Die Befreiung - 9. Februar 2014 - 50,3%!!

 

Mit 50,3% wurde am 9.Februar 2014 vom Schweizer Souverän die Masseneinwanderungsinitiative der SVP agenommen. Dazu von einer grossen Mehrheit der Kantone. Die Stimmbeteiligung lag bei hohen 56%. Dadurch sind nun auch die Verträge zur Personenfreizügikeit mit der EU Vergangenheit. Die SVP gewann einmal mehr eindrucksvoll gegen eine gewaltige Übermacht aus Wirtschaftsegoisten, Gewerkschaften, Rotmedien und den Linkaussenparteien. Viele Abstimmungsverlierer gebärden sich einmal mehr als Antidemokraten. Aus dem EU Ausland sind nun auch massive Drohungen mit totalitärem Unterton gegen die Schweiz zu vernehmen. Die SVP geht gestärkt aus dieser Abstimmung hervor und wird weiter an Einfluss gewinnen. EG-Abstimmung von 1992 lässt Grüssen. Christoph Blocher wiederholt seinen Triumph.

 

Es hat gereicht, wir lassen uns von der EU nicht mehr alles bieten. EU-Antidemokraten und Linke möchten der souveränen Schweiz unter allen Umständen eine Zwangsheirat mit der EU verordnen. So viel ich weiss sind aber Zwangsheiraten in der Schweiz verboten. Wir sind nämlich noch ein freies Land, mit freien Bürgern, die selber darüber befinden, wer alles in unseren Kreis aufgenommen wird und wer nicht. So was nennt sich Souveränität. Das wurde einmal mehr am letzten Sonntag von der Mehrheit der Schweizer eindrucksvoll bestätigt. Es gibt nun mal kein zwingendes Menschenrecht für jeden Ausländer auf unbeschränkte Niederlassung fernab ihres Heimatlandes. Jeder Vertrag ist zudem auch kündbar. Das demokratische Verdikt der souveränen Schweizer wir allerdings von der EU und den Linken nicht akzeptiert.

 

In der deutschen SPD gibt es immer mehr Genossen mit antidemokratischer und imperialistischer Rethorik
In der deutschen SPD gibt es immer mehr Genossen mit antidemokratischer und imperialistischer Rethorik

Es würde gewissen Leuten auch einmal gut anstehen, keinen Unfug über die Schweiz zu verbreiten. Es bringt nichts wenn man sein Wissen über die Schweiz nur aus ( deutschen) Rotmedien bezieht. Es ging weder um eine Grenzschließung, noch um eine Abschottung, wie die Gegnerschaft immer wieder behauptete, da eine Abschottung bedeutet, dass man etwas undurchlässig machen will, was hier klar nicht der Fall ist. Es ging lediglich darum, dass wieder die Schweizer bestimmen, wer und in welcher Anzahl in unser Land einwandern darf, im Rahmen von Kontingenten, wie vor dieser unsinnigen PFZ.

 

Die EU ist auch kein Binnenmarkt, da es sonst überall in der EU die gleichen Zölle, Steuern und anderen Vereinheitlichungen geben würde. Personenfreizügigkeit und Markt gehören nicht zusammen. Die Türkei ist mit der EU in einer Zollunion, mit europäischen Recht für die Türkei, während kaum ein EU Land mit der Türkei die Personenfreizügigkeit haben möchte. Daher ist es von der EU unglaubwürdig zu sagen, dass wirtschaftlich Abkommen automatisch mit der Personenfreizügigkeit verkoppelt sind, wo jeder EU-Bürger einwandern darf der will. Außerdem habe selbst die Deutschen und Briten einen Vorbehalt gegenüber der Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien.

Unbewilligte Demos und gewaltbereite Linke
Unbewilligte Demos und gewaltbereite Linke

Die Leier mit den dringend benötigten ausländischen Fachkräften wird so auch nicht wahrer. Von den 104.000 Ausländern die 2012 eingewandert sind (nach Lesart der Linken alles hochqualifizierte Fachkräfte), waren lediglich 1400 Ärzte darunter ( wie viele Deutsche davon?). Dafür sind im Jahre 2012 alleine 23.000 Personen mit dem Familiennachzug gekommen, 5230 ohne Erwerbstätigkeit und 6000 für das " hochqualifizierte " Gastgewerbe als Küchen- und Servicepersonal..

 

Von den angeblich dringend benötigten Bauingenieuren ( da grosse Bautätigkeit in der CH) waren 2012 nur 71 aus der EU/EFTA Zone in die CH eingewandert. Manche Schweizer Firmen hatten vor 10 Jahren 60% Umsatz mit der EU, heute nur noch 50%, andere Märkte werden wichtiger. In den fetten Jahren 2002-2007 ( mit Kontingenten) betrug die Einwanderung pro Jahr etwa 40.000. Im letzten Jahr allerdings 82.000, unter der Personenfreizügigkeit, bei schlechter Wirtschaftslage, obschon die Bevölkerung sich seit 2007 nicht verdoppelt hat.

Quelle:NZZ
Quelle:NZZ

Die Wirtschaft und die Linken haben einmal behauptet, das mit der PFZ der Wohlstand steigen würde. Nur dumm ist das BIP pro Kopf mit der PFZ nicht gewachsen, so dass der Einzele nichts davon hat. Dafür hatten wir dadurch mehr Lohndumping, Schwarzarbeit, Kriminalität, Zersiedelung, Wohungsnot, überteuerte Mieten und Bodenpreise, mehr Staus auf Autobahnen und einen überlasteten ÖV. Für all diese Nachteile ist der Preis der PFZ zu hoch, die Rendite zu klein. Die ALV wurde darüber hinaus auch noch marode. 

Fast auf den Tag genau fünf Jahre zuvor stimmten, die SchweizerInnen noch mit 59% zur Weiterführung der PFZ mit Rumänien und Bulgarien. Allerdings wurde das Stimmvolk zuvor vom Bundesrat angelogen. Fünf Jahre später viel dann die Zustimmung zur PFZ unter 50% und die meisten Kantone kippen ins Nein-Lager.

Nicht speziell gegen Deutschland gerichtet, aber....

 

Es ist auch ein blanker Unfug über die Rotmedien zu verbreiten, die Volksinitiative der SVP richte sich gegen eine bestimmte Nationalität, was vor allem in Deutschland behauptet wird. Es ging um die Masse der Einwanderung als solche, um die Masseneinwanderung, die bisher eben nicht bloss aus Deutschland stammt. Nach wie vor wird es möglich sein, aus jedem Land dieser Welt bei uns einzuwandern. Asylanten sind zudem nicht von dieser neuen Einwanderungspolitik betroffen.

Dennoch wird das ganze dann für Deutschland doch noch zum Problem, wenn die EU und Deutschland der Schweiz ihr direkt-demokratisches Selbstbetimmungsrecht verweigert und einen Wirtschaftskrieg gegen die Schweiz anzettelt. Man könnte dann auch von Wirtschafts-Mobbing sprechen.

 

Es entspricht nun einmal nicht der vollen Wahrheit, wenn uns EU-Autokraten und Deutsche vorwerfen, wir würden Rosinenpickerei betreiben, um uns deswegen wirtschaftlich zu isolieren, nur weil wir keine Masseneinwanderung aus der EU wollen.

Da möchte ich doch einmal den Spiess umkehren: Ohne die Schweiz hätte Baden-Württemberg tausende Arbeitslose zusätzlich, da 56.000 deutsche Grenzgänger zu guten Löhnen in der CH arbeiten, aber mit dieser Kohle dann in Deutschland super über die Runden kommen.Ganz zu schweigen von den Emissionen des Grenzgängerverkehrs. Im weiteren ist es dann auch kein Problem, wenn deutsche LKW's unsere Alpentäler verpesten und viele deutsche Studenten zu Spottpreisen bei uns ausgebildet werden/Infrastrukur beanspruchen ( Stichwort Wohnungsnot) um mit diesem Know-how wieder zu verschwinden; viele gut verdienende Deutsche/EU Bürger als Mieter in den Städten die Mietpreise in die Höhe treiben.

 

Es stellt sich auch die berechtigte Frage, was mit deutschen Banken in Süddeutschland entlang der Schweizer Grenze ist, die ohne mit der Wimper zu zucken Schweizer Schwarzgeld annehmen?? Im Fluglärmstreit wird von den Deutschen unterschlagen, dass nicht wenige Bürger aus Baden-Württemberg den Flughafen benützen, bzw. das deutsche Gewerbe am Hochrhein davon profitiert. Zudem ist die Swiss eine Tochterfirma der Lufthansa.

Wenn hier also die EU und insbesondere viele Deutschen das Gefühl haben, unsere Wirtschaft zu schädigen, dann schaden diese sich auch selber. Die Schweiz ist nämlich mit Abstand der wichtigste Handelspartner der EU und einer der wichtigsten für Deutschland, da finanzstark und zuverlässig. Stolze 6% aller Importe der EU stammen aus der kleinen Schweiz. Sollen die EU-Deutschen doch das Landverkehrsabkommen mit der Schweiz aufkündigen, so dass unsere Alpentäler weniger Emissionen haben. Die Deutschen LKW's können dann einen langen und teuren Umweg über den Brenner oder das Rhonetal fahren, auf überlasteten Strecken im Stau stehen, so dass diese nur mit grösster Verspätung in Mailand oder Genau ankommt.

 

Derweil melden sich schon deutsche Minister zu Wort, die trotz dem Schweizer ja zur SVP Masseneinanderungsinitiative an bilateralen Strommabkommen mit der Schweiz festhalten wollen.

 

Mehr zum Thema PFZ, EU und Deutschland auf diesen ausgezeichneten Blogs:

 

Schluss mit der Masseneinwanderung!!

 

Die Schweiz braucht mit Kroatien keine PFZ

 

Schweizer wählen Swissness


125 Jahre SP - Eine Partei demontiert sich selbst

 

So nicht!!

 

Im Reich der linken Wahlverlierer, Schönredner und Utopisten

 

Demokratie nach Belieben

 

Aber vor allem sind die 56.000 Deutschen Grenzgänger in der Schweiz die ersten Opfer, wenn die EU und/ oder Deutschland uns wegen unserer Einwanderungsbeschräkung massiv angehen. Das deutsche Gewerbe am Hochrhein/Bodensee/Schwaben ist umgekehrt enorm von der Schweiz abhängig, da bedeutende Umsätze mit der Schweiz, oder durch Geschäfte mit Schweizern erzielt werden. Außerdem müssen wir kein Luftverkehrsabkommen mit Deutschland unterzeichnen, so dass die Regionen Südbaden/ Hochschwarzwald weiterhin unter den Anflügen auf den Zürcher Flughafen leiden.

 

Es ist auch überheblich und dreist zu behaupten, dass deutsche Unis mit unseren mithalten könnten, da die bestplazierte deutsche Uni im intentionalen Vergleich auf Rang 55 landet, während unsere ETH auf Rang 14 ist. Deutsche Studenten belegen unsere Studienplätze und beanspruchen damit auch knappen Wohnraum und Infrastruktur

 

Die Mär von der Masse der hochqualifizierten Ausländer

 

Viele Ausländer die einwandern wurden von der Schweizer Wirtschaft gar nie angeworben, oder benötigt, da alleine bisher etwa 30% der EU-Einwanderung auf die Bereiche Familiennachzug, Studenten, Erwerbslose und Aus- und Weiterbildende entfiel. Auch wenn diese Menschen von der Wirtschaft gar nicht gerufen wurden, beanspruchen diese dennoch unsere Infrastruktur und unsere Ressourcen. Die Einwanderung betrug im letzten Jahr 82.000 Personen, was sehr viel ist für so ein kleines Land wie die CH. Auf die Proportionen Deutschlands bezogen wären das 800.000 Einwanderer pro Jahr. Wir haben einen Ausländeranteil von 23%, Deutschland die Hälfte weniger. Aber selbst der deutsche Topbanker Oswald Grübel sagt, dass nur eine Minderheit von diesen 82.000 Einwanderern für die Wirtschaft benötigt würde. 

 

Eine Stimme aus Österreich
Eine Stimme aus Österreich

Um das alles zu ändern legen wir nun eben Kontingente fest, damit bei der Einwanderung wieder mehr auf Qualität und nicht mehr auf Quantität gesetzt wird. Familiennachzügler, Studenten, Aus- und Weiterbildende sowie Erwerbslose, bleiben in Zukunft vermehrt aussen vor, da diese von der Wirtschaft gar nicht gerufen wurden. Außerdem kann man mit diesem System mehr darauf achten, dass jene Einwanderer berücksichtigt werden werden, die mindestens eine unserer Landessprachen beherrschen.

 

Bisher konnte jeder Ausländer bei uns Arbeitslosengeld erhalten, der mindestens einen Tag lang in der Schweiz legal arbeitete, wenn er zuvor mindestens 12 Monate lang ununterbrochen in einem EU-Staat gearbeitet hatte. So wurden natürlich unsere Arbeitslosenkassen von Migranten aus den Krisenländern Südeuropas arg strapaziert, die genau in dieser Konstellation, oder einer ähnlich, waren!

 

 

Die Geschichte anno 1992 wiederholt sich

 

 

Vieles erinnert in diesen Tagen an das EWR-Nein der Schweizer im Dezember 1992.: Die Rolle von Christoph Blocher, ein ähnlich knappes Resultat, die gleichen Drohungen von der EU, die gleiche Angstmacherei der Linken, die gleichen Lügen der SVP- Gegner, die gleichen Arroganz der Abstimmungsverlierer, die gleichen Antidemokraten im In- und Ausland...

 

Schon damals wurde uns prophezeit, dass die Schweiz wegen den Nein zur EU nicht weiter existieren könnte. Das ist aber nie eingetreten. Im Bezug zur PFZ gilt auch zu sagen, dass laut Artikel 18 des Personenfreizügigkeitsbkommen folgendes steht:

 

Wünscht eine Vertragspartei eine Revision dieses Abkommens, so unterbreitet sie dem Gemischten Ausschuss hierzu einen Vorschlag."

 

Was soll also diese primitive Anfeindung von Seiten der EU und den Abstimmungsverlierern, wenn im Gesetz zur PFZ steht, dass eine Revision des Vertrages möglich ist??

 

Und nochmals zur Erinnerung an alle: Auf unseren bescheidenen 41.288 km² sind dann auch nur lediglich 30% der Fläche zur Besiedlung geeignet. Auf dieses sehr enge Korsett zwängt sich aber unterdessen über 2/3 der Bevölkerung.

 

Nur wenige Regionen Europas sind dichter besiedelt als das Schweizerische Mittelland. Mit entsprechend grossen Nachteilen für Infrastruktur und Lebensqualität.

 

Dazu gibe es noch eine weiter Paralelle zu 1992: Damals wie heute stand Christoph Blocher als Hauptakteur im Zentrum. Damals wurde er noch vom Schaffhauser Unternehmer Georg Fischer untertsützt, heute vom parteilosen Schaffhauser Unternehmer Thomas Minder und einigen anderen Unternehmern. Darüber hinaus durch tausende SVP-ler und Sympathisanten der Initiative. Damals wie heute hat Blocher die Abstimmung zur Grundatzfrage erklärt. Die Rechnung ist abermals aufgegegangen und Blocher der grosse Sieger. Blocher und die SVP sind nun wieder im Vorteil und werden daraus politisch gestärkt hervorgehen.

 


Es lebe die Schweiz, es lebe unsere Unabhängigkeit!!

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Magdeburger (Samstag, 15 März 2014 15:48)

    Ein hoch auf die Schweizer und Ihren Mut. Viele Europäische Länder werden sich sicher ein Beispiel an der Schweiz nehmen. Zuwanderung ja aber kontrolliert und nicht als Sozialtourismus. Wenn die Bürger der Schweiz so abgestimmt haben, so sollen Sie es auch bekommen.

    Beste Grüße

  • #2

    Reflective material (Dienstag, 30 Juni 2015 05:19)

    danke, der artikel bringt es ziemlich auf den punkt. zum "fazit" gibt es nichts mehr anzufügen. cooler blog, weiter so!

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