Fukushima-Effekt, wo bist du nur geblieben?? Teil 2

 

Der Atomausstieg der Linken und Netten will nicht so recht vom Fleck kommen. Da ist es doch immer gut als Abhilfe wenn man den propgierten Atomausstieg mit Halb- und Unwahrheiten am Leben erhält. Ein Sommerloch ist dabei immer ein wertvoller Helfer. Derweil vollzieht die Atomnation Japan den Ausstieg vom Ausstieg. Und in der Schweiz enden Volksabstimmungen über Erneuerbare Energieen in den Kantonen Bern und Freiburg mit Niederlagen der AKW-Gegner

 

Im Bielersee haben Geologen der Uni Genf unlängst in dessen Sediment Spuren von Cäsium 137 nachgewiesen. Der Fund basiert auf eine Untersuchung die von der linken Sonntagszeitung in Auftrag gegeben wurde. Passend zum abklingenden Fukushima-Effekt ein gefundenes Fressen für alle AKW-Gegner, besonders in der Sauregurkenzeit. Ein riesen Skandal, wetterten Anti-AKW-Befürworteter und Linke, da doch 70% des Trinkwassers der Stadt Biel aus dem Bielersee bezogen wird und damit eine Gefahr für die Bevölkerung darstellt. Zudem könne die Verunreinigung eigentlich nur aus dem AKW Mühleberg stammen, datiert um das Jahr 2000 herum, so die Geologen der Uni Genf.

 

Dagegen wird ein Verantwortlicher der Wasserwerke mit den Worten interviewt: „ Was hier festgestellt wurde, gemäss der Studie, ist keine Gefahr, es [ das gemessene Cäsium 137 ] ist tiefer als die natürliche Strahlung. " Diese Aussage wurde gegenüber SRF gemacht, wurde aber von den übrigen Medien nicht einbezogen in der Berichterstattung, aber auch nicht von SRF in grossen Lettern pupliziert. Notbeine stammt diese Aussage von einem Wasserspezialisten der links regierten Stadt Biel.

 

Die Cäsiumblastung aus dem Jahre 2000 im Bielersee beträgt nur 25% jener nach Tschnernobyl 1986
Die Cäsiumblastung aus dem Jahre 2000 im Bielersee beträgt nur 25% jener nach Tschnernobyl 1986

 

Dummerweise ist die Cäsium-Belastung in Tessiner Seen aber weitaus höher als im Bielersee ( wegen Tschernobyl 1986). Wo bleibt da aber der Aufschrei der AKW-Gegner?? Und dummerweise wird auch noch heute aus den Tessiner Seen Trinkwasser entnommen. Was ist mit den Pilzen und dem Wildfleisch aus dem Tessin?? Wie steht es dann mit der Radon-Belastung in Schweizer Kellern?? Was ist mit radioaktiven Abfällen aus dem Gesundheitswesen und der Uhrenindustrie??

 

Cäsium in einem Seegrund ist nicht gleichzusetzen mit Cäsium im Seewasser, da das Cäsium im Seegrund gebunden ist. Man kann auch nachweisen, dass 1963 die Cäsiumbelastung im Sediment des Bielersees dreimal höher war als der heutige Messwert. Im Jahre 1963 gab es in der Schweiz aber noch kein einziges AKW. Die Ursache dazu lässt sich nicht genau eruieren.

 

http://www.ee-news.ch/de/erneuerbare/article/26879/ensi-die-fakten-zur-radioaktivitaet-im-bielersee

 

Ausserdem haben die Autoren der selben Studie auch den Thuner- und den Brienzersee untersucht, wo in beiden Seen ebenfalls Cäsium-137 im Sediment gefunden wurde. Im Brienzersee wurden für die späten 1990er-Jahre deutlich höhere Cäsiumwerte gemessen, als im Bielersee unterhalb von Mühleberg. Oder lag damals der Brienzersee unterhalb von Mühleberg??

 

 

Die aktuelle Caesiumbelastung im Bielersee liegt auch weit unter dem Grenzwert. Einzig der Umstand, dass die aktuelle Belastung, die um das Jahr 2000 entstanden sein soll und Mühleberg angelastet wird, ist plausibel, da in Mühleberg 1998/99 legale Abgaben von Cäsium in das Aarewasser erfolgte. Auf Grund der genannten Tatsachen, Fakten und Relationen ist die Sache aber nur ein weiterer plumper Aufmacher von vielen in der Sauregurkenzeit. 

 

Pseudo-Energiewende mit Erdbeben und Ineffizienz

 

Nachdem wegen Geothermiebohrungen in Basel ein Erdbeben ausgelöst wurde, ereilte nun St. Gallen das gleiche Schicksal. Diese Variante der Energiegewinnung als Atomstromersatz ist also auch nicht über jeden Zweifel erhaben und stösst auf immer mehr Widerstand der Bevölkerung. Wegen der linken Geothermie-Euphorie stehen in Deutschland sogar ganze Kleinstädte vor der physischen Vernichtung. Die Gebäude Schäden gehen dabei in die Millionen.

 

Quelle ZDF
Quelle ZDF

 

Windkraft als Alternative zum Atomstrom ist höchst ineffizient und leistungsschwach. Überall wird gegen Windparks massiv Widerstand geleistet. Alleine um das AKW Mühleberg zu ersetzen wären 735 Windkrafträder nötig. Für Beznau 1 und 2 wären dann auch je 755 Windkrafträder nötig, für Gösgen aber 2.008 und für Leibstadt als leistungsstärkstes AKW gar 2.412 Windräder! Um alle AKW zu ersetzen wären dies damit 6.665 Windräder! Andere Quellen sprechen gar von 1.300 oder 1.500 Windräder als Mühleberg Ersatz!! Also dann etwa 13.000 Windräder für alle Schweizer AKW! Zudem müsste man noch die schädlichen Kohlenkraftwerke ersetzen, wo man vielleicht auch noch 1.000 zusätzliche Windräder benötigt als Ersatz. Am Schluss wären dies dann unter dem Strich 7.665, bzw. 14.000 Windräder! Ich gehe dann auch mal davon aus, dass dies nicht die kleinsten Windräder sein werden in der Landschaft!

 

http://www.energie-aktuell.ch/Berner-Energieplattform/News

 

Die Jahresstromproduktion des Windparks auf dem Mont Crosin entspricht nur knapp 3 Betriebstagen des Kernkraftwerks Mühleberg.

 

 

Im weiteren wurde herausgefunden, dass man um das KKW Mühleberg zu ersetzen 2278 Solardächer wie jenes auf dem Stade de Suisse benötigt. Das entspricht einer Fläche von über 1470 Fussballfeldern. Wind- und Solaranlagen produzieren unregelmässig Strom. Wie und wo speichern, genügt das für sonnenarmen Zeiten?? Sonnenzellen und Windräder produzieren nämlich nur 10 bis 20 Prozent der Energie, die sie theoretisch liefern könnten. Die Jahresproduktion des Sonnenkraftwerks Stade de Suisse entspricht nur drei Betriebsstunden des Kernkraftwerks Mühleberg.

 

http://www.energie-aktuell.ch/Berner-Energieplattform/Vergleiche

 

Wasserkraft kann auch nicht einfch so das KKW Mühleberg ersetzen, da es dazu 20 Flusskraftwerke des Typs Bannwil bräuchte. Oder dann 2467 Biomasse-Kraftwerke des Typs Ittigen, wenn der Ersatz über Biomasse erfolgen soll. Um mit Holz die gleiche Energiemenge wie das Kernkraftwerk Mühleberg produzieren zu können, bräuchte es einen Wald von 1.5 Millionen Hektaren. Die Waldfläche im Kanton Bern beträgt dazu aber nur 180'000 Hektaren.

 

Realitätsferne AKW-Gegner im Öko-Reduit gefangen

 

 

Die Linken haben nach Fukushima immer lauthals davon geredet, dass die Japaner aus der Atomenergie aussteigen würden. Wenn die Industrienation Japan das kann, dann kann die Schweiz das auch. Das ist aber blanker Unfug, weil die Japaner gerade eben bei der Oberhauswahl jenen Parteien und Politikern zum Sieg verholfen haben, die an der Atomenergie festhalten wollen. Wie schon vor 6 Monaten bei der Unterhauswahl. Die AKW-Gegner können sich nun nur noch auf den deutschsprachigen Raum ins Öko-Reduit zurückziehen.

 

Wir und die Deutschen stehen so ziemlich alleine da mit dem AKW-Ausstieg. Für die Linken und KKW-Gegner ist das sehr mickrig, da man sich doch sonst immer so gerne an allen Herren Ländern orientiert. 

Veraltete Ansichten, Japan verkündet zwei Jahre nach Fukushima den Wiedereinstieg in die Atomenergie
Veraltete Ansichten, Japan verkündet zwei Jahre nach Fukushima den Wiedereinstieg in die Atomenergie

 

Der japanische Premier Shinzo Abe, der sich schon vor Monaten für die Wiederinbetriebnahme der japanischen AKW's aussprach, wurde dennoch in diesenTagen mit einem Erdrutschsieg seiner LDP belohnt. Die Japaner interessieren sich offenbar nicht für dem Atomausstieg. In einem 128 Millionen Land gingen nie mehr als einige zehntausend AKW Gegner demonstrieren.

 

Das die Energiewende nicht so recht voranschreitet und zur Farce wird wurde bereits schon auf diesem hervorragenden Blog erläutert:

http://www.pro-swissness.ch/2013/02/09/fukushima-effekt-wo-bis-du-nur-geblieben

 

Fazit

 

Sechs Monate später verdichten sich die Anzeichen immer mehr, dass die Energiewende ins stocken gerät. Gleichzeitig hört man immer weniger zum Thema über jene Politiker, die noch vor 1-2 Jahren dem Atomausstieg lauthals propagierten. Da nützt es auch nichts mehr, wenn man im Sommerloch Seemassgarn aus dem Bielersee erzählt. Man sollte die Relationen wahren und Sachverstand walten lassen, nicht Emotionen und Aktionismus. Mal abgesehen davon, dass es den Beweis dazu schon gibt, dass wir 40% Atomstrom ersetzen können. Das Volk wurde noch gar nicht landesweit zur Energiewende an der Urne befragt. Allerdings sprechen kantonale Volksentscheide zu Energievorlagen in den Kantonen BE und FR bereits klar gegen die Energiewende. Spätestens in 3-4 Jahren ist der Fukushima-Spuk vorbei. Oder dann bei der nächsten Stromrechnung.

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Toni Egger (Mittwoch, 28 August 2013 11:16)

    Atom Strom ist zu riskant. Weil die Voraussagen der Atom Lobby nicht stimmen, sind die Auswirkungen eines Unfalls viel zu hoch. Wenn die AKW's eine Versicherung für mögliche Schäden abschliessen müssten gäbe es keine AKW's mehr weil die hohen Risiken vermutlich gar nicht versicherbar wären, oder die Prämien wären so hoch, dass der Atom Strom unbezahlbar würde, das sagt eigentlich alles aus über diese Art von Stromerzeugung.
    Es wird immer gefordert, dass der Betreiber selbstständig agieren sollten, weshalb ist das beim Atom Strom nicht so ? Weil es eine Verschwörung zw. den Politikern und der Atom Lobby gibt, welche Ihren Irrsinn nicht versichern und vorallem auch die Entsorgung nicht gelöst haben, welche dann in Zukunft die kommenden Generationen bis zu 24'000 Jahren kühlen und betreuen können, diese anfallenden Kosten sind weder kalkuierbar noch durch irgendwelche Gelder gedeckt. Diese Art von Energie wurde dem Volke durch die Atom Lobby und Gutachten als gut und tragbar verkauft.
    Es ist aber vermutlich sowieso egal, weil durch die heutige atomare Belastung durch Atom Bomben Tests, Tschernobyl und Fukushima die höheren Lebewesen aussterben werden und dann kann sich die Erde in Ruhe wieder einige Milliarden Jahre erholen, um dann hoffentlich vernüftigere Lebewesen zu produzieren !

  • #2

    swissness (Mittwoch, 28 August 2013 21:24)

    Stimmen denn die Aussagen und Berechnungen der Öko-Lobby? Wie steht es mit der Versorgungssicherheit der Erneuerbaren Energien? Was ist wenn das Energiekonzept der AKW-Gegner fehlschlägt und Stromunterbrüche auftreten?? Lassen sich solche Risiken auch versichern? Wer bezahlt die daraus resultierenden Schäden in der Wirtschaft?? Was ist wenn durch solche Stromunterbrüche Menschen physisch zu Schaden kommen?

    Was nützen uns Windräder die mit Diesel betrieben werden und selber Strom benötigen? Was ist wenn Speicherkraftwerke fehlen und nicht genügend Wind und Sonne vorhanden sind um erneuerbare Energie zu produzieren? Was ist mit den fehlenden Stromleitungen zwischen Windturbinen/Solaranlage und Konsument??

    Eine Energiewende sieht freilich anders aus, da ständig die Strompreise steigen und Solarzellenhersteller andauernd Pleite gehen. Windräder erzeugen mehr Wirbel um sich herum als Wirbel Strom erzeugen. In der Periode November 2012 bis Ende Mai 2013 wurde Dank dem schönen Wetter besonders viel Solarstrom produziert.

    Und weshalb wird die Erneuerbare Energie ebenfalls subventioniert, obschon doch diese Form von Energie angeblich so großartig und zukunftsträchtig sein soll?? Was verstehen Sie unter Atom-Lobby? Die AKW's werden von Elektrizitätswerken betrieben, die dem Staat gehören und dessen Privatisierungsbestrebungen beim Volk scheiterten. Also von welcher Atom-Lobby sprechen Sie dann??

    Ich finde es schon merkwürdig, dass in der Sperrzone von Tschernobyl bereits wieder Menschen leben, vielfach kerngesund und seit einigen Jahren. Der Supergau von Tschnernobyl geschah dann nicht vor 24000 Jahren.

  • #3

    directional coupler (Donnerstag, 02 Juli 2015 12:08)

    Cooooooooooooooooooooooooooooooool

  • #4

    Beat (Sonntag, 31 Juli 2016 17:09)

    Ich bin sicher, die schiere Vernichtungskraft von radiaktivem Material kann von den meisten Menschen nicht erfasst werden. Es ist der falsche Bereich, um seine Antipathien den "Linken" und oekologisch denkenden Menschn gegenueber auszuleben, da es uns alle betrifft. Radioaktive Materialien in der Industrie und Energieversorgung sind und bleiben ein Spiel mit Leiden, Krankheit und Tod von Millionen von Menschen ueber hunderte oder tausende Jahre hinaus. Es ist schoen, dass es unbesorgte und positiv denkende Menschen wie Sie gibt, die die Dinge in ein besseres Licht stellen wollen und besorgte Menschen belaecheln. Angesichts der Risiken von denen wir hier sprechen ist ihre Haltung demgegenueber jedoch hochproblematisch. Es muss darum gehen, um jeden Preis von den AKWs wegzukommen. Logisch haben andere Leosungen auch grosse Probleme, die sie mit sich bringen, aber verglichen mit den Risiken von denen wir im Zusammenhang mit Atomstrom und Atomwaffen sprechen sind sie alle insgesamt betrachtet schlichtweg weit weit weniger destruktiv in Zeit, Raum und Menschenleben betreffend.

  • #5

    swissness (Samstag, 13 August 2016 16:18)

    " Es ist der falsche Bereich, um seine Antipathien den "Linken" und oekologisch denkenden Menschn gegenueber auszuleben ". Wissen Sie Beat, es ist sehr einfach und billig, wenn man gegen die Atomenergie immer eine grosse Klappe hat, aber dann trotzdem bei der Stromversorgung keine Engpässe haben will, im Winter schön warm und so das unsere Fließbänder und Fabriken nicht still stehen, was mit den erneuerbaren Energien leider nicht erreicht werden kann. Es ist wirklich grandios, wie viel Sonnenenergie in diesem prächtigen Sommer bisher erzeugt wurde.

    Wenn es etwas besseres als die Atomenergie gibt, dann sollte man darauf setzen. Nur ist leider noch keine Alternative in Sicht. Daher sollte man keine unnötigen Experimente eingehen, die Zeiten sind ohnehin schon sehr unsicher. Durch die Kohlenenergie und Luftschadstoffe sind bisher schon weitaus mehr Menschen getötet worden, als durch die Atomenergie.

  • #6

    safety vest (Freitag, 14 April 2017 08:25)

    Really remarkable. Thanks for sharing with us.

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