Auf dem linken Auge blind

 

Schon seit langer Zeit lassen Exponenten der Linken gegenüber linksextremen Kreisen zu wenig Sensibilität und Abgrenzung walten. Transparenz und hohe moralische Massstäbe gegenüber anderen Personen gilt kaum für jene linken Moralisten die solche selber anwenden. Derartiges Verhalten hätte für Politiker der SVP schon längst drastische Konsequenzen nach sich gezogen. Bei Linken dagegen wird unstatthaftes Verhalten kleingeredet. Die linke Mainstream Presse unterstützt sogar diese Verharmlosungen

 

Res Strehle ist Chefredakteur vom Tagesanzeiger und bekannt für seine linke Ausrichtung. In den 1980er Jahren war Strehle Mitbegründer der am äussersten linken Rand stehenden WOZ. Der Zürcher aus gutem Hause lässt als Journalist gerne höchste moralische Massstäbe verwenden und spricht gerne von Transparenz. 


Die Weltwoche hat nun  den Spiess umgekehrt und Strehle mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Strehle wir von der WW irritierende Nähe zu linksextremen Bombenlegern und Terroristen vorgeworfen. Im Artikel ist Res Strehle auf einem Polizeifoto von 1984 zu sehen. Es entstand nach seiner Verhaftung im Bezug zu einer Hausbesetzung. Laut eigener Aussage soll Strehle auch in einer Liegenschaft übernachtet haben die von Hausbesetzern illegal besetzt wurde. 

Mehr zum Tehma auch auf diesem ausgezeichneten Blog


Die WW wirft Herrn Strehle kein strafrechtliches Verhalten vor. Etwaige Straftatbestände dürften überdies schon längst verjährt sein. Es geht dem Blatt vielmehr um Strehle's fehlende Distanz zu linksextremen Personen und Gruppierungen die laut WW gut zu darzulegen sind. Roger Köppel unterstreicht das zusätzlich in einem Interview. Und natürlich auch um die strengen moralischen Masstäbe die Strehle bei anderen anwendet und nun bei ihm zur Anwendung kommen. Der Angeschuldigte reagiert auf die Vorwürfe bis jetzt sehr ausweichend, knapp und wenig transparent. 

Eine Woche später belastet die Weltwoche Herrn Strehle mit weiteren massiven Vorwürfen im Bezug zu linksextremen Straftätern und Sympathisanten. Der akribisch und gut recherchierte WW-Artikel ist hier nochmals nachzulesen. Die Auseinandersetzung pro und contra Strehle ist weiter im Gang.


SP mit fehlender Distanz zu kommunistischen Diktaturen

 

 

In jener Zeit zu welcher die Vorwürfe an Res Strehle datiert sind, hat der ehemalige Chef der SP Schweiz, Helmut Hubacher, zusammen mit Peter Vollmer/SP Kontakt zur sozialistischen Diktatur der DDR gepflegt. Dazu gab es 1984 eine Audienz beim DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker. Zur damaligen Zeit war es nicht üblich, dass Parteipräsidenten und Nationalräte ( ohne Auftrag des Bundesrats) derartige Auslandsreisen tätigen. Schon gar nicht in einen sozialistischen Unrechtsstaat. Schon nur von daher bleibt ein schaler Nachgeschmack auf Hubacher und der SP haften. 

 

Von Genosse zu Genosse: SP Nationalrat Helmut Hubacher/BS mit dem SED-Staatsratsvorsitzenen Erich Honecker 1983. Im Hintergrund SP Nationalrat Peter Vollmer.

 

Massive Menschenrechtsverletzungen und diktatorische Staatsführung waren damals aus der DDR schon längst bekannt. Zahlreiche andere SP-Politiker bereisten ebenfalls die DDR und andere sozialistischen Diktaturen. Die Reisen gingen über blosse Sympathiebekundungen hinaus. 

 

Dieses fragwürdige und dunkelrote Kapitel hat die SP bis heute nicht richtig aufgearbeitet. Neben Hubacher und Peter Vollmer haben aber noch andere SP-ler und Linke – teils sehr intensiv – Besuche in die DDR absolviert. Darunter Andreas Blum ( Ex Radio DRS Chef ), SP-Generalsekretär Christoph BergerGewerkschafterin Rita Gassmann, Karl Barth, Theologie-Professor in Basel, Friedrich Dürrenmatt (war Jahre davor anders gefärbt) Adolf Muschg, Schriftsteller, Kurt Marti, Berner Pfarrer, Konrad Farner oder die bekannte Journalistin Klara Obermüller.

 

Die Kontakte gingen in der Regel über blosse Symphatiebekunden weit hinaus und wurden nicht von Bundesbern abgesegnet.   

Erwin Bischof behandelt in seinem empfehlenswerten Buch sehr ausgiebig und faktenbassierend die Kontakte der SP in die damalige DDR. Auch von fokus.de gibt es einen sehr gute Kritik zum Buch. Aber auch in andere kommunistische Diktaturen pflegten SP-ler rege Kontakte.

 

Selbst solche Leute wie Gregor Gysi von der deutschen Linkspartei werden dieser Tage wieder von der dunkelroten Vergangenheit eingeholt. 

 

SP-Jean Ziegler und Oberst Gaddafi

 

Von der SP Schweiz und ihren Gutmenschen ist heute bekannt, dass diese jahrzehntelang bei den Internationalen Sozialisten mit den Parteien von Mubarak, Ben Ali und Gaddafi im selben Club waren. An Zynismus und Heuchelei kaum noch zu überbieten.


Weniger bekannt dagegen sind die engen Kontakte von SP Nationalrat Jean Ziegler zu Muammar Gaddafi, dem Langzeitdiktator in Libyen. 
Sogar für einen Pseudo-Menschenrechtspreis von Gaddafi liess sich der Weltverbesserer und Naivling Jean Ziegler einspannen. Das alles fand in Zeiten statt, wo schon längst bekannt war, dass Gaddafi ein brutaler Psychopath und Tyrann ist!! Altmarxist Ziegler war von 2002-2009 Vize Präsident in der gleichnamigen Gadaffi-Stiftung.


http://www.welt.de/debatte/kommentare/article12707388/Die-Heuchler-und-ihr-peinlicher-Freund-Gaddafi.html

Ziegler war nicht nur politisch mit Gaddafi eng verbunden, sondern auch literarisch, wo in einer engen Freundschaft mit dem Oberst aus Tripolis mündete. Das wäre das gleiche wie wenn ein SVP-Politiker mit Augusto Pinochet oder einem Alfredo Strössner eng befreundet gewesen wäre.

 

 

Geri Müller und die Hamas 

 

Aber nicht nur unsere SP-Politiker weisen eine fragwürdige Nähe zu Extremisten auf, sondern auch solche von den Grünen. Dazu noch zu Islamisten und Organisationen die derzeit auf der Terrorliste der EU und der USA stehen. 

 

Das hinderte Nationalrat Geri Müller aber nicht daran, unlängst drei Vertreter der Hamas durch das Bundeshaus zu führen. Ohne offiziellen Charakter und plausiblen Beweggründen. Die drei Herren stehen immerhin auf der US-Fahndungsliste zur Terrorfinanzierung.

 

http://www.azcup.ch/aargau/baden/geri-muellers-gaeste-im-bundeshaus-stehen-auf-der-us-terror-finanzierungsliste-125836191

 

Einer davon ist zuständig für die Propaganda der Hamas, welche Israel nicht anerkennen will, bzw. für die Rekrutierung von Terroristen verantwortlich. Ein anderer soll für die Entführung israelischer Soldaten verantworltich sein und den Muslimbrüdern nahe stehen. Der dritte im Bund ist schlieslich einer der Mitbegründer der Hamas und ideologischer Wegbereiter.

Geri Müller/GP 2012 mit Vertretern der radikalislamischen und gewaltbereiten Hamas im Bundeshaus. Die Hamas pflegt auch Kontakte zu anderen islamistischen Parteien und Bewegungen.

 

Auch Geri Müller lässt hier zu wenig Abstand gegenüber gewaltbereiten Personen walten und argumentiert mit fadenscheinigen Ausreden. Da Müller auch noch Stadtrat in Baden werden will haben die Juden in Baden nun auch grösste Bedenken dagegen. " Kulturvermittler " Geri Müller ist auch schon auf Einladung des Irans nach Teheran gereist. Danach hat er das iranische Atomprogramm verteidigt. 

 

Fazit

Es fällt auf das Linke vielfach und systematsich gegenüber dubiosen Gestalten und Verbrechern keine gebührende Distanz einhalten. Umgekehrt verlangend die Linken aber andauernd von der SVP und rechtskonservativen Parteien eine klare Distanzierung von Extremisten. Aber bei den Linken wird eben mit zweierlei Ellen gemessen. Die linken Medien leisten dann ideologische Unterstützung im verschweigen unangenehmer Tatsachen und Verstrickungen. Da wird immer viel Transparenz und Ehrlichkeit gepredigt, aber nur immer gegen andere und nicht für sich selbst. Beispiele aus dem links-grünen Spektrum und den linken Einheitsmedien gibt es genug.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Andreas Wunderli (Sonntag, 17 Februar 2013 19:58)

    Es ist hoechste Zeit, dass diese Themen auch mal naeher betrachtet werden! Daher, vielen Dank fuer diesen wertvollen und gut recherchierten Beitrag!

  • #2

    Lorenz Gerster (Montag, 18 Februar 2013 23:50)

    Ist ja wieder mehr als genial aufgedeckt und geschrieben. Vielen Dank liebes Team von Pro-Swissness. Warum unsere Linken Medien dies so gut wie möglich verschweigen, während SVPler selbst bei einem "Ja"-Twitter (Zanetti) von den Medien gehetzt werden ist unglaublich.

  • #3

    power divider (Donnerstag, 02 Juli 2015 11:56)

    Cooooooooooooooooooooooooooooooool

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