Fukushima-Effekt, wo bist du nur geblieben??

 

Nur zwei Jahre nach dem Atomunglück von Fukushima scheint der Automausstieg weniger wahrscheinlich zu werden als auch schon. Selbst Ausstiegsbefürworter relativeren immer mehr und drosseln das Tempo. Mit Ausnahme des deutschsprachigen Raumes wird sonst nirgends auf der Welt ernsthaft an einem Atomausstieg gedacht. Selbst in Japan möchte man unterdessen an der Atomenergie festhalten

 

Die Rolle vom Wirtschaftsverband Economie Suisse ist in der ganzen Atomausstiegsdebatte schon sehr bemerkenswert. Zuerst war dieser immer gegen den Atomausstieg. Aufgrund der aufgeblähten links-medialen Hysterie nach dem Atomunglück und linker Hetzkampagnen resultierte dann daraus im März 2012  ein Ja, aber heraus. Nochmals unterstrichen im November 2012.

Nachdem man wieder zur Rationalität zurückgefunden hat und die Leute wieder vernünfig zu denken begannen, kommt beim selben Wirtschafstverband nun eine eindeutige Ablehnung zum Atomausstieg zum tragen. Die wirschaftlichen Nachteile durch einen Atomausstieg wären enorm und würden das BIP schmälern.

Auch bei der CVP und der BDP als Zünglein an der Waage scheint der Atomausstieg in den Reihen ihrer eigenen Parlamentarier an Rückhalt zu verlieren. Gerade die CVP macht ihren Namen als Windfahnenpartei wieder alle Ehre, nachdem sich die Atomausstiegseuphorie verflogen hat.
 

Bundesrätin und Energieministerin Doris Leuthard/CVP hat dann den Automausstiegstermin bereits um 10 Jahre verschoben.

 

 

Di​e AKW-Hysterie ist vor allem eine deutschsprachige 

 

Um die Schweiz schlecht zu machen orientieren sich die Linken und Netten immer gerne und jederzeit am Ausland. Selbst die Japaner wären nun schlau genug um von den AKW's weg zu kommen, haben die Linken noch vor kurzer Zeit behauptet. Nur dumm das die Japaner nun trotz Fukushima an der Atomenergie festhalten wollen.


http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-12/japan-rueckkehr-atomenergie

 

Damit wurde der unbedachte und überhastete Entscheid zum Atomausstieg von der linken japanischen Vorgängerregierung gekippt. Unser Vereinigten Linken und AKW-Gegner sollten eben wissen, dass bei einem Land von 128 Millionen Einwohnern, 170.000 Demonstranten an einer Anti-AKW Demo nicht massgebend sind!! Mit Ausnahme von Deutschland interessiert man sich selst bei unseren Nachbarländern kaum für den Atomausstieg. Wirtschaft und Euro interessiert die Leute mehr als die Erneuerbaren Energien.

 

Der neue japanische Premier Shinzo Abe und seine liberale Regierung halten fest an der Atomenergie

 

Der Verfasser von diesem Blog konnte in den letzten zwei Jahren eine Masse an Belegen und Beweisen sammeln, wo man zweifelsfrei erkennen kann, dass die Schweiz und Deutschland beim Atomausstieg ziemlich alleine dastehen und nicht relevant sind. Die Liste ist nicht abschliessend:

 

 

Polen belächlen deutschen AKW-Ausstieg

Rasche Vergabe bei AKW-Bau in Polen 

 

Baltische Staaten treiben AKW Bau voran

 

Sicheres AKW in West-Russland

 

China baut 27 AKW 

 

Tschechen wollen mehr Atomstrom 

 

Deutscher Atomausstieg gefährdet 

Stromnetz in Tschechien

 

Hälfte der Tschechen für AKW Ausbau in Temelin

 

Deutschland wegen AKW-Verzicht vor massiven

Strompreiserhöhungen

 

Indonesien, Malaysia und Vietnam möchten auch AKW

Weissrussland baut sein 1. AKW

 

Bulgaren für neues AKW

 

Atomwettlauf an der Ostsee

 

 

Sieht so der Atomausstieg aus??

Die Linken und Netten haben beim Atomausstieg von einem grossen Potenzial und einer grossen Chance gesprochen. Vergleichbar mi der Dimension bei der Elektrifizierung der Eisenbahn. Aber spricht man da von einem grosssen Potenzial und einer grossen Chance, wenn bereits 1 Jahr nach Fukushima im Konsumverhalten die Bereitschaft dazu massiv abflacht?? 

 

Bei Coop lief dann ein 1 Jahr nach Fokushima das Geschäft mit Solarpanels miserabel. Im angeblichen Boom der Erneuerbaren Energien musste dann auch der Solarindustriehersteller Meyer-Burger die Streichung von zahlreichen Stellen bekannt geben. Etwas später verzeichnete die selbe Firma gar das erste mal in ihrer Geschichte massive Betriebsverluste.

Aber klar doch, für die Öko-Fundis ist das doch normal, weil hier der Markt übersättigt ist, obschon das eigentlich gar nicht vorkommen dürfte, wenn doch angeblich die Nachfrage nach Öko-Energien soooo riesen gross ist, wo es nicht genug Hersteller gibt die der grossen Nachfrage nachkommen...

 

Da für die erneuerbaren Energien nicht ständig genug Wind und Sonne vorhanden sind, wurde hier noch bisher parallel zum AKW-Ausstieg auf die Wasserkraft gesetzt. Aber anscheinend wurde auch hier dessen Potenzial massiv überschätzt, nachdem es kurz nach Fukushiama noch etwas anders tönte. WWF und Schweizer Kanuverband stellen sich auch gegen die Wasserkraft quer. Beim deutschen Solarhersteller Sovello gingen dann im " Solar-Boom" zwischenzeitlich 1000 Mitarbeiter flöten. Ebenso die deutsche Firma Q-Cells.

 

Sebst im sonneverwöhnten Wallis hängen Schwarze Wolken über der Solarindsutrie. Im noch sonnigeren Mallorco geht in der Solarbranche schon gar nicht richtig die Sonne auf...

 

 

Das sich selbst im eher links stehenden Kanton Freiburg/Fribourg die Bevölkerung mehrheitlich gegen ein Verbot von Elektroheizungen stemmt, sprich auch nicht für den AKW-Ausstieg und ist schon sehr bemerkenswert. 

Fazit

 

Zwei Jahre nach Fokushima ist nun bereits das eingetreten was viele vermutet haben: Falsche Versprechungen, Kostensteigerung und mancherorts der Ausstieg vom Ausstieg. In einem meiner ersten Blogs habe ich bereits schon auf die Problematik hingewiesen. Die AKW-Gegner werden weiteren Auftrieb erhalten. Etwas diffuses auf 40-50  Jahre hinaus zu planen ist nie seriös. Mit der Kostenwahrheit könnten dann die AKW-Gegner bei einer Volksabstimmung gar ins hintertreffen geraten. Panikmache von seiten der Linken ohne klare Alternativen aufzuziegn war nich nie hilfreich.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    power divider (Donnerstag, 02 Juli 2015 11:57)

    Cooooooooooooooooooooooooooooooool

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