Im Reich der linken Wahlverlierer, Schönredner und Utopisten

Die Linken haben vor den jüngsten Kantonsratswahlen der SVP abermals Niederlagen vorausgesagt. Aber die bereits totgesagte SVP verbuchte stattdessen spektakuläre Wahlsiege. Umgekehrt verlieren Sozialdemokraten und Grüne zusehends Wähleranteile und Sitze. Die Linken Medien und Politologen reden stattdessen die vielen SVP-Wahlsiege klein. Faire Wahlverlierer sind bei den Linken kaum zu finden. Niederlagen von Rot-Grün werden in der Presse in pubertärer Manier kleingeredet

 

Eine grosse Blamage für die SP ist die Niederlage von ihrem Kandidaten Eric Nussbaumer beim 2. Wahlgang der Regierungsratswahlen im Baselbiet gegen den SVP-Mann Thomas Weber. Der Sozialdemokrat Nussbaumer wurde nämlich als Topfavorit gehandelt und schon als Sieger herbeigeredet. Zusätzlich mit seinem Bekanntheitsgrad und der Schützenhilfe der linken Medien, hätte es für Nussbaumer eigentlich reichen müssen zum Sieg. Thomas Weber von der SVP, der völlig unbekannt war, hatte hier einen ganz schweren Stand, zumal SVP, FDP und CVP zusammen im Kanton Baselland nicht einmal mehr 50% Wähleranteil erreichen.

Das es dem SVP Mann dennoch zum Sieg reichte spricht für sich und die Arroganz der Linken und Netten!!

 

Zudem ist die Personaldecke der Baselbieter SP sehr dünn!!

 

Die ehemalige Bundesratskandidatin Brigit Wyss von den Grünen, die im 1. Wahlgang der Solothurner Regierungsratswahlen noch weit vorne lag, wurde ebenfalls schon als Siegerin hingestellt von den Linken, wo dann aber das Solothurner Wahlvolk im 2. Wahlgang ihre Niederlage einläutete.


 

So grössenwahnsinnig und arrogant können nur linke Medien sein. Die Grünen waren nämlich an diesem Tag nicht auf den Sprung in die Regierung, sondern erhielten eine schwere Niederlage 

 

Bei den Solothurner Kantonsratswahlen haben die grossen Parteien FDP, CVP und SP Sitze verloren. Wahlsieger sind SVP und GLP. 

 

 

 

 

Aber vor allem haben SP und Grüne zusammen auch die Solothurner Kantonsratswahlen verloren, was schon sehr bemerkenswert ist, da beide Parteien auch die am gleichen Tag stattfindenden Walliser Kantonsratswahlen verloren haben. 


Sind Linke die schlechteren Wahlverlierer??


Das Linke schlecht mit Niederlagen umgehen können ist allgemein bekannt. Das trifft auch für linkslastige Politologen zu. In einem bunten Strauss von Ausreden führt Politologe Marc Bühlman auf, warum er nach den SVP Wahlerfolgen in den Kantonen SH, BS, AG, SO, VS, NE, plus den linken Städten Bern und Biel, trotzdem nicht daran glaubt, dass die SVP die Trendwende vollzogen hat. 


Politologe Marc Bühlmann :" Die Gewinne der SVP in den Kantonen haben auch mit einer Verkettung von glücklichen Umständen zu tun und nicht unbedingt mit der Partei selbst. So hätte Nationalrat Oskar Freysinger im Wallis von den Steinklau-Schlagzeilen des FDP-Kandidaten Christian Varone profitieren können."


 

Es ist nun mal so das Oskar Freysinger einfach der bessere Kandidat war als Christian Varone, obschon auch er eine ebenso schwere Ausgangslage hatte, da er schon seit Jahren von dem Medien verunglimpft wurde. Zudem hätten die Walliser im 2. Wahlgang statts Freysinger auch FDP-Kandidat Leonard Bender wählen können, der Christian Varone ersetze, weil der im 1. Wahlgang bereits scheiterte. Das die Walliser dann bei einer Wahlbeteiligung von 68 und 63 Prozent einen stark polarisierenden Kandidaten der SVP wählten, hat sehr wenig mit unglücklichen Umständen zu tun. Ausserdem steigerte sich Oskar Freysinger im 2. Wahlgang sogar noch um ganze 3000 Stimmen.     Zudem erhielt Freysinger sogar von Linken ihre Stimme.

 

Marc Bühlmann behauptet dann noch weiter, dass Yvan Perrin bei der 1. Runde der Neuenburger Staatsratswahl nur deshalb so erfolgreich war, weil er in die Opferrolle schlüpfte, nachdem gegen ihn massive Vorwürfe erhoben wurde, bzw. Perrin an gesundheitlichen Problemen leiden würde. Nur bestätigte ein Arztzeugnis vor der Wahl genau das Gegenteil und Perrin ist tatsächlich ein Opfer, da die gegen ihn erhobenen Vorwürfe in Tat und Wahrheit lediglich Mitarbeiter seiner Firma betreffen, wo er als Vice-Chef vorsteht, aber nicht ihn persönlich, geschweige den juristisch Yvan Perrin etwas vorzuwerfen wäre.

 

 

Die FDP erlitt in letzter Zeit viele Niederlagen. Vor allem auch bei Exekutiv Wahlen. Aber das SP und Grüne im selben Zeitraum Wähleranteile und Sitze verloren haben wird vom selben Medium nicht erwähnt... 

 

Ausserdem ist es nicht redlich, wenn man als Politologe einfach unterschlägt, dass die FDP für 3 Sitze gleich mit 5 Kandidaten zur Wahl antrat, die CVP mit 2, was natürlich auch die SVP begünstigte und der FDP schadete, wo aber auch im Kanton Neuenburg eine Wechselstimmung Ivan Perrin und seiner SVP massiv geholfen haben. 

 

In Kantonen spielen Köpfe eine wichtige Rolle. Die Schwäche der SVP in der Exekutive ist mit den jüngsten Siegen nicht überwunden. "

 

Mag sein, aber Köpfe spielten dennoch eine grosse Rolle, sonst hätten es Freysinger, Weber und Perrin ( wie auch Feurer in Biel) nicht gereicht zu diesen Spitzenresultaten, da man dazu auf andere Parteien angewiesen ist.

 

Der Politolge Adrian Vatter spricht hier gar von einem West-Ost Graben für die SVP, wo die SVP derzeit im Westen der Schweiz punktet und im Osten Mühe bekundet. Ausgrechnet in der Westschweiz, die bis dato als SVP feindlich galt. Aber hier kann man gar keinen seriösen Vergleich herleiten, da 2012 hauptsächlich in der östlichen Landeshälfte Wahlen stattfanden, während es in diesem Jahr vor allem in der Westschweiz gewählt wird. Ausserdem kann man den Kanton Schaffhausen schon zum östlichen Landeshälfte zählen, wo die SVP aber im September die Kantonsratswahl gewann

 

Die SVP gewann 2012 auch die Wahlen in der Stadt Schaffhausen und erzielte noch weitere Erfolge in der Ostschweiz.

 

Mehr dazu auf diesem hervorragenden Blog

 

Bereits im letzten Jahr fuhr die SVP wieder Wahlsiege ein, die von der Roten Einheitspresse verschwiegen wurden. Alles sprach von den SVP Niderlagen in SG, TG, UR und SZ, aber kein Wort über die SVP Siege in FR und VD. Daneben einen 3. Sitz für die SVP in der Schwyzer Regierung und die Niederlage der SP in der Stadt St. Gallen


Was ist nun mit dem Comeback der SP??

 

Nachdem die SP 2011 bei den Eidgenössischen Wahlen und kurz davor nach Jahren wieder Sitze gewann, da wurde lauthals verkündet, dass die SP wiederauferstanden sei. Allerdings wurde auch hier wieder verleugnet, dass die SP zwar Mandate dazugewann, aber dennoch gleichzeitig auch Wähleranteil verlor.

Die SP gewann hier nur auf Kosten von GP, PdA und EVP. In Basel gewann die SP auch nur deswegen an Wähleranteil dazu, weil eine linksextreme Partei gar nicht mehr zu den Wahlen antrat, deren Sitze die SP dann erben konnte.

 

Aber gerade mit der Sitzanzahl ( wie auch Listenverbindungen die das Bild verfälschen) versucht die SP ihre schlechten Wähleranteile zu verheimlichen. Im Kanton Neunbuerg sind die Angaben zu den Wählernateilen sehr frappent: SP, Grüne und PdA verloren hier zusammen zwar nur 6 Sitze, aber beachtliche 9% Wähleranteil, 7% weniger für die SP und 2% weniger für die Grünen. Die SVP konnte sich demgegnüber massiv um 5% steigern und erreicht damit 16% Wähleranteil, in einem dunkelroten Kanton.

 

 

Sechs bis sieben zusätzliche Sitze sollten es werden, dazugewonnen wurde kein einziger und 0,5% weniger Wähleranteil für die SP im Kanton Aargau, der ein guter Präferenzkanton für die Schweiz ist. 

Starpolitologe Michael Herrmann hat jüngst berechnet, wie hoch der Wähleranteil der einzelnen Parteien wäre, wenn man die letzten Kantonsratswahlen auf eidgenössische Basis umrechnen würde. Hierbei würde die SP nur noch 17,5% Wähleranteil erreichen, nach 18,7% bei der Nationalratswahl 2011 und 19,6% bei der Nationalratswahl von 2007. Hermann sagt aber nicht, wie hoch der Wert für die SVP wäre, die bei der letzten NR Wahl 26,6 % erreicht und nach dieser Berechnung wieder stärker sein müsste. Die Grünen wären nach dieser Berechnung noch etwa gleich stark wie 2011, die CVP ( - 2,4% ) würde jetzt noch etwa 10% Wähleranteil bekommen, die FDP wird im Bericht nicht erwähnt, doch dürfte sie auch gegenüber 2011 nochmals schwächer geworden sein. 

 

Für die NR Wahlen 2015 sagt das alles noch nichts aus, da werden die Zürcher Kantonratswahlen kurz davor einen Trend wiedergeben, die gemeinhin als kleine Nationalratswahl bezeichnet wird.

 

Alle grossen Parteien verlieren, nur nicht die SVP...


Aber wie auch immer, die CVP verliert in diesem Jahr die meisten Parlamentswahlen in Sitzen und Prozenten, die FDP ebenso und SP und Grünen haben bei den Sitzen und Prozenten auch ein spührbar grösseres Minus.

 

Laut einer Berechnung der Nachrichtenagentur SDA verlor die SVP 20 Sitze bei den Kantonsratswahlen im letzten Jahr. In diesem Jahr wurden aber diese Verluste durch 16 Sitzgewinne der SVP nach Kantonsratswahlen kompensiert. Ausserdem sind die 2 Sitzgewinne der SVP in BS und SH darin nicht berücksichtigt, die in der zweiten Jahreshälfte 2012 erfolgten, womit es eigentlich 18 Sitze sind die von der SVP kompensiert wurden und nicht bloss 16. Immerhin gewann die Schweizerische Volkspartei vor ihrer Niederlagenserie von 2012 davor noch 4 Kantionsratssitze in FR und VD.   

 

Umgekehrt war der Frühling der SP nur ganz kurz. Die Sozi sind wieder auf der Verliererseite, wie in den Jahren 2005-2011. Von den 13 Sitzgewinnen der SP in den Parlamenten, die zwischen Ende 2011 und Sommer 2012 erfolgten stehen demgegenüber schon wieder 8 Sitzverluste zu Buche.

 

Fazit

 

Auch wenn die Vereinigten Linken und ihre Satellitenmedien andauernd unangenehme Fakten unterschlagen, ist die SVP derzeit wieder die klare Nr.1 in der Schweizerischen Parteienlandschaft. Die SVP ist die Partei die am meisten Parlamentssitze auf sich vereinigt. Aber vor allem sind der SVP auch grosse Einbrüche in die Roten Hochburgen von Neuenburg, Lausanne, Biel und Bern gelungen. Erwähnenswert ist hier auch die verbesserte Bilanz der SVP bei Exekutivwahlen ( Biel, NE, VS und BL ).

 

Die FDP verliert jetzt nicht bloss mehr Legislativwahlen, sondern auch Exekutivwahlen, mangels geeigneter Kandidaten. Die CVP ist konstant auf der Verliererseite, SP und Grüne immer öfters. Die GLP gewinnt weiterhin Parlamentswahlen, wenn auch nicht mehr so spektakulär. Das gleiche kann man auch von der BDP sagen, die immerhin den Einzug in den Neuenburger Grossrat verpasste.


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Kommentare: 1
  • #1

    Reflective fabric (Dienstag, 30 Juni 2015 05:18)

    Guter Artikel. Bitte mit uns informiert bleiben. Dank.

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