Oskar Superstar!!

 

SVP Nationalrat Oskar Freysinger schafft das unmögliche und gewinnt mit grossen Abstand sogleich die 1. Runde der Walliser Staatsraswahlen vom 3. März 2013. Sein direkter Konkurrent Chritian Varone von der FDP aus dem Bezirk Sitten landete mit über 20.000 Stimmen Rückstand nur auf den sechsten Platz. Die SVP/UDC erzielte auch bei den Grossratswahlen einen Erdrutschsieg und beendete die seit 150 Jahre bestehende Mehrheit der CVP. Auch bei anderen Urnengängen am letzten Sonntag verbuchte die SVP überraschende Erfolge

 

Oskar Freysinger und seine SVP/UDC, die sonst bei Exekutivwahlen wenig erfolgreich abschneiden, landeten im Wallis am Sonntag einen epochalen Sieg. Freysinger hat sogar noch die drei Kandidaten der CVP und die Kandidaten der SP hinter sich gelassen. Gewiss war Christian Varone durch seine Steinäffäre, die Geschichte mit dem türkischen Botschafter und der Geschichte mit seinem Autounfall geschwächt. Aber der Sieg von Freysinger beruht auch auf der charismatischen Person von Oskar Freysinger und seiner SVP/UDC.


Hier die Resultate der 1. Runde der Walliser Staatsratswahl

FREYSINGER Oskar 53'178

CINA Jean-Michel 50'256

MELLY Jacques 47'589

TORNAY Maurice46'728

WAEBER-KALBERMATTEN Esther 35'491

VARONE Christian 32'422

CLIVAZ Christophe15'856

 

Wer zu letzt lacht, lacht am besten: Der Blick stellte die CVP-Mehrheit im Walliser Grossrat vor diesen Wahlen in Frage. Der Solothurner CVP-Kantonsrat Rolf Späti stellte dies in Frage und belächelte den Blick. Die CVP hat nun tatsächlich aber ihre absolute Mehrheit im Grossrat verloren. Ironischerweise wurde dann auch Herr Späti am gleichen Tag als Solothurner Kantonsrat abgewählt.

 

Oskar Freysinger hat nun aller beste Voraussetzungen um im 2. Wahlgang gewählt zu werden. Der abgeschlagene Varone zieht sich aus dem Rennen zurück und wird durch den FDP-ler Léonard Bender ersetzt. Die Steinaffäre hat Varon anscheinend erheblich geschadet.

 

Jetzt auf einmal behaupten die Freisinnigen, dass die CVP im Staatsrat übervertreten wäre, obschon das schon vor der Wahl der Fall war. Wie verlogen von der FDP und Herrn Bender. Die CVP hatte vorher ja auch nicht um die 60% Wähleranteil erreicht, um von 5 gleich 3 Staatsräte für sich zu beanspruchen. Jahrelang hat die Walliser FDP die Übervertretung der CVP im Staatsrat toleriert und unterstützt. Nachdem aber der FDP Kandidat im 1. Wahlgang so katastrophal abschnitt soll nun plötzlich alles anders sein?!

Und neben der Kampfansage an die CVP, ist wohl viel eher auch der Sitz der SP gefährdet, da diese die kleinste Wählerbasis hat und ihre Kandidatin nur auf Platz 5 landete im 1. Wahlgang. Da Bender nicht aus dem gleichen Bezirk stammt wie Freysinger, ist dessen Sieg kaum gefährdet. Die Walliser wollen die SVP in der Regierung und 20.000 Stimmen sind für die FDP kaum mehr aufzuholen.


CVP Mehrheit im Grossrat nach 150 Jahren von der SVP gebrochen

 


Auch im Walliser Grossrat vollzog sich am Sonntag historisches. Die seit 1857 ununterbrochen andauernde CVP-Mehrheit ist vorbei. Die CVP verlor 7 Grossratssitze und ruschte von 68 Mandaten auf 61 ab. Bei 66 Sitzen lag bisher die absolute Mehrheit im Parlament. Die CVP erreichte nur noch 37% Wähleranteil. Gleichzeitig konnte die SVP/UDC mit 9 zusätzlichen Sitzen einen historischen Erdrutschsieg im Wallis verbuchen und stellt neu 21 Mandatsträger. Erfreulicherweise musste auch die Allianz aus SP und Grünen 2 Sitze an die SVP abgeben und erreicht noch 20 Sitze. Dadurch wir die SVP nun zur drittstärksten Kraft im Wallis. Die FDP konnte ihre Sitzanzahl halten und ist nach der CVP die zweitstärkste Partei.

 

Bayern liegt damit definitiv nicht mehr im Wallis


Gewinne und Verluste in Sitzen. Quelle SRF
Gewinne und Verluste in Sitzen. Quelle SRF

 

Offensichtlich hat der CVP Wallis auch die Haltung von Bundesrätin Doris Leuthard und der nationalen CVP zur Planungsvorlage massiv geschadet. Leuthard als Totengräberin der C-Mehrheit im Wallis. Dazu marschiert auch die Walliser CVP nur all zu gerne mit der SP mit. 


 

Auch im Kanton Solothurn Wahlsieg der SVP

 

Am gleichen Tag erang die SVP auch einen Sieg bei den Solothurner Kantonsratswahlen. Hier konnte sich die SVP im Wähleranteil und mit einem Sitzgewinn leicht steigern und überflügelte so auch die SP und die CVP. Dadurch wurde die SVP von der viertgrössten Partei zur zweitgrössten im Kantonsrat. Die CVP verliert erneut 3 Sitze, während auch das Bündnis von SP/GP 1 Sitz weniger hat und leicht an Wähleranteil verliert. Auch die FDP verliert 1 Sitz.

Damit bleibt festzuhalten, dass die SP nach dem bescheidenen Höhenflug von 2011/2012 nicht eindeutig aus der Krise kommt. Schon im bevölkerungsreichen Kanton Aargau gab es bei der Grossratswahl im Oktober für die SP keine Sitzgewinne und Verluste im Wähleranteil. Dazu auch die Verluste bei den Walliser Gemeindewahlen. Auf kommunaler Ebene dann Wahlniederlagen in den Städten Schaffhausen, Biel und St.Gallen. In Basel gewann man zwischenzeitlich 3 Sitze auf Kosten einer linksextremen Partei, die gar nicht mehr zu den Wahlen antrat.

Neun Sitzegewinne der SVP im Walliser Grossrat sind für Herrn Meier also ein laues Lüftchen. Schlechte Abstimmungs- und Wahlverlierer gibt es bei den Linken massenhaft. Wann verbuchte das letzte mal ausser der SVP eine andere Partei in einem Kantonspralament neun Sitzgewinne??

 

Nach dem die SP 2007 massiv die NR Wahlen verlor, vergingen 3 Jahre, bis die SP überhaupt eine Parlamentswahl wieder gewinnen konnte. Die SVP hat sich seit der NR Niederlage von 2011 weitaus schneller und besser stabilisiert als die SP. Schon nach der NR Wahl gab es Siege bei den Kantonsratswahlen in FR und VD. Dazu einen dritten SVP Regierungssitz im Kanton Schwyz. Und nach den Niederlagen bei den Kantonsratswahlen in SZ, TG und SG gewann die SVP sogleich wieder die Kantonsratswahlen in SH, AG und BS, Wahlen in den Städten Schaffhausen, Bern, Biel und Wil teils massiv. An letzten Wochende dann die gewonnenen Kantonsratswahlen in VS und SO. Damit sind ein Grossteil der Sitzverluste nach Wahlen zu kantonalen Parlamenten im Jahre 2012 wieder egalisiert.


Die Grünen verlieren nach 2011 mehr Wahlen, als das diese welche gewinnen. Und wo es Gewinne gibt gehen diese auf Kosten der SP.

 

Gewiss hat Oskar Freysinger für die SVP auch als Wahllokomotive für die Walliser Grossratswahlen fungiert. Neben den oben aufgeführten Problemen der SP, hätte diese am Sonntag alle Parlamentswahlen gewinnen müssen. Den schliesslich wurde auch gleichzeitig über die Minderinitiative abgestimmt. Ein linkes Thema das eigentlich die linke Basis hätte mobilisieren müssen. Und damit auch die Wählerschaft der SP bei den Wahlen. Das war aber nicht der Fall. Umgekehrt hat die SVP bei den Wahlen im Wallis mit der Raumplanungsvorlage sicher auch profitiert, da die SP dafür votierte und die CVP unglaubwürdig agierte.

 

Die wahren Sieger sind die SVP und Oskar Freysinger


Der eigentliche Sieger von gestern ist Oskar Freysinger und seine SVP, aber sicher nicht Thomas Minder, da sein hoher Sieg zu erwarten war, was man von Oskar Freysinger und der SVP nicht sagen konnte. Man kann nämlich auch weiterhin seine Boni über eine Tochterfirma im Ausland absahnen, wenn dies am Paradeplatz nicht mehr möglich ist. Ausserdem haben die meisten SchweizerInnen nicht einmal Aktien.

Die Abstimmungsvorlage mit dem grössten finanziellen Stellenwert am 3.März 2013 war ganz bestimmt die Familienvorlage und weniger die Raumplanungsvorlage. Die Abzockervorlage von Thomas Minder schon gar nicht, da die meisten Schweizer gar keine Aktien haben und der Staat der noch grössere Abzocker ist. Im Gegensatz zur Minderinitiative ging es bei der Familienvorlage um massive Steuererhöhungen. Dieser Umstand wurde aber von den Linken im Abstimmungsbüchlein verleugnet. Krippenplätze den Kantonen aufzuerlegen ist sicher nicht gratis. Von nichts kommt schliesslich nichts. Das Vorhaben scheiterte zum Glück am Ständemehr. Ein grosser und unerwarteter Sieg der SVP, da diese einmal mehr gegen das gesamte linke Establishment in Politik und Medien antreten musste. 

 

Den linken Atomausstiegs-Beführwortern geht langsam die Puste aus. Zuerst fiel im Kanton Freiburg das Energiegesetz mit dem Verbot von Elektroheizungen vor dem Volk durch. Nun fallen im Kanton Bern gleich beide Vorlagen zur grünen Energiezukunft durch. 
Auch hier erang die SVP einen bemerkenswerten Abstimmungserfolg 

 

Um milliardenschwere Steuergelder des Bundes ging es auch bei der Bündner Abstimmung über Olympia Graubünden 2022. Hier scheiterte das Anliegen schlicht und einfach am Volksmehr. Zudem wurde das Schweizer Volk darüber gar nicht an der Urne befragt, obwohl dieses für die Bündner Olympiade eine Defizitgarantie hätte leisten müssen.

Dazu lebt der Kanton Graubünden schon enorm vom Interkantonalen Finanzausgleich. Magere 300 Millionen Franken wollte der Kanton selber zu Grossevent beisteuern, 268 Millionen Franken erhält er dafür alleine im Jahre 2013 an Finanzausgleich. 


Der Fukushimaeffekt ist auch verblast, da die Energieinitiative der Linken und der GV darüber im Kanton Bern vor dem Volk scheiterten. Wieder eine Bestätigung für die SVP.

Alles in allem kann man sehr zufrieden sein mit dem letzten Abstimmungs- und Wahlsonntag

Dem Rebell und Superstar Oskar Freysinger ist für den zweiten Wahlgang am 17. März 2013 viel Erfolg beschieden!!

 

 

Walliser Hymne

 

Nennt mir das Land, so wunderschön, das Land wo ich geboren bin, 
wo himmelhoch die Berge stehn und Mannskraft wohnt bei schlichtem Sinn.

Refr. 
DAS IST DAS LAND AM RHONESTRAND. 
IST WALLIS, UNSER HEIMATLAND. 
DAS IST DAS LAND AM RHONESTRAND. 
IST WALLIS, IST WALLIS, UNSER HEIMATLAND.

Nennt mir das Land, das Heldenblut getränkt in mancher heissen Schlacht, 
wo freier Väter Asche ruht, von freien Söhnen treu bewacht.

Refr.

Nennt mir das Land, so heimisch traut, wo auf den Höhen die Gemse schweift 
und in dem Tal vom Fleiss bebaut, die süsse Frucht des Südens reift.

Refr.

Nennt mir das Land, von Gott gemacht, wo frisch die Alpenrosen blühen 
und in der Abendsonne Pracht die Gletscherfirnen hoch erglühn.

Refr.

Nennt mir das Land, nach dem zurück es stets den Sohn der Berge zieht, 
wenn er mit tränumflortem Blick im Geist die ferne Heimat sieht

Refr. 




 

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Lorenz Gerster (Montag, 18 März 2013 09:24)

    Besten Dank für den einwandfreien Beitrag. Was für ein grosser Moment für Herr Freysinger und die SVP. Monatelange Hetzkampagne von den linken Medien nützen auch im Vallis nicht. Die Menschen lassen sich nicht so täuschen wie es die linken Medien gerne hätten. Es braucht eine starke SVP und so Persönlichkeiten wie Freysinger um das Land vor der gefährlichen Politik der Linken und Mittelinken zu schützen. Gratulation zu diesem Grosserfolg.

  • #2

    Ernst Laub (Donnerstag, 28 März 2013 18:05)

    Oskar Freysinger hat wieder einmal erfolgreich provoziert!
    Offensichtlich sind die Neonazis und selbsternannten „Rechtsextremismus-Experten“ gleichermassen ungebildet, denn sie können ein Nazi-Symbol von einem solchen des deutschen Kaiserreiches nicht unterscheiden. Aus der gleichen Epoche, wie diese kaiserliche Flagge stammt auch die sozialdemokratisch inspirierte Inschrift am Reichstagsgebäude „dem deutschen Volk“ gewidmet. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands war übrigens zu Beginn des 1. Weltkrieges die stärkste Fraktion im Parlament… und hatte den Kriegskrediten zugestimmt! Es war genau die Zeit, in der die deutsche Kriegsmarine – mit dem Segen der Sozialdemokratie - die von Oskar geschätzte Flagge hisste, um sich der übermächtigen Flotte des britischen Empires entgegen zu stellen.
    Ein Hinweis für Leute ohne geschichtliches Bewusstsein: das grösste Verbrechen des 20. Jahrhunderts (sozusagen die „Mutter aller Verbrechen… ohne die auch die Massenmorde Stalins und Hitlers nicht möglich gewesen wären) war die schonungslose Vernichtung Österreich-Ungarns und des deutschen Kaiserreichs, das vor 100 Jahren schon viel sozialer und weniger brutalo-kapitalistisch war als die heutigen USA. Völkermorde gab es allerdings schon vor hundert Jahren: Nur handelte es sich damals um die Briten und Amerikaner, die mit der millionenfachen Ausrottung der Indianer, der australischen Aborigines und anderer Ureinwohner noch nicht abgeschlossen hatten. Damit kämen wir zur moralisierenden Frage: wie viel britische und amerikanische Flaggen (und wie viele NATO Flugzeuge über unserem Luftraum!) verträgt unsere heuchlerische politisch korrekte Gesellschaft?
    Ernst Laub, Grächen

  • #3

    directional coupler (Donnerstag, 02 Juli 2015 12:07)

    Cooooooooooooooooooooooooooooooool

      Top Links

Links

Blogparade
Blogverzeichnis
Blogverzeichnis
Blogverzeichnis