125 Jahre SP - Eine Partei demontiert sich selbst

 

Bei der jüngsten SP-Delegiertenversammlung in Freiburg gab es zum 125. Geburtstag der Partei viel zelebriertes Pathos und Selbstlob. Ein Partei wird 125 Jahre alt und feiert sich selbst. Bezogen auf die letzten 30 Jahre könnte man aber auch sagen das die SP sich selbst demontiert. Wie schon bei den NR Wahlen 2007 und 2011 verlor auch die SP bei den vergangenen drei Kantonsratswahlen massiv an Unterstützung. Dazu haftet an der SP ein grosses Imageproblem.

Laut SP Parteipräsident Christian Levrat steht die SP damals wie heute für Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit ein. Tatsächlich??

 

Gelten diese Grundwerte auch für jene die nichts mit der SP und deren Politik anfangen können?? SP-PolitikerInnen sprechen zwar immer rhetorisch laut von Toleranz, Fairness und Chancengleichheit, aber leider nur für die eigene Anhängerschaft, während Andersdenkende davon mehrheitlich ausgeschlossen sind.

 

Oder wie ist sonst zu erklären, warum ausgerechnet in den Hochburgen der SP die Abstimmungsplakate der politischen Gegner verboten werden?? Warum verunglimpfen SP-Politiker ständig ihre Gegner als Nazis?? Warum gab es bisher vor allem bei der SP die allermeisten Parteiausschlüsse von Andersdenkenden?? 

 

Die SP-Losung " Für alle statt für wenige " wurde im Alltag der Sozi schon längst durch die Verordnung " Für wenige statt für alle " ersetzt. Es ist nämlich nicht plausibel, warum die SP die fremd betreute Kinder als wertvoller erachtet als die zu Hause betreuten Kinder?? Die SVP stellt sich dieser unsozialen Haltung der SP entgegen.

 

Es gibt nämlich keinen Grund, warum nur jene Eltern finanziell entlastet werden sollen, die ihre Kinder fremdbetreuen und allen anderen Eltern nicht?? Dazu werden im SP regierten Zürich auch Eltern mit 180.000 Franken Einkommen subventioniert, die ihre Kinder in eine städtische Kinderkrippe bringen!!

 

Auch hier kann man die SP-Losung " klar sozial " durch " klar asozial " ersetzen.


Die SP verkommt zur reinen Spasspartei

 

Christian Levrat bezeichnet die 1:12 Initiative der Juso am Parteitag in Freiburg gegenüber Medien als notwendige Utopie. Das Wort Utopie steht im Duden für folgende Bedeutung:

 

Fantasie[gebilde], Illusion, Irrealität, Kopfgeburt, Luftschloss, Phantom, Traumbild, Traumgebilde, Trugbild, Unwirklichkeit, Vision, Vorstellung, Wahn, Wunschtraum, Zukunftstraum; (bildungssprachlich) Fiktion, Imagination, Schimäre; (abwertend) Hirngespinst; (umgangssprachlich abwertend) Spinnerei.

Vor einigen Jahren gab es mal in Deutschland unter Guido Westerwelle ein Spasspartei Namens FDP. Nun scheinen wir in der Schweiz eine Spasspartei Namens SP zu haben. Aber schön wenn mal der oberste Sozi der Schweiz zugibt, dass die SP es gar nicht ernst meint und von einer Utopie redet. Das Wort Utopie steht wie gesagt für Illusion, Irrealität, Kopfgeburt und dergleichen ein. Der Wähler nimmt das dankend gerne zur Kenntnis. 

 

Mehr zum Thema Wahlen und SP-Politik lesen Sie auf diesen ausgezeichneten Blogs:

 

Ein Waterloo das nur bei den Linken stattfand

 

Im Reich der linken Wahlverlierer

 

Demokratie nach Belieben

 

Auf dem linke Auge blind

 

Sozialismus für alle

 

 

Nach den Jahren des Absturzes währte bei der SP der Frühling damit alles nur ganz kurz. So wie der Leuthard- oder Müllereffekt nur ganz kurz währte bei CVP und FDP, nützte auch der Levrat-Effekt nur kurzzeitig der SP. Politgeograf ( auch das gibt es) Micheal Hermann sieht den nationalen Wähleranteil der SP derzeit nur noch bei 17,5%!!

 

 

Die SVP ist dagegen bei Exekutiv- und Legislativwahlen seit September 2012 wieder auf der Siegesstrasse!! Erfreulicherweise mussten auch Grüne und linksaussen PdA bei den letzten Wahlen empfindliche Niederlagen einstecken!! 

 

Wasser predigen und Wein saufen

 

Die Gründe warum die SP bei den Wählern allgemein nicht gut ankommt sind höchst unterschiedlich. Das die SP mit zweierlei Ellen misst, nichts mehr für die Arbeiter macht und Schwarze Schafe in Schutz nimmt, sind sicher nur drei der wichtigsten Gründe, warum die SP ständig an Rückhalt verliert. Ein anderer Grund sind die Cüpli-Sozialisten ( in Deutschland auch Mallorca-Fraktion genannt) und Spesenritter der SP. Daneben gibt es eine immer grösser werdende Anzahl von SP-Politikern die kräftig daneben langen...


  • Das Zürcher SP-Mitglied Andreas Faust wollte neulich für das Bezirksamt Winterthur kandidieren, obwohl er 2005 wegen dem Besitzes von Kinderpornographie rechtskräftig verurteilt wurde. Nun wurde Faust wieder rückfällig und muss sich erneut für das gleiche Vergehen vor dem Richter verantworten.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/winterthur/Vorbestrafter-SPPolitiker-gibt-auf/story/28648537

 

  • Jean Claude Doriot/SP, war Mitglied der Exekutive von Montreux. Doroit wurde wegen arrangierten Schmiergeldzahlungen und der Annahme eines Zinslosen Darlehens rechtskräftig zu einer bedingten Haftstrafe von 15 Monaten verurteilt

 

http://1815.ch/artikel_3606.html

 

  • Der SP Nationalrat Cedric Wermuth wurde rechtskräftig wegen Hausfriedensbruchs verurteilt. Das Bezirksamt Baden verhängte gegen den 25-Jährigen eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen und eine Busse von 300 Franken.

 

http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/SPVizepraesident-Wermuth-verurteilt/story/23369996?track

 

 

  •  Martin Kuster war SP-Gemeinderat und Schulleiter in Lyss und musste 2009 wegen Veruntreuung vor Gericht. Davor bekannte er sich in einer Selbstanzeige und Interviews schon als schuldig. Beim Deliktsbetrag soll es sich um 72.000 Franken handeln

 

 

http://www.bielertagblatt.ch/nachrichten/biel/ehemaliger-schulleiter-vor-gericht

 

 

  •  Die frühere Neuenburger Gemeinderätin Valerie Garbani/SP wurde in ihrer Amtszeit wegen Rassismus, Beleidigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Betrunkenheit in der Öffentlichkeit rechtskräftig verurteilt. U.a hat Frau Garbani in einem Restaurant einen dunkelhäutigen Afrikaner rassistisch beleidigt. Für all diese Straftaten muss Frau Garbani 60 Stunden gemeinnützigen Arbeiten leisten.
  •  

http://www.cash.ch/news/alle/garbani_zu_60_stunden_gemeinnuetziger_arbeit_verurteilt-827419-448

 

  • Der Dübendorfer SP-Gemeinderat Patrick Angele wurde zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätze a 60 Franken verurteilt , weil er zum vierten Mal einem Aufgebot des Zivilschutzes nicht gefolgt war und 3 Strafbefehle ignorierte

 

http://www.zol.ch/bezirk-uster/duebendorf/Angele-schwaenzte-Zivilschutz--Geldstrafe/story/22349784

 

  • Der Solothurner SP Kantonsrat Max Röthli, beging im Jahre 2001 in Hägendorf/SO nach einem Unfall Fahrerflucht. Deswegen und wegen der anschliessenden Vereitlung einer Blutprobe wurde auch er rechtskräftig verurteilt

 

http://www.nzz.ch/2001/05/09/il/article7drf2_1.495742.html

 

  • Die beiden SP Politiker Roberto Zanetti und Anita Fetz bewegten sich im Dunstkreis des deutschen Anlagebetrügers Dieter Behring und nahmen heikle Parteispenden an.

 

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/die_pro-facile-affaere_1.3044620.html

 

  • Der Präsident der Juso Graubünden und ein Davoser SP-Grossrat sind wegen Beschädigung eines Wahlplakats der Bündner SVP verurteilt worden. Die Bündner Staatsanwaltschaft verknurrte sie zu einer Busse von je 100 Franken und zur Übernahme der Verfahrenskosten.

 

http://www.politik.ch/zwei-buendner-sp-politiker-wegen-vandalismus-verurteilt.html]

 

  • Der Frühere Grenchner SP Politiker Aldo Berva wurde 1997 zusammen mit Helfern beim planmässigen einsammeln von dutzenden bereits ausgefühlten Stimmzetteln ertappt, die er auch zum Teil selber ausgefüllt hatte.

 

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/wahlfaelschung_lumengo_wahlzettel_bezirksgericht_biel_verurteilung_1.8357969.html]

 

  • Der frühere SP Gemeindera Laurenz Steinlin aus Uster, wurde wegen Übler Nachrede gegen Christoph Mörgeli/SVP zu einer bedingten Busse von 6000 Franken verurteilt. Er musste seinem Kontrahenten eine Prozessentschädigung von 6000 Franken sowie die Gerichtskosten in der Höhe von 7000 Franken bezahlen.

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/20821662

 

  • Ein Juso-Politiker wird wegen unerlaubten Tragens einer Waffe verurteilt

 

http://www.20min.ch/news/zentralschweiz/story/-Juso-Tell--wurde-zu-Busse-verurteilt-19671160]

 

  • Ivo Lindenberger, kandidierte 2007 auf der Jungen Liste der SP Aargau für den Nationalrat und beging 2009 zusammen mit einem Kollegen Brandanschläge auf mehrere Autos in Aarau!! Sachschaden: 250.000 Franken . Dazu diverse Schmierereien und Sachbeschädigungen mit 100.000 Franken Schaden!!

 

http://www.blick.ch/news/schweiz/aargau/ex-juso-muss-fuer-ein-jahr-in-den-knast-id1798237.html

 

  • Der frühere SP Nationalrat Ricardo Lumengo beging auf der Autobahn Bern-Lyss einen Unfall, beschädigte dabei die Mittelleitblanke, fuhr auf den Felgen nach Hause, ohne jedoch die Polizei zu kontaktieren. Deswegen wurde er von einem Berner Gericht rechtskräftig verurteilt.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Ricardo_Lumengo#cite_note-30

 

  • Das Luzerner Obergericht hat den SP-Politiker Lathan Suntharalingam wegen übler Nachrede schuldig gesprochen. Damit hob es den Freispruch der Vorinstanz auf. Der Kantonsparlamentarier hatte den Antifeministen und Ex-SVP-Politiker René Kuhn als "Frauenhändler" bezeichnet.

 

http://www.gmx.net/themen/schweiz/politik/20a13mo-gericht-verurteilt-sp-politiker#.A1000146

 

  • Der Grenchner Bauunternehmer und ehemaliger Gemeinde- und Kantonsrat Aldo Berva ist nach dem Konkurs seiner Einzelfirma untergetaucht. Wie das Grenchner Tagblatt schreibt, wird er nun polizeilich gesucht. Bereits vor Jahren hatte der Grenchner SP-Politiker durch seine Wahlbetrügereien von sich Reden gemacht.

 

http://soaktuell.ch/index.php?page=/News/Ehemaliger-SP-Kantonsrat-und-Wahlbetrueger-nach-Konkurs-untergetaucht_795

 

Die SP wird noch mehr verlieren, wenn die klassische Arbeiterschaft von den Genossen weiterhin in allen Lebensbereichen dermassen desavouiert wird. Noch mehr Abgaben, Gebühren und Tarife schmälern noch mehr die Kaufkraft der ohnehin schon arg gebeutelten Arbeiter- und Mittelschicht. Die SP verkommt immer mehr zu einem exklusiven Club, der mehrheitlich nur mit Akademikern und besser verdienenden Cüplisozialisten besetzt ist. Für wenige statt für alle ist bezeichnend für den bescheidenen Wähleranteil von 18%. Die SP grenzt sich auch zu wenig vom linksaussen Spektrum ab. Es ist auch nicht nachvollziehbar, weshalb die SP bestimmte Leute unterstützt, die nur zum Nachteil der Schweiz agieren.

 

Oder ist das nun auch alles Utopie??


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