Weshalb wir ein nationales Vermummungsverbot brauchen

Wie bereits vermeldet bekommt das Tessin als erster Kanton der Schweiz ein Vermummungsverbot in die Verfassung verankert. Das Tessiner Stimmvolk sprach sich mit 65,4% dafür aus. Das Tragen einer Burka wird damit in Zukunft in der Öffentlichkeit untersagt. Das Verbot ist aber auch ein Vermummungsverbot für Demonstrationen. Das Völkerrecht wird dadurch nicht verletzt. Das Burkaverbot in Frankreich und Belgien ist das beste Indiz dafür.

 

Unmittelbar nach dem angenommenen Verhüllungsverbot im Tessin melden sich bereits die ersten kritischen Stimmen zu Wort. Vertreter der Tourismus- und Hotelleriebranche behaupten sogleich, dass mit diesem Verbot im Tessin und in der Schweiz ( bei einem nationalen Vermummungsverbot) Touristen aus den Golfstaaten ausbleiben, die sehr spendierfreudig wären.

 

Da wird aber schon sehr sonderbar und einseitig argumentiert, da sich Christen in islamischen Staaten an strenge Kleidervorschriften zu halten haben, während die Burka als Symbol der Intoleranz bei uns erlaubt sein darf? Burka und Niqab als Umsatzerbringer für die Schweizerische Tourismus- und Hotelleriebranche? Was ist wenn Frauen auf unserem Boden zum tragen eines Gesichts- und Ganzkörperschleiers gezwungen werden? Wo bleibt da der Aufschrei der linken Gutmenschen, die nur aus Prinzip gegen das Verbot wettern? Die Toleranz der Intoleranz ist keine Toleranz, was eigentlich auch Amnesty International klar sein müsste!! 

 

Herr Brentel, wie steht es eigentlich mit der Toleranz und Offenheit uns Schweizern gegenüber und gegenüber den Frauen im allgemeinen?

Äusserst bizarr opponieren nun auch wieder linke Juristen gegen den Volksentscheid im Tessin. Diese halten das Verbot für verfassungswidrig, weil es angeblich gegen die Religionsfreiheit verstösst. Nur dumm steht nirgends im Koran geschrieben, dass sich Frauen zu verhüllen hätten!!

 

Kritiker und Nörgler in der Minderheit

 

Im weiteren ist kein einziger Fall bekannt, wo ein Gericht in Frankreich oder Belgien die dortigen Burkaverbote als völkerrechtswidrig beurteilt hätten. Ein Gericht in Belgien hat festgehalten, dass das nationale Burkaverbot nicht gegen die belgische Verfassung verstösst. Auch im Tessin verstösst die Bestimmung nicht gegen die Bundesverfassung und schon gar nicht gegen zwingendes Völkerrecht. Es gibt auch Stimmen aus der Tourismusbranche, die keine Bedenken wegen dem Verhüllungsverbot haben. Im Schweizerichen Gewebeverband sieht man das ähnlichSelbst Politiker der SP haben genug von Burkaträgerinnen in ihrer Gemeinde!!

 

Eine Burka gehört nicht in eine Behörde
Eine Burka gehört nicht in eine Behörde

 

»Da könne ja auch ein Kartoffelsack unter diesem Zelt sein« oder »ich weiss nicht: Ist es Mann, ist es Frau oder ist es vielleicht sogar ein Gorilla«.

SP-Politiker Boris Banga über Burkträgerinnen

Es ist heutzutage schon allerunterste Schublade, wenn das SRF eine Burkaträgerin in die Arena einläd und dafür eine Plattfrom bietet.

 

Natürlich gibt es im Tessin und in der Schweiz derzeit noch ganz wenige Burkaträgerinnen. Wenn man aber leider bedenkt, dass in gewissen Quartieren von Amsterdam, Brüssel oder Berlin bereits die Mehrheit der Frauen mit Kopftüchern herumläuft, dann ist der Schritt zur Burka oder dem Niqab auch nicht mehr all zu weit. Leider passt sich das Strassenbild in gewissen Schweizer Ortschaften den oben genannten Metropolen zusehends an. Der Initiant des Verhüllungsverbotes im Tessin, der ehemalige Journalist Giorgio Ghiringhelli (61), hat Recht wenn er sagt, dass diese Massnahme präventiven Charakter hat. Kopftücher an Schulen sind bei uns schliesslich auch keine Seltenheit mehr. 

 

Der jüdische Puplizist Ralph Giordano über Burkaträgerinnen
Der jüdische Puplizist Ralph Giordano über Burkaträgerinnen

 

(...) Außerdem wolle er »auf deutschen Straßen keiner Burka-Verhüllten begegnen«. Auf dem Hinweg habe er »einen Anblick ertragen, der meine Ästhetik beschädigt hat – eine von oben bis unten verhüllte Frau, ein menschlicher Pinguin«.

 

 

 

 

 

Es ist absehbar das ein nationales Burkaverbot sehr gute Chancen vor dem Schweizer Volk hätte. Die Linken und Netten werden diesen Abstimmungskampf nicht gewinnen mit ihrem falschen und vergifteten Gutmenschentum. Gleich wie 2007 bei der Anti-Minarett Initiative. Schon damals haben wir in Europa ein Zeichen gesetzt, dass viele Bürger im Ausland inspirierte und uns Hochachtung zollte. Bei dieser Abstimmung im Tessin gab es auch wieder ein grösseres Medienecho im Ausland. Sogar das russische Fernsehen war wegen der Abstimmung vor Ort. Und bereits 2007 wurde in Deutschland durch den Publizisten Ralph Giordano eine Burka- und Islam Debatte lanciert. Ganz zu schweigen die Diskussion um das Buch " Deutschland schafft sich ab " von Thilo Sarrazin!!

Auf dieser Seite ist ersichtlich wie viele User bisher an der Umfrage teilgenommen haben

 

Fazit

 

So wie ein nationales Vermummungsverbot ( Burkaverbot) in unserer Verfasung gegen extremistische Ausprägungen und Interpretationen des Islams zielt, so ist dieses Verbot auch gegen Chaoten gerichtet, die sich absichtlich verhüllen, um so leichter und anonymer Straftaten begehen zu können. Auf den Strassen kann man sich so nicht mehr vermummt frei tanzen und die Sau rauslassen. Es geht hier auch um die Würde der Frau. Wenn hier aber die Hebel nicht angezogen werden und gewisse Importmuster nicht sanktioniert werden, dann ist es in 20-30 Jahren vorbei mit den hart erkämpften Frauenrechten. Schon nur deshalb muss ein nationales Verbot von Burka's und Niqab's auf öffentlichen Grund und Boden her. 

 

Mit diesem Verbot sind keinerlei Menschenrechte der Bürger islamischen Glauben tangiert. Es ist auch eine Frage des Anstandes auf solche Kleidungsstücke zu verzichten. In Saudiarabien, Jemen oder Afghanistan sind SchweizerInnen und ChristInnen auch zu einer bestimmten Kleiderordnung verpflichtet. Ich sehe daher nicht ein, weshalb das in der Schweiz anders sein soll, wenn wir weltweit nicht einmal unsere Grundrechte garantiert bekommen?? 

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Kommentare: 7
  • #1

    swissness (Donnerstag, 03 Oktober 2013 21:22)

    Leider habe ich es oben bei der Umfrage versäumt, die Anzahl der Umfrageteilnehmer durch eine vorgängige Einstellung zählen zu lassen. Man kann das leider nicht mehr nachträglich ändern. Auf dieser Seite aber ist ersichtlich, wie viele User bisher an der Umfrage teilgenommen haben:

    http://www.micropoll.com/a/mpresult/1142454-3804013

    Etwas mehr als eine Stunde nach der Veröffentlichung haben 14 Leute am Voting teilgenommen, wovon sich 93% für das Verbot aussprachen.

  • #2

    Fabian (Freitag, 04 Oktober 2013)

    Sie schreiben: "Im weiteren ist kein einziger Fall bekannt, wo ein Gericht in Frankreich oder Belgien die dortigen Burkaverbote als völkerrechtswidrig beurteilt hätten."
    Warum erwähnen Sie dabei nicht, dass die folgenden Entscheidungen noch hängend sind? Eine entsprechende Beschwerde gegen das Verbot in Frankreich, wurde beim Europäischen Gerichtshof eingereicht. Wäre es nicht sinnvoller damit abzuwarten wie der Entscheid ausfällt, anstatt in der Schweiz auch aufs gut Dünken zu handeln? Die Menschen beschweren sich ja jetzt schon, dass der Wille des Volkes nicht umgesetzt werde bei einigen Initiativen, weil die Entscheidungen noch nicht gefallen sind. Wollen wir wirklich eine weitere Abstimmung ohne zu wissen wie diese umgesetzt werden kann/darf?

  • #3

    swissness (Freitag, 04 Oktober 2013 19:13)

    Das belgische Verfassungsgericht erachtet in einem Urteil das Burkaverbot in Belgien zumindest als legal. In Strassburg ( wo das Verbot schon seit 2 1/2 hängig ist) fällt das zwingende Völkerrecht schon einmal weg, da hier nur solche Dinge wie die Todesstrafe, die Folter, die Sklaverei und dergleichen verboten sind. Das Tragen einer Burka fällt aber nicht darunter und ist daher kein zwingendes Völkerrecht/ Menschenrecht. Die Religionsfreiheit ist mit einem Burkaverbot auch nicht tangiert, da nirgends im Koran etwas von Burkas und dergleichen festgehalten ist. Mit der französischen Verfassung steht das Burkaverbot ohnehin überein, da Frankreich ein laizistischer Staat ist, wo die Religion Privatsache ist und das tragen einer Burka in der Öffentlichkeit gegen die laizistische Verfassung verstößt, so wie das beten auf einer öffentlichen Strasse verboten ist.

    Das tragen einer Burka ist einfach eine Sitte in gewissen islamischen Staaten, aber kein Menschenrecht das irgendwo juristisch festgehalten ist. Darum darf man es verbieten. Umgekehrt ist es auch ein Sitte, dass Menschen sich Begrüssen, wenn sie sich begegnen, was aber auch nirgends im Gesetz steht und damit auch verboten werden könnte. Aber niemand würde auf diese Idee kommen, weil das sehr unhöflich und unsittlich wäre. Und genau so unhöflich und unsittlich ist das tragen von Burkas und Niqabs in unseren Breiten. Das war bisher ein ungeschriebenes Gesetz, dass nun zum Verfassungsartikel wird. Schon nur beim ÖV wären Burkas verboten, da die Kontrolleure bei einer Burkaträgerin nicht mehr das Halbtaxabo oder das GEA überprüfen könnten. Man stelle sich nur einmal den Aufwand vor bei einer Billettkontrolle. Das tragen von Burkas könnte auch als öffentliches Ärgernis eingestuft werden. Ganz zu schweigen von der Verletzungsgefahr einer Burkträgerin auf der Rolltreppe oder dem Velo. Das alles spricht auch für ein totales Burkaverbot in der Öffentlichkeit

  • #4

    Fabian (Dienstag, 08 Oktober 2013 16:41)

    Ich weiss, ich kenne das Problem, die Kontrolle des Billetes in Zermatt an der Talstation ist erheblich schwer, weil die Menschen alle Skibrille und Helme bis zur unerkennbarkeit seiner selbst tragen. Deswegen werden unsere Wintersportorte ein solches Vermummungsverbot sicherlich begrüssen. Aber da es ja nur sehr wenige Einheimische Burkaträgerinnen trifft, auf den Ski's wie Halbtaxabo oder GA Besitzer, ist es kein Problem, die Kontrolle wird nicht wirklich tangiert.

    Weil ich nicht mehr so oft Begrüsst werde, und Angst habe, diese Tradition in der
    Schweiz gehe verloren, werde ich bald eine "Händeschüttel und 3Küsschen Initiative" lancieren. Mir geht dieser neumodische Ghettogruss sowieso auf die Nerven, die sollen das bei sich zuhause machen! Viele Frauen geben auch nicht mehr 3 Küsschen, die Deutsche 2 Küsschenvariante setzt sich langsam durch, wollen wir das wirklich?

  • #5

    swissness (Donnerstag, 10 Oktober 2013 18:54)

    Ja natürlich lieber Fabian, Menschen in Zermatt an der Talstation mit Skibrille und Helm repräsentieren den radikalen Islam und halten dort so auch illegale Demos ab...

    Ich empfehle Ihnen nochmals den Blog genau zu lesen und sich mit der anstehenden Initiative besser auseinander zu setzen. Im Zeitalter von Massenpandemien und dem neuen Epidemiengesetz ist nicht auszuschliessen, dass wir bald ein nationales Händeschüttel- und Küssverbot erhalten.

  • #6

    directional coupler (Donnerstag, 02 Juli 2015 12:04)

    Cooooooooooooooooooooooooooooooool

  • #7

    Michael Schiller (Mittwoch, 30 September 2015 21:49)

    Ist mal wieder ne Freude, dies Magazin zu konsumieren.
    In heutigen Zeiten wird sich dem Wohlergehen des Volkes verpflichtende objektive Lektüre
    immer wertvoller.
    Weiter so.

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