Kasse ein.
    „Dann müsste man einfach wieder die Ergänzungsleistungen in das BGE integrieren, was noch weitere Milliarden kostet.“
    Eine „integration“ ins BGE halte ich nicht für sinvoll, man kann sie durchaus auch in ihrer Form bestehen lassen. Nur könnten sie neu mit massiv weniger Aufwand betrieben werden, da die Zahl der bedürftigen wesentlich viel kleiner wäre.

    „so so, jetzt plötzlich doch nicht mehr Geld in der Tasche für die meisten Leute?? Hier tönte es aber immer etwas anders von den Anhängern des BGE.“ – hier bitte nicht alle in einen Topf werfen, es gibt zum teil beträchtliche Unterschiede zwischen den modellen – „Also doch auch den Lohn um 2500 Franken senken, womit man keine Kaufkraft gewinnt, die Wirtschaft auch nicht schlagkräftiger wird, da diese dafür das BGE noch mitfinanzieren muss?“
    Die wirtschaft hat die gestiegenen Steuern natürlich genauso mitzutragen wie die Bevölkerung. Hier sind wir wieder beim Geld hin- und herverschieben, wo schlimmstenfalls ein Nullspiel herauskommt. Wenn das BGE die von den befürwortern erhofften Veränderungen bringt, wird es sich jedoch auch für die Wirtschaft auszahlen.
    „Nur weil es die Schweiz macht müssen es andere und grössere Staaten noch lange nicht nachmachen.“
    Genau bei dieser Initiative ist das Problem, dass es keine vernünftigen Beispiele gibt, an denen man sich Orientieren könnte. Niemand kann abschätzen, wie genau sich all die Faktoren letztlich auswirken, und keiner traut sich, den ersten Schritt zu machen. „Zugpferd“ ist der Falsche ausdruck, eher Vorzeigemodell.

  • #11

    Noldi (Donnerstag, 09 August 2012 13:11)

    „Dadurch würde man wieder viele Einwanderer mit einem Startkapital finanzieren, die entweder zuvor noch nie Steuern in der CH bezahlt haben und/oder keine potenten Steuerzahler für die BGE-Kasse wären. Finden Sie das in Ordnung??“
    Ja, finde ich. Immerhin werden auch gebürtige Schweizer durch das Grundeinkommen finanziert, die noch nichts geleistet haben – eben genau um ihnen eine Grundlage zu bieten, etwas leisten zu können. Die grösste Hürde des BGE ist eben doch nicht die Finanzierung, wie es oftmals den Anschein erweckt, sondern das damit einhergehende Menschenbild.
    „Wie ich schon sagte werden hier nur Probleme und Gelder verschoben und nichts daraus an Wertschöpfung gewonnen.“
    Wie soll jemand, der kaum genug zum Leben hat, auch irgend eine art der Wertschöpfung hervorbringen? Das BGE selbst bringt noch keine Wertschöpfung, aber es ermöglicht sie im weitaus höherem Masse, als dies heute der Fall ist.
    Und vom vollständigen ersetzen der anderen Sozi-Werke war meines wissens nach nie die Rede.
    „Das ist eine böswillige Unterstellung die Sie hier in die Welt setzen.“
    Die unterstellung, man hätte im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, wenn man ein BGE nur schon ernsthaft in betracht zieht, kann man durchaus beleidigend interpretieren. Das Schwarzweissbild vom aufrichtigen Bürger kontra dem faulen Sozialschmarotzer ist ebenfalls nicht besonders förderlich für eine moderne Gesellschaft. Und ich bin ausserordentlich froh, dass es nicht nach Ihnen geht, wer „unser Land schon längst hätte verlassen müssen“.
    „Es wurde die Frage nach dem Grundeinkommen unter die Lupe genommen und dessen Schwachpunkte aufgezeigt. Das scheint Ihnen nicht besonders zu gefallen.“
    Und ich zeige lediglich die Schwachpunkte erwähnter Schwachpunkte auf. Grundsätzlich begrüsse ich Kritik am BGE (sonst wäre ich wohl kaum auf Ihrer seite gelandet), da kritik im wissenschaftlichen Denkapparat ein unfehlbares Mittel ist. So lässt sich die Idee bedeutend verbessern oder eben auch wieder aufgeben, falls sich eine unüberwindbare Hürde eröffnet – dazu sehe ich bislang jedoch keinen Anlass.
    „Auf die zentrale Frage der Finanzierung sind Sie auch nicht einmal eingegangen, ob schon das die wichtigste Frage ist. Aber das sind wir ja von den Linken und Netten schon gewöhnt.“
    Einige Unternehmer sowie führende Wirtschaftsexperten haben klar und deutlich kommuniziert, die Finanzierung sei kein Problem. Einige Modelle sind auch durchgerechnet und für funktionstauglich befunden worden (z.B. http://www.youtube.com/watch?v=YIZnClJy57Y&feature=player_detailpage#t=1817s ).
    Noch einige positive Nebeneffekte, die ein BGE mit sich bringen wird/könnte:
    - Attraktiverer Wirtschaftsstandort Schweiz durch niedrigere Löhne
    - Begünstigung des Kleinunternehmertums
    - Senkung der Kriminalitätsrate
    - Höheres Bildungsniveau
    - Mehr ehrenamtliche Arbeit
    - Mehr Kultur
    - Bessere Verhandlungsposition für Arbeitnehmer
    Es gibt sicher noch etliche mehr, die mir auf die Schnelle nicht einfallen. All das begünstigt und bestärkt eine freie Marktwirtschaft eher, als sie zu untergraben. Von Kommunismus kann also keine Rede sein.

    „Die einfältige und primitive Leier mit dem Fremdehass ist dann jeweils der krönende Abschluss.“
    Genauso wie Sie ihren Abschluss mit dem fingerzeig auf die „linken und netten“ und deren „sozialistische Doktrin“ haben. Es freut mich zu sehen, dass ich nicht der einzige bin, der gerne auch mal mit Kante in eine diskussion geht ;)

  • #12

    Franz W. Seibold (Mittwoch, 26 September 2012 23:52)

    Wer für andere Gerechtigkeit schaffen will, schafft automatisch ebenso Ungerechtigkeit für wieder andere. Bei Lohngleichheit, sinkt Fleiss und Leistung der relevanten und stützenden Elemente eines Unternehmens mit dem Argument: "Was soll ich mich zu tode schuften, wenn ich für das Nichtstun das gleiche Gehalt erziele?"
    Die arroganten Gewerkschafter mit ihrem zynischen Auftreten, ewig dreckigen Lächeln und dabei dauernd schadenfrohen Triumpfieren sollten endlich die Wirtschaft und Arbeiterschaft in Ruhe wirtschaften lassen und ebenso wie ihre Klientel mit Bickel und Schaufel 42 Stunden die Woche dem Tiefbau nachgehen. Das wäre gerecht!

  • #13

    swissness (Freitag, 07 Dezember 2012 22:53)

    " Ja, finde ich. Immerhin werden auch gebürtige Schweizer durch das Grundeinkommen finanziert, die noch nichts geleistet haben – eben genau um ihnen eine Grundlage zu bieten, etwas leisten zu können. Die grösste Hürde des BGE ist eben doch nicht die Finanzierung, wie es oftmals den Anschein erweckt, sondern das damit einhergehende Menschenbild."

    Auch für Schweizer die bisher nichts geleistet haben sollte es kein BGE geben. Ganz zu schweigen davon, dass mit diesem falschen Anreiz ja auch jeder arme 3.Weltbürger zu uns kommen könnte. Wo kämen wir da nur hin?? Und mit Schweizern die noch nichts geleistet haben, meine ich Volljährige und nicht schutzbedürftige Minderjährige, die Kindergeld oder KK-Rabatte bekommen.

    " Wie soll jemand, der kaum genug zum Leben hat, auch irgend eine art der Wertschöpfung hervorbringen? Das BGE selbst bringt noch keine Wertschöpfung, aber es ermöglicht sie im weitaus höherem Masse, als dies heute der Fall ist."

    Wenn Sie in einer Existenzbedrohung/Krise sind, dann bekommen Sie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe und/oder Krankenkassenrabatte. Es gibt dann auch solche, die gerademal genug zum leben haben, aber eben gar nicht mehr benötigen, weil sie gar nicht arbeiten wollen, um den Sinn des Lebens zu finden. Solche Nichtstuer und Lebenskünstler brauchen mit einem BGE ganz sicher nicht vom Staat zu leben.

    " Einige Unternehmer sowie führende Wirtschaftsexperten haben klar und deutlich kommuniziert, die Finanzierung sei kein Problem. Einige Modelle sind auch durchgerechnet und für funktionstauglich befunden worden

    Noch einige positive Nebeneffekte, die ein BGE mit sich bringen wird/könnte:
    - Attraktiverer Wirtschaftsstandort Schweiz durch niedrigere Löhne
    - Begünstigung des Kleinunternehmertums
    - Senkung der Kriminalitätsrate
    - Höheres Bildungsniveau
    - Mehr ehrenamtliche Arbeit
    - Mehr Kultur
    - Bessere Verhandlungsposition für Arbeitnehmer "

    Also könnte oder wird? Ein BGE für alle muss auch wieder gegenfinanziert werden. Dann können Sie die Mehrwertssteuer gleich auf 12% heraufsetzen, um damit die Wirtschaft und den Werkplatz Schweiz zu vergraulen. Kleinunternehmer werden so ganz sicher nicht begünstigt, wenn für ein neues Sozialwerk dafür die Mehrwertsteuer und/oder die Unternehmenssteuer erhöht wird. Ganz zu schweigen davon, dass die Linken und Netten massiv die Benzin- und Strompreise erhöhen wollen. Sie sollten da schon etwas gesamtheitlicher denken.

    Dazu werden Sie mit dem BGE noch mehr arme Leute haben als heute. Sie möchten ja zum BGE gleichzeitig das Arbeitslosengeld und die Sozialhilfe streichen. Damit leben dann die Ärmsten der Ärmsten nur noch pauschal von 2500 Franken im Monat. Der Arbeitslose hat dann noch pauschal 2500 Franken im Monat zum leben. Mehr ehrenamtliche Arbeit, mehr Kultur und mehr Wohlstand erreichen Sie damit aber nicht. Im Gegenteil.

    "Genauso wie Sie ihren Abschluss mit dem fingerzeig auf die „linken und netten“ und deren „sozialistische Doktrin“ haben. Es freut mich zu sehen, dass ich nicht der einzige bin, der gerne auch mal mit Kante in eine diskussion geht."

    Kein Problem. Aber das in der Sowjetunion die Bürger mit dem gleichen Rezept vom Staat unterhalten wurden, hat schlussendlich auch nicht funktioniert. oder behaupten Sie das Gegenteil?? Wichtige Kostenpunkte der Zukunft, wie massiv höhere Energie-, Sprit- und Gesundheitskosten, haben Sie nicht einmal berücksichtigt mit Ihrem BGE.

    " Die unterstellung, man hätte im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, wenn man ein BGE nur schon ernsthaft in betracht zieht, kann man durchaus beleidigend interpretieren. Das Schwarzweissbild vom aufrichtigen Bürger kontra dem faulen Sozialschmarotzer ist ebenfalls nicht besonders förderlich für eine moderne Gesellschaft. Und ich bin ausserordentlich froh, dass es nicht nach Ihnen geht, wer „unser Land schon längst hätte verlassen müssen."

    Wie gesagt, hat das in der Sowjetunion schon nicht funktioniert. Aber im Gegensatz zu den Linken gewähre ich hier die Meinungs- und Redefreiheit für Andersdenkende, die mir im Gegenzug nicht garantiert wird von links.






  • #14

    Thomas (Dienstag, 10 Februar 2015 12:11)

    Eine solche Veränderung würde natürlich seine Vor- und Nachteile mit sich bringen, aber damit muss man überall rechnen. Die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommen finde ich schon sehr gut, allerdings müsste sich doch noch einiges mehr verändern, damit es sich auch tatsächlich umsetzen lassen würde.

  • #15

    Tomy Milde (Dienstag, 10 März 2015 18:08)

    Selten soviel Blödsinn - schon vom ersten Satz an - gelesen und das auf einem auf einem Blog der sich „pro-swissness“ nennt:

    Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) kommt zu allerletzt von den „Sozialisten“. Es ist eine heterogene Gruppe fernab politischer Ideologien. Mit links/rechts hat es genausowenig zu tun wie mit einer Sozialhilfemassnahme.
    Aber eben, wer sich mit dem sozioökonomischen Fortschritt unserer Gesellschaft nicht auseinandersetzen will oder kann, der schreibt solchen schwarz-weiss Stuss.

    Das BGE wird letztlich von Allen für Alle finanziert. Im Gegensatz zu heute wo nur die Erwerbstätigen bzw. die Besteuerung von Lohn und Leistung für die gesamte Sozialhilfe aufkommen müssen. Wie selbst erkannt, ist die Belastung heute schon „exorbitant“, und wird wohl eher noch steigen als sich mit dem Kapitalismus lösen lassen.

    und weil du so auf Zitate stehst – hab ich dir auch eins:
    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“
    Albert Einstein

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