Missbrauch im Missbrauch

 

Nach dem jüngsten Amoklauf im Wallis verlangen die Linken abermals eine Verschärfung des Waffenrechts. Jeder Tote nach einem Amoklauf ist gewiss einer zu viel. Trotzdem hat das Schweizer Volk erst vor zwei Jahren eine Verschärfung des Waffenrechts abgelehnt. Das entspricht unserem Wesen. Ein Blick auf die wahren Relationen wäre sehr angebracht. Ein hoher Bestand an Schusswaffen ist nicht automatisch mit mehr Schusswaffenmissbrauch gleichzusetzen

 

Der emotionale Ablauf nach solchen Verbrechen ist immer der gleiche. Nach der Amoktat in Daillon/VS wurde von linker Seite so gleich der Ruf nach strengeren Waffengesetzen wieder lauter. Trotz der tragischen Ereignisse darf man nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Obwohl es um die Jahreswende 2010/11 zu ähnlichen Bluttaten gekommen ist lehnte das Schweizer Stimmvolk am 14.2.2011 die Waffeninitive der Linken ab. Das Volk hat damit also erst neulich an der Urne entschieden wie unsere Waffengesetze auszusehen haben. Warum aber können das die Linken nicht akzeptieren?

 

http://www.guardian.co.uk/news/datablog/interactive/2012/jul/22/gun-ownership-homicides-map
http://www.guardian.co.uk/news/datablog/interactive/2012/jul/22/gun-ownership-homicides-map

Es ist wichtig und richtig, dass man trotz Emotionen bei diesem Thema die Relationen wahrt und nicht übertreibt. Die Schweiz hat 8 Millionen Einwohner und 3,5 Millionen private Schussswaffen. Im weltweiten Waffenranking sind wir damit auf Platz 3. In der Schweiz starben im Jahr 2011 durch Mord 97 Menschen, 57 davon durch Schusswaffen. Von 100 SchweizerInnen haben 45,7 eine Schusswaffe.


Honduras hat dann gleich viele Einwohner wie unser Land. Hier gibt es aber nur 500.000 private Schusswaffen. Im Waffenranking damit auf Rang 88. Im Jahr 
2011 gab es in Honduras aber 7104 Mordopfer, davon 5201 durch Schusswaffen, aber von 100 Leuten haben dort nur 6,2 eine Schusswaffe!! In Brasilien haben von 100 Personen nur eine Schusswaffe, aber es gab dort alleine im selben Jahr durch Schusswaffen 34.678 Tote!!

 

Was soll also diese links-grüne Waffenhysterie?? Die blosse Anzahl von Schusswaffen alleine sagt noch nichts über die Häufigkeit von Morden mit Schusswaffen aus. Die Linken projizieren hier aber eine Häufigkeit von Amoktaten, die sich so statistisch eindeutig nicht belegen lässt.

 

Was ist mit den Kriminellen??

 

Obwohl solche Blutaten in aller Form zu verurteilen sind, muss man den Leuten dennoch reinen Wein einschenken. Warum wird nicht mit der selben Vehemenz über strengere Waffengesetze geredet, wenn Ausländer bei uns mit einer Armeewaffe, oder einer Schusswaffe schlechthin, eine darartige Amoktat begehen?? Das macht die Sache nicht besser, aber viel ehrlicher. Aber diesbezüglich wird nie gross über Schusswaffen diskutiert.

 

Die Weltwoche hat das Thema Schusswaffen-Missbrauch auch schon thematisiert und auch den Ausländeraspekt darin erwähnt. Daneben haben wir weltweitgesehen einen sehr geringen Waffenmissbrauch.

 

 

Im kommunistisch regierten Venezuela unter Chavez gibt es sogar noch mehr Morde als in Kolumbien und Südafrika. Bei der Schweiz und Slowenien sind es nur 0,7 Morde auf 100.000 Einwohner.

Das mit der Waffenhysterie der Linken und Netten wie im Fall Daillon ist eine Sache. Die steigende Kriminalität aber noch etwas ganz anderes. Neben dem übertriebenen Alarmismus stellt sich die Frage, warum man strengere Waffengesetze braucht, während die Kriminalität immer weiter zunimmt?? Auch wer von Kriminellen in seinem Haus überfallen wird, dem sollte das Recht auf Waffenbesitz und Notwehr nicht weiter erschwert werden. Die Kriminellen, besonders solche vom Ausland, nehmen da immer weniger Rücksicht auf Leib und Leben, während die Polizei total überfordert ist.

 

Bestimmten Ausländergruppen ist es untersagt bei uns Waffen zu erwerben. Aber trotzdem führen diese bei uns schon seit Jahren die Kriminalitätsstatistik an. Besonders auch was der Waffenmissbrauch betrifft. Tag für Tag sind bei diesen Herrschaften Schusswaffen im Einsatz. Warum aber soll der Schweizer Wehrmann und der Schweizer Privatwaffenbesitzer entwaffnet werden?!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Rückgang der Anzahl der Toten durch Schusswaffen ist nicht nachweislich durch die

Verkleinerung der Armee zurückzuführen. In der selben Zeit ist nämlich auch massiv die Wohnbevölkerung angestiegen. Und auch Einwanderer decken sich gerne mit Schusswaffen

ein, bzw. besitzen schon welche.

 

 

In Deutschland oder in Österreich werden Armeewaffen nicht zu Hause aufbewahrt. Dennoch

gibt es dort die gleiche Anzahl an Tötungsdelikten durch Schusswaffen wie bei uns. 

 

Illegale Schusswaffen als Tatwaffen geben den Ausschlag - Anzahl Schusswaffen ist irrelevant 

 

In der Schweiz werden 72,2% aller Morde mit Schusswaffen, begangen in Venezuela dann 79,5%, obwohl dieses südamerikanische Land nur 2,8 Millionen Schusswaffen aufweist,gegen 3,5 Millionen bei uns. 11 von 100 Venezolanern haben eine Schusswaffe, bei uns sind es 46 von 100 Schweizern. Aber während es bei uns in der Schweiz lediglich 0,77 Schusswaffenmorde auf 100.000 Einwohner gibt, sind es in Venezuela 38.97 auf die selbe Population bezogen!! Auch die geringere Verfügbarkeit von Schuswaffen ist damit nicht gleichbedeutend mit weniger Schusswaffenmorden. 

 

Jährlich werden in Russland etwa 20.000 Verbrechen unter Anwendung von Schusswaffen begangen, die legalen Waffen machen dabei lediglich den Bruchteil eines Prozents aus. Durchschnittlich entscheidet sich nur einer von 40.000 Waffenbesitzern dazu, eine Straftat mit Hilfe seiner legal zugelassenen Waffe zu begehen.

 

Positive Nachrichten aus dem Balkanland Serbien. Dieses hat ein sehr liberales Waffengesetz. Trotz der Kriege der 1990er Jahre, viel Kriminalität und vielen illegalen Waffen, ist dort zumindest der Schusswaffenmissbrauch nicht grösser als in der Schweiz. Von 100 Einwohnern haben dort 37 eine Waffe ( nach anderen Quellen 58; Schweiz 45). Es gab in Serbien letztes Jahr 46 Schusswaffenmorde, von 100.000 Einwohnern wurde 0,46 das Opfer von einem Schusswaffenmord.

 

Auch in der Schweiz werden die meisten Schusswaffenmorde mit illegalen Waffen verübt. Strengere Gesetze nützen da also wenig wie andere Länder aufzeigen, da das Problem bei den illegalen Schusswaffen liegt.

Politisch inkorrekt, aber trotzdem erlaubt zu sagen: Wer einen Menschen töten will, der findet immer irgend eine Weg. Auch jene die Suizid begehen möchten. Wer hier nämlich beim Waffenerwerb behindert wird, der schmeisst sich einfach vor den Zug oder von der Brücke herab. Aber ist das dann die bessere Lösung??

 

Müssten wir nicht alle zusammen vermehrt in unserer Gesellschaft nach solchen Risikopersonen Ausschau halten, um so ggf. solche Amoktaten wie in Daillon zu verhindern?? Strengere Gesetze nützen da rein gar nichts. Wirksame Gesetze sind zudem schon vorhanden.


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Kommentare: 5
  • #1

    Lorenz Gerster (Dienstag, 22 Januar 2013 00:08)

    Einmal mehr treffen sie es von Pro-Swissness genau richtig. Und wenn ich noch anfügen darf der rothaarige Wahnsinnige z.b. wird unabhängig ob er eine Waffe hat oder nicht früher oder später Amok laufen:-) Daher ist ein Waffenverbot keine Lösung. Eine Lösung wäre mal, wenn die Linken Volksentscheide respektieren. Hier hat das Volk deutlich gesprochen. Wollen die Linken dann auch alle Messer verbieten? Da diese oft zum Töten genutzt werden...

  • #2

    Franz W. Seibold (Dienstag, 22 Januar 2013 00:39)

    Die Linken figurieren hier auch wieder als Umstürtzler unserer Demokratie betreffend persönliche Armeewaffe und unserer Milizarmee selbst. Das hat weniger mit Mitleid der Linken über Opfer als mit politischem Kalkül zu tun. Hinten herum sind sie froh und gar dankbar, dass die Diskussion über den Waffenbesitz und Erwerb so "am Leben" bleibt. Am Schluss bestraft man wieder nur den braven Soldaten und den ehrenvoll aus der Schweizer Armee entlassenen "Veteran".

  • #3

    swissness (Dienstag, 22 Januar 2013 19:58)

    Es geht ja nicht bloss um Armeeangehörige und um die Armee. Hier geht es auch um die Sport- und Freizeitschützen. An den Ausführungen im Blog ändert sich daran aber nichts. Da wird von den Linken das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Strengere Gesetze nützen rein gar nichts und produzieren nur zusätzliche Bürokratie, zumal die meisten Schusswaffenmorde mit illegalen Waffen passieren. Nur die Gesellschaft kann da etwas machen, in dem diese wieder mehr auf Mitmenschen achtet und bestimmte Beobachtungen den Behörden meldet. Mehr kann man sonst leider nicht machen.

    Einer, der einen Mord oder Suizid begehen will, kann das immer, bzw. ohne registrierte Schusswaffe. Ist es dann besser, wenn jemand zu keiner Schusswaffe gelangt, aber sich stattdessen vor den Zug schmeisst, bzw. von der Brücke springt?? Oder das sich eine Person an einer Autobahnbrücke erhängt, so wie neulich im Kanton Glarus?!



  • #4

    Urs (Dienstag, 05 Februar 2013 20:45)

    Auch das "Argument" mit den Selbstmorden zieht nicht. Genausogut könnte man mit dem gleichen Argument auch Küchenmesser oder Autobahnbrücken verbieten: http://www.schutzvorwaffengewalt.ch/?p=308

  • #5

    directional coupler (Donnerstag, 02 Juli 2015 12:03)

    Cooooooooooooooooooooooooooooooool

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