Ein Waterloo das nur bei den Linken stattfand

Der Kanton Aargau ist bevölkerungsmässig der 4. grösste Kanton der Eidgenossenschaft. Diesbezüglich gilt dieser Kanton bei Wahlen immer als repräsentativ. Für die Aargauer Grossratswahlen vom letzten Wochenende prophezeiten die Linken und Netten der SVP dann auch grosse Verluste zu. Die SVP verlor hier aber trotz linker Schmutzkampagne weder an Wähleranteil noch an Sitzen. Dafür haben sich die linken Kaffeesatzleser und SVP-Basher einmal mehr geirrt. Daneben wird auch von den regierungsfreundlichen Medien die jüngste SVP-Siegesserie bei kantonalen oder lokalen Wahlen verheimlicht oder kleingeredet.


Was Journalisten, Politologen und Linke an Prognosen verbreiten, hat bisweilen sehr viel mit Esoterik, Astrologie und Parapsychologie zu tun. So gab es einige Tage vor den Aargauer Grossratswahlen ein Interview mit einem bekannten Starpolitologen, unter dem reisserischen Titel " SVP muss zittern, FDP hofft auf Müller-Effekt " und weiter " Warum SVP und CVP schlechte Karten haben, die FDP hingegen positiv überraschen könnte". So wurde die Aargauer Grossratswahl zur kleinen Nationalratswahl hochstilisiert.

 

Noch am Wahltag verkündetet der selbe Starpolitologe über die gleiche Zeitung, warum nun die Schweizerische Volkspartei eben doch nicht verloren hat, wie ursprünglich prophezeit.

Ziemlich billig, wenn man im Vorfeld zu wissen glaubt, warum die SVP massiv verliert, aber man dann am Wahltag einfach dem Resultat nachredet, dass nicht der vorherigen Aussage entspricht. So ähnlich wie beim Wetterbericht: Wir hatten gestern Sonnenschein vorausgesagt, aber heute Regen erhalten, weil Regenwolken aufzogen.

 

Demgegenüber hat man die Sozialdemokraten bei dieser Wahl wieder einmal krass überschätzt. Allgemein gingen diese und die linken Medien für die SP von satten Zugewinnen in Sitzen und Prozenten aus. Gegenüber Schweizer Radio DRS äusserte sich der Aargauer SP-Präsident im Vorfeld der Grossratswahl wie folgt:

 

«Sechs bis sieben Sitze sind realistisch. Die Stimmung intern ist wieder gut, in einigen Bezirken haben wir unsere Sitze nur haarscharf verpasst (2008) und in den Bezirken mit Übertritten ist die Motivation gross, die verlorenen Sitze wieder zu gewinnen.»

 

Die SP hat aber keinen einzigen Sitz dazugewonnen und gar auf tiefen Niveau nochmals 0,5% Wähleranteil verloren. Damit hat die SP im AG nur noch gut 15% Wähleranteil, während auch die Grünen 1,2% Wähleranteil verloren haben und damit auch gleich 3 Sitze. SP&GP haben ihre Wahlziele also nicht erreicht. BDP und GLP gewannen auch Sitze hinzu. Die GLP wollte sich aber von 5 auf 12 Sitze steigern und landete nur bei 8. Die BDP, die nun in allen Bezirken antrat, wollte von 3 auf 8 Sitze zulegen und erreichte nur 6!! GLP&BDP haben also ihre Wahlziele verfehlt und sind nicht einmal in allen 11 Aargauer Bezirken vertreten. BDP&GLP verlieren damit an Glanz. Die FDP konnte sich in % und Sitzen steigern, während die CVP massiv in % abrutschte und auch 2 Sitze verlor. 

 

Keine Inhalte, keine guten Köpfe und sinkende Wähleranteile: 

Die Grünen 

 

 

Was die linken Medien kleinreden oder unterschlagen

 

Es entspricht einfach nicht der Realität, dass die SVP nach der NR-Niederlage 2011 überall verloren hätte. Zwar verlor die SVP auch die Kantonsratswahlen in SG, TG und SZ massiv, aber auf hohen Niveau. Allerdings siegte die SVP schon wieder Ende 2012 bei den Freiburger Kantonsratswahlen mit 3 zusätzlichen Sitzen und 3% mehr Wähleranteil.

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/die-cvp-verliert-in-freiburg-1.13309448


Anschliessend steigerte die SVP/UDC im Januar 2012 auch ihren Wähleranteil bei den Waadtländer Kantonsratswahlen und gewann auch einen Sitz hinzu. Zwei bemerkenswerte Erfolge, da die SVP in der Westschweiz nicht so stark ist wie im Rest des Landes.

 

Wirklich überraschend ist aber der SVP-Wahlsieg bei den Schaffhauser Kantonsratswahlen vom letzten September. Auch hier steigerte sich die SVP im schwierigen Umfeld um einen Sitz und um 1% Wähleranteil. Die allseits hochgejubelte Müller-FDP erlitt hier aber eine grosse Schlappe.

 

http://www.svp-sh.ch/home/aktuell/archiv/svp-feiert-wahlerfolg-der-kantonsratswahlen/

 

Noch bedeutender ist aber der SVP Sieg bei den Wahlen im dunkelroten Biel. Hier verbuchte die SP im Gemeinderat starke Verluste, während die SVP 3 Sitze dazu gewann und erstmals auch in die Exekutive einzog. Das kommt nicht von ungefähr, da Biel ein rotes Armenhaus darstellt und die Integration von Ausländern hier sehr schleppend voranschreitet.

 

http://www.derbund.ch/bern/kanton/Die-SVP-ist-die-grosse-Siegerin-der-Bieler-Wahlen/story/10509320

 

http://www.bernerzeitung.ch/region/seeland-jura/SVP-schafft-erstmals-Sprung-in-Bieler-Stadtregierung/story/22907891

 

Bei den Gemeinderatswahlen im Wallis legte dann die SVP vor 2 Wochen abermals in Sitzen und Prozenten zu. Erfreulicherweise auch mit Sitzgewinnen in den Exekutiven. Und vor allem auch im Unterwallis, etwa mit dem Einzug in die Exekutive von Sitten, was die Einfalltsmedien aber verheimlichen!!

 

http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis/367460.svp-schafft-den-einzug-in-den-sittener-gemeinderat.html

 

http://www.freiburger-nachrichten.ch/schweiz/svp-ist-im-oberwallis-auf-dem-vormarsch

 

Abgerundet wird das Bild von zahlreichen Siegen auf kommunaler Ebene in den Kantonen SG und BE. So mit Siegen in Wil/SG und zahlreichen Berner Gemeinden. Vergessen wir auch nicht den 3. SVP-Sitzgewinn in den Regierungsrat des Kantons Schwyz zu Lasten der SP.

 

http://www.suedostschweiz.ch/politik/svp-wirft-die-sp-aus-der-regierung

 

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber...

 

Viele Leute haben die SVP etwas gar schnell abgeschrieben. Auch der Autor von diesem Blog ging von anderen Resultaten aus. Sicher sind 4-5 Wahlsiege noch kein verlässlicher Trend und bis zu den wichtigen NR-Wahlen 2015 kann noch viel passieren. Auf der anderen Seite aber machte die SP, nach ihrer 2-1/2 jährigen Niederlagenserie, mit 3-4 darauffolgenden Wahlsiegen bei Parlamentswahlen, bereits eine Trendaussage. Dennoch verlor die SP dann bei den NR-Wahlen 2011 weiter an Wähleranteilen und gewann nur Sitze durch Listenverbindungen mit der GP oder von den Linksparteien PdA, CSP und Lumengos Neuer-Bewegung. Dazu mit viel Proporzglück, während die SVP in letzter Zeit viel Proporzpech hatte. So steigerte sich im letzten Jahr die SP bei einer Kantonalenwahl nur um 0,3%, gewann damit aber 3 neue Sitze!! Gleich ging es der CVP 2007 und die SVP gewann vor 4 Jahren bei den Aargauer Grossratswahl 1% Wähleranteil dazu, verlor aber trotzdem einen Sitz.

 

Aber wirklich erholt hat sich die SP von ihrer langen Niederlagenserie seit 2007 noch nicht. Der Unterschied zur SVP ist aber der, dass die SP sich nach ihrer NR-Niederlage 2 1/2 Jahre gedulden musste, bis sie wieder einmal eine Parlamentswahl ohne Verluste überstand, während die SVP 1 Jahr nach ihrer NR-Niederlage viele Parlamentswahlen gewann. Wie sich die SVP bei den Wahlen im Roten Basel von diesem Wochenende schlägt wird sich weisen. Sollte sie schlecht abschneiden, dann ist das nicht relevant, da Basel eine Rote Hochburg ist und im Gegensatz zum Aargau nicht repräsentativ für die Schweiz. Auch bei den Berner Statdwahlen hat die SVP nun bessere Karten als auch schon, da die SVP in letzter Zeit in den Städten etwas stärker wurde und bereits im Berner Umland siegte. So wie die Atomfrage der SVP im AKW-Kanton Aargau nicht geschadet hat, wird diese auch der SVP im AKW-Standort Kanton Solothurn nicht schaden. Auch hier steigen die Chancen der SVP auf einen Wahlerfolg.

 

Bei den Grünen hat sich sehr schön gezeigt, dass eine grosse Klappe alleine noch lange nicht die Energiefrage löst. Dazu hat die GP schlechtes Personal und ist eine langweilige Einthemenpartei. Die GLP ist dann nur eine billige Kopie vom LdU, alter Wein in neuen Schläuchen. Wer liberal sein möchte, sprich wirtschaftsliberal, der erhöht nicht die Spritpreise, weil dies das allerletzte ist, was die Wirtschaft in der Eurokrise brauchen kann. An der BDP sind weder die Leute noch die Inhalte wirklich neu, alles schon einmal gehört und dummes Nachgeplapper von anderen. Die BDP ist nur der protestantische Klon der CVP. Einen ersten Dämpfer haben GLP und BDP bereits bei den Aargauer Grossratswahlen erhalten.

 

Fazit, Ausblick und hütet euch davon...

 
Unter dem Strich sind die jüngsten SVP-Erfolge auch dahingehend überraschend und interessant, weil hier die Linken gegen die SVP an allen Fronten eine massive Mobbing- und Dreckkampagne gestartet haben. Massiver und primitiver als jemals zu vor. Trotz einiger Fehler ist die SVP aber noch immer das kleinste Übel aller Übel. Todgesagte leben eben länger. Es wird nicht alles so heiss gegesssen wie es von den Linken gekocht wird!!

Vieles spricht auch immer mehr dafür, dass die SVP 2011 die NR-Wahl deshalb verlor, weil genug Naivlinge die Utopien von GLP und BDP glaubten, bzw. die Linken die SVP in Bezug zu Breivik setzten, obwohl die SP mit ihrer Überwindung des Kapitalismus ( steht im Parteiprogramm 2010) weitaus näher den linksextremen Kommunisten nahe steht, als die SVP jemals einem Breivik nahe stünde!! Es zeigt sich auch immer mehr, dass wir die A-Energie derzeit nicht zu 100% ersetzen können und die Strompreise so ins unermessliche steigen. Die SVP hat in sämtlichen Themenfeldern Recht und hat nun momentan viel Rückenwind.

Die Zukunft liegt mit und bei der SVP, oder ähnlich gelagerten Parteien und Bewegungen. Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit und Geduld ist der Lohn der Zeit!!

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Kommentare: 4
  • #1

    Roger Andenmatten (Dienstag, 30 Oktober 2012 19:03)

    einfach einmal mehr ein Kompliment. Man kann sich kaum sattlesen. Alles so richtig wahr, an was man manchmal gar nicht denkt, dann aber sieht wie korrekt du es geschrieben hast. Mit Fakten, welche selbst unsere linksradikalen Hetzmedien nicht widerlegen könnten. Darum schweigen sie auch zu pro-swissness.ch, obschon sie mitlesen..man muss nur irgendein Wort schreiben dass mit Hängen und Würgen unter Rassismusnorm fallen könnte und schon sind die linken Hetzblätter voll. NOCHMALS GROSSES KOMPLIMENT

  • #2

    swissness (Dienstag, 30 Oktober 2012 23:45)

    Es ist wichtig und richtig Herr Andenmatten, dass man eben auch das aufzeigt, was die Linken und ihre Medien unterschlagen. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, gilt für alle Parteien, aber auch in Basel-Stadt siegte so eben wieder die SVP bei den Parlamentswahlen. War eher nicht zu erwarten. Damit hat die SVP wieder eine grössere Siegesserie hinter sich gebracht ( nach AG, VS, SH, Biel, Langenthal, Wil/SG usw. davor schon in VD und FR ) Schneller als man erwarten konnte. Psychologisch ganz wichtig.

  • #3

    Roger Andenmatten (Mittwoch, 31 Oktober 2012 21:22)

    Genau richtig. Der Höhepunkt war ja wie Herr Brunner SVP von SP-Haussender SF bei Schwawinski ein Tag nach den Wahlen im Aargau eingeladen war und das Thema sollte eigentlich sein, ob Herr Brunner noch der richtige ist, weil SVP ständig verliert. Schliesslich haben alle Prognosen von linken Politologen (u.a. SP-Mitglied Longchamp) und gefakten Umfragen ein SVP-Verlust vorhergesagt. Und dann legt die SVP -auf sehr hohem Niveau schon stehend- Nochmals an Wählern zu. Wie sie sagen, Psychologisch sehr wichtig. die SVP sollte aber noch mehr die einseitigen Hetzmedien kritisieren und könnte so noch mehr Wähler gewinnen. Denn was und wie es abgegangen ist in den letzen Monaten ist nicht mehr normal. eine Partei kritisch beobachten ist die Aufgaben der Medien. Aber nicht jeden durchleuchten und richtig zu verfolgen. UND INSBESONDERE die anderen Parteien überhaupt nicht kritisch begutachten. Die SVP hat das sehr gut auch verfasst (Wenn auch LEIDER nicht so gut wie sie) http://www.svp.ch/g3.cms/s_page/80730/s_name/newsschlagzeile/newsContractor_id/0/newsID/3226/newsContractor_year/2012

    Hoffen wir, dass immer mehr Leute sehen wie die Linken uns in den Abrund stürzen...und die Rechten die einzigen sind welche das Interesse des Volks vertritt..insbesondere SVP

  • #4

    directional coupler (Donnerstag, 02 Juli 2015 12:13)

    Cooooooooooooooooooooooooooooooool

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