Schweizer wählen Swissness!!

 

Mit dem derzeit tiefen Euro-Kurs hat sich der Schweizerische Einkaufstourismus im grenznahen Ausland noch zusätzlich verstärkt. In der Schweiz ist praktisch alles massiv treuerer als im Ausland. Das wir aber hierzulande höhere Löhne und viel höhere Mieten haben wird oftmals unterschlagen in der Gesamtbewertung. Der Preisaufschlag der Linken bei Strom und Benzin wird das Problem noch weiter verschärfen. Jene die hier die Hochpreisinsel Schweiz kritisieren sind oftmals ein Teil des Problems.

 

Ein Teil des Problems liegt hier ganz sicher auch an den zahlreichen Zwischenhändlern, die im Ausland einkaufen und ihre Produkte dem Coop oder der Migros zu teuer weiter verkaufen. Die dadurch bei den Zwischenhändlern resultierenden Währungsvorteile, wo man billiger im Euro-Raum Produkte einkauft, gelangen nicht vollumfänglich bis zum Schweizer Kunden zurück. Das liegt hier eben auch massgeblich an Coop und Migros selbst, die hier noch viel zu wenig Druck ausüben auf dieses Zwischenhändler und Abzocker.

 

Auf der anderen Seite dürfen Coop und Migros nicht weiterhin die Einkaufstouristen kritisieren, wenn man für die Benützung der eigenen Geschäfte noch extra eine Parkgebühr verlangt!! Unsinnigerweise rüstet jetzt Coop noch an zahlreichen Standorten mit Parkschranken nach!!

Deutsche Preise, deutsche Löhne??

 

Das man die Zwischenhändler nicht genug unter Druck setzt ( notfalls mit längeren Blockaden gewisser Produkte) ist nur ein Teil dessen weshalb wir so hohe Preise haben. Auf der anderen Seite werden diese ausgerechnet von solchen Leuten hervorgerufen, die im Ausland fleissig einkaufen. Das sind vielfach Linke, die zu den ersten gehören und sich darüber beschweren, wenn in der Schweiz eine Fabrik, oder ein Geschäft schliesst, Arbeitslose entstehen, oder Mitbürger unter Armut leiden. Nur werden diese Probleme einfach nur noch verstärkt, in dem man seinen Konsum ins Ausland verlagert, womit dem Schweizer Detailhandel alleine im Jahre 2011 ein Schaden von 4-5 Milliarden Franken entstanden ist!! 


http://www.20min.ch/finance/news/story/15267730

Zudem gibt es auch Produkte die im Ausland teurer sind als bei uns. Für 2012 wird gar ein Verlust von 8 Milliarden Schweizer Franken für den Detailhandel erwartet:

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/schweiz/detailhandel-8-milliarden-fuer-das-ausland

Dadurch stehen viele Jobs auf dem Spiel. Die Migros geht davon aus, dass hier schlimmstenfalls 20.000 Jobs auf dem Spiel stehen. Wenn es damit 8 Milliarden Franken weniger Umsatz gibt, dann gibt es auch entsprechend weniger Gewinn. Und wer weniger verdient zahlt auch weniger Steuern, was auch für den Staat massiv ins Gewicht fällt. Ergo muss man wieder die Steuern erhöhen und/oder Kürzungen vornehmen.

 

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/einkaufs-tourismus-kostet-20000-jobs-in-der-schweiz-id2121974.html

 

Aber vor allem können schweizerische Einkaufstouristen nicht deutsche Preise verlangen und gleichzeitig an Schweizer Löhnen festhalten!! Die Linken und Netten wollen wohl kaum, dass einer, der bei Coop oder der Migros zu 100% arbeitet, bloss 2500 Franken im Monat verdient. Man darf auch nicht strengere Tierhaltungsvorschriften verlangen und sich darüber wundern, dass dementsprechend das Fleisch halt auch teurer wird. Eine artgerechte Haltung und Umweltschutz ( teils strenger als im Ausland) bekommt man eben nicht um sonst. Ausserdem sind auf Grund der ungeheuren Masseneinwanderung auch massiv die Mieten und die Bodenpreise empor geschnellt. Logisch müssen auch Migros, Coop oder Denner diesem Umstand Rechnung tragen. Das alles erklärt zum Teil die hohen Preise und ist nicht mit Deutschland, Frankreich oder Italien vergleichbar.

 

Einkaufstourismus hinterlässt eine schlechte Ökobilanz

Die Linken und Netten werden den Einkaufstourismus noch verschärfen, wenn diese die Strom und Benzinpreise weiter erhöhen. Logischerweise werden dann auch viele Lebensmittel wieder teurer, wenn der Bäcker noch mehr für den Strom bezahlen muss. Von der stromintensiven Industrie ganz zu schweigen. Auch der Transport wird mit noch höheren Benzinpreisen noch teurer und damit schlussendlich auch das Produkt. Die paranoide LSVA der Linken ist natürlich auch ein gewichtiger Kostenfaktor auf ein Produkt. Dank linker Verkehrspolitik mit Staus und Gedränge, verliert die Schweizer Wirtschaft noch zusätzlich jedes Jahr Milliarden an Franken.

Gute Öko-Bilanz der schweizerischen Einkaufstouristen am Grenzübergang Waldshut-Koblenz
Gute Öko-Bilanz der schweizerischen Einkaufstouristen am Grenzübergang Waldshut-Koblenz

 

Die Anhänger von links-grün die im Ausland einkaufen schädigen wohl auch massiv die Umwelt. Viele Einkaufstouristen haben nämlich einen Anfahrtsweg von 30, 40 oder noch mehr Kilometern. Das ergibt dann locker eine Gesamtfahrlänge von 60-80 Kilometern. Verbunden mit Staus an der Grenze und am Einkaufsdomizil. So verbringt man schnell zwei Stunden mit Anfahrt und stop and go. Ganz zu schweigen von der Warteschlange am Zollhaus, um die Mehrweststreuer zurückzufordern.


 

Wie lösen wir das Problem??

 


Einen Einkaufstourimus wird es immer geben. Aber wir hätten die Mittel diesen etwas zu reduzieren und die Preisunterschiede etwas zu verkleinern. Zuerst müssen wir sämtliche Steuern, Abgaben und Gebühren möglichst tief halten. Schon gar nicht neue einführen. Der Ausstieg aus der Atomenergie mit deutlich höheren Strompreisen und noch höhere Benzinpreise ist Gift für den Konsum in der Schweiz. Auch eine weitere Erhöhung der Mehrwertssteuer ist hier sehr kontraproduktiv. Auch diese schlägt sich direkt auf jedes käufliche Produkt nieder.

 

Der Schweizerische Detailhandel hat noch nicht alle Mittel ausgeschöpft, um bei den Zwischenhändlern weitere Preisnachlässe abzuringen, damit der Kunde im Laden noch mehr vom schwachen Euro profitiert. Notfalls muss man halt auch einmal auf gewisse Produkte verzichten ( Boykott), um hier entsprechend Druck aufzubauen, wo viele Dinge auch ersetz- und verzichtbar wären.

 

Die Benützung sämtlicher Parkplätze auf dem Areal der Detailhändler sollte auch nicht mehr kostenpflichtig sein. Tiefere Preise interessiert den Kunden mehr als die einfältigen Zeitungen von Coop und Migros. Letztere würde dann lieber auf ihr Kulturprozent verzichten und Preisnachlässe damit zu finanzieren. Auch müsste man über längere Ladenöffnungszeiten diskutieren, wenn man sich über den Einkaufstourismus beschwert und die Ladenöffnungszeiten im Ausland etwas liberaler sind.

Parallel- und Direktimporten sehe ich derzeit leider nicht als Lösungsansatz, da hier dann zu viele Player wieder Schutzklauseln für sich verlangen. Auch die Sozialisten wieder. Das wäre noch schlimmer als der Status Quo. Man sah das bereits beim Thema Buchpreisbindung. Und die Ökobauern der Linken würden auch nach Schutzmechanismen schreien, da diese sonst mit der Einfuhr von Parallel- und Direktimporten sofort zu Grunde gingen.


 

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Kommentare: 5
  • #1

    Hausherr (Sonntag, 30 Dezember 2012 10:48)

    Schlechter Beitrag! - zum Beispiel Parkgebühren ist nicht von Migros und Coop sondern vom VCS erzwungen. Also jeder der Mitglid beim VCS ist unterstützte das Parkgebühren kassiert werden MÜSSEN ! - Auch Argumente Parallelimporte / Ladenöffungszeiten sind nicht haltbar. - mfg.

  • #2

    swissness (Sonntag, 30 Dezember 2012 12:27)

    Der VCS schreibt aber nicht vor, dass man auf dem Gelände des Coop´s Parkschranken installieren muss!!

    Coop rüstest aber derzeit überall mit Parkschranken nach, weil 98% der Kunden bisher keine Parkgebühren am Automat bezahlt haben. Das kommt nicht von ungefähr.

    Aber zum Glück bin ich nicht im VCS, der auf dem Gelände einer Privatfirma noch Gebühren verlangt, wie Sie behaupten. Grotesk, wie man nach dieser Lesart bei der Privatwirtschaft das eintreiben von Parkgebühren auf dessen Gelände abverlangt. Ich möchte auch mal auf fremden Grund und Boden als Verband bei einer privaten Firma Gebühren eintreiben dürfen...ein zusätzliches Motiv für viele um im grenznahen Ausland einzukaufen...Dort zahlt man vielfach gar nichts wenn man bei Aldi oder Lidl einkauft!!

  • #3

    swissness (Sonntag, 30 Dezember 2012 13:34)

    " Schlechter Beitrag! - zum Beispiel Parkgebühren ist nicht von Migros und Coop sondern vom VCS erzwungen. "

    Sie sollten etwas besser recherchieren und bitte die ganze Wahrheit auf den Tisch legen:

    Es ist keinesfalls so, dass Parkgebühren bei Coop, Migros oder anderen Detailhändlern eine Pflicht wären und gottgegeben! Im Glattzentrum haben Sie 4500 Gratisparkplätze!!

    Das hängt immer stark davon ab wie die Bau- und Betriebsbewilligung für ein Geschäft von den Behörden ausgestellt werden. Und ob dabei linke Autohasser im Verfahren involviert sind!!

    http://www.glatt.ch/Service.5.html?sid=13

    Aussserdem ist klar erwiesen, dass die Einführung von Parkgebühren zu massiven Umsatzeinbussen führt und den Einkaufstourismus oder Anbieter mit Gratisparkplätzen fördert!!

    http://www.zol.ch/bezirk-hinwil/wetzikon/Kunden-wollen-Parkgebuehren-in-der-Wetziker-Migros-nicht-zahlen/story/24785410

    Weil in der Wetziker Migros Parkgebühren eingeführt wurden, die zu erheblichen Umsatzeinbussen geführt haben, haben sich die Einkäufe einfach in den Coop Megastore nach Hinwil verlagert, wo man zu diesem Zeitpunkt zumindest noch gratis parkieren konnte!!

    Die SVP fordert hier zu Recht den Gebührenzwang zu beseitigen.

    http://www.20min.ch/news/zuerich/story/16848688


  • #4

    pipistrella (Dienstag, 19 Februar 2013 14:41)

    "Notfalls muss man halt auch einmal auf gewisse Produkte verzichten ( Boykott), um hier entsprechend Druck aufzubauen, wo viele Dinge auch ersetz- und verzichtbar wären."

    Haben Sie wirklich das Gefühl, Procter&Gamble (Pampers, Dash etc.) oder Ferrero (Nutella, kinder-Milchschnitte etc.) interessierts, wenn die 2 Grossverteiler der kleinen Schweiz einen Boykott machen?

    Wenn es diese bösen ausländischen Firmen mit ihren Zwischenhändlern sind, warum ist dann Nivea (als Schweizerprodukt) in der Schweiz teurer als im Ausland?

    Und wenn Produkte, die die Schweizer wollen hier wegen Boykott nicht erhältlich sind, dann werden sie halt im nahen Ausland gekauft, womit der Boykott gleich hinfällig wird.

  • #5

    swissness (Mittwoch, 20 Februar 2013 19:22)

    Was interessiert mich ob Nivea ein Schweizerprodukt ist oder nicht?? Auch bei einem Schweizerprodkukt kommen in der Regel viele Inhaltstoffe und Materialien aus dem Ausland. Sprich sie müssen importiert werden, um als eine Komponente von vielen, in der CH zu einem bestimmten Produkt verarbeitet zu werden, wo der Transport und die Einfuhr dafür eben auch nicht ganz billig ist.

    Daneben scheinen Sie meinen Blog nicht richtig gelesen zu haben. In der CH haben wir nun einmal - im Gegensatz zu Deutschland - teure Miet- und Bodenpreise, aus den bekannten Gründen, die sich auch auf die Preise im Detailhandel auswirken. Dazu werden die Produkte nicht billiger werden, wenn die Linken die Strom- und Spritpreise erhöhen wollen!!

    Ganz so unbedeutend sind wir für diese ausländischen Firmen ( mit ihren Zwischenhändlern ) nun mal wieder auch nicht, wenn diese schon auf Druck von Coop und Migros viele Wahren bereits billiger anbieten. Es wäre hier einfach noch mehr herauszuhohlen mit noch stärkeren Druck der Schweizer Detailhändler. Diese sind dazu aber zu dämlich.

    Ein Boykott bestimmter Wahren wäre gar nicht so schlimm, da dies Coop und Migros auch die kreative Möglichkeit geben würde, den boykottierten Markenartikel aus dem Ausland, durch eigen produzierte Marken zu ersetzen. Die Milchschnitte und die Windeln müssen ja nicht unbedingt aus dem Ausland importiert werden!!

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