Der Gripen muss her!!

 

Die Schweizer Armee untersteht einem Verfassungsauftrag.     Eine effiziente Armee besteht auch immer aus einer starken Luftwaffe. Die Schweizer Luftwaffe verfügt über 32 F/A-18       und über 54 alte F-5 Tiger die bereits schon über 30 Jahre alt sind. Diese Tiger können nicht in der Nacht und bei schlechter   Sicht fliegen. Die Tiger entsprechen ausserdem nicht mehr den flugtechnischen Erfordernissen und Bedürfnissen der heutigen   Zeit. Darum müssen die Tiger sofort ersetzt werden. Und zwar     im Rahmen der von den Linken bestimmten Militärausgaben.   Unter diesen Auflagen ergibt der Gripen-E das Beste Preis-Leistungsverhältnis.

 

Von allen Flugzeuganbietern im ganzen Evaluierungsverfahren sind die Schweden uns gegenüber die friedfertigsten Partner. Bereits seit dem Dreißigjährigen Krieg haben die Schweden uns nie mehr in irgend einer Form angegriffen. Das kann man von den Verunreinigten Staaten (F35), den Franzosen (Rafale/Eurofighter) und den Deutschen ( Eurofighter) leider nicht behaupten. Sie alle führen bis in unsere Tage hinein völkerrechtswidrige Angriffskriege und gegen die souveräne Schweiz ein Wirtschaftskrieg im besonderen. Von den Schweden kann man das aber nicht behaupten. Darum sollten wir uns den Gripen der Schweden beschaffen.

 

Es sind auch die Linken die hier die zukünftige Verteidigungsstrategie konzipieren, da Linke das Militärbudget in der Hand haben und ständig flach halten. So ist es natürlich schwierig im voraus zu planen ( neben der Gefahrenlage), da man nicht weiss, ob die Linken den Etat der Armee in Zukunft noch weiter beschneiden. Dafür investieren die Linken immer mehr Steuergelder für die Sozial- und Asylindustrie. Die Linken sind hier eigentlich das grössere Problem als die Landesverteidigung. Durch diese Rahmenbedingungen der Linken ergibt der schwedische Gripen-E das Beste Preis-Leistungsverhältnis.

 

 

Meines Erachtens sind die Linken und Netten nicht ehrlich, wenn sie nun noch allen ernstes behaupten, dass der Gripen ein Schrott- und Papierflieger wäre, der technisch nichts taugt. Unsere Armee bekommt nun einmal keine besseren Flugzeuge als die schwedischen Gripen, so lange die Linken den Etat der Armee ständig nach unten drücken. Beim Budget zu kneifen und die Technik zu kritisieren finde ich unglaubwürdig von den Linken. Wer für 18.50 Franken ein Mittagsmenü bestellt, der kann schließlich auch nicht ein Supermenü mit edlen Speisen erwarten!!

 

Die Linken lassen hier auch wieder einmal eine dreckige Doppelmoral walten. Einerseits möchten die Linken in der Schweiz Internationale Konferenzen abhalten, wie neulich die Friedenskonferenz für Syrien in Montreux. Andererseits soll der Luftraum dieser Konferenzorte dann mit alten Tigern aus den 80er Jahren überwacht werden, die auch nur tagsüber und bei guter Sicht fliegen können. Die moderneren F/A 18 reichen dazu zahlenmässig nicht aus. Wie aber haben sich das die Linken nur vorgestellt? 

 

Die Eidgenossenschaft ist nämlich verpflichtet, die Sicherheit von völkerrechtlich geschützten Personen und Gebäuden sicherzustellen. Dann können wir Schweizer auch so gleich Solarflugzeugen benützen, die nur bei Sonnenschein fliegen. Oder      dann mit nachttauglichen Fliegern aus NATO-Staaten, die zuvor für Angriffskriege benutzt wurden.

 

 

Das Beispiel Jugoslawien warnt uns alle

 

Für die Grossen und Mächtigen dieser Welt ist unsere Luftwaffe ohnehin nicht besonders vertrauenswürdig. Die Grossen und Mächtigen dieser Welt nehmen uns hier bei ihren Besuchen in die Pflicht. Zu Gast bei Freunden. Das wäre mit unseren alten Tigern in etwa so, wie wenn die Kriegsparteien 1944 noch mehrheitlich mit Doppeldeckern herum geflogen wären.

 

Berücksichtigt man dann nur die 32 F/18, die zu jeder Zeit fliegen können, dann sind folglich nie mehr als die Hälfte der F/A 18 in der Luft, da die andere Hälfte gerade wieder am Boden verweilt, um gewartet oder aufgetankt zu werden. 

 

Zusätzlich sollen wir dann noch mit unserer Lufwaffe grosse International Konferenzen beschützen, plus den übrigen Schweizer Luftraum im Auge zu behalten, was mit 16 F/A 18 ein schwieriges Unterfangen, zumal ohne die neue Gripen die F/A 18 noch mehr beansprucht werden, so dass die F/A 18 Flieger noch länger am Boden zur Wartung verweilen müssen. Sprich es können noch weniger Flugzuge gleichzeitig eingesetzt werden. Im Ernstfall ist dann das Durchhaltevermögen mit so wenigen Flugzeugen innerhalb kürzester Zeit gebrochen.  

Das kann passieren wenn ein Krieg haarscharf die Landesgrenze erreicht: Die österreichisch-jugoslawische Grenze im Juni 1991
Das kann passieren wenn ein Krieg haarscharf die Landesgrenze erreicht: Die österreichisch-jugoslawische Grenze im Juni 1991

 

Vergessen wir bitte auch nicht die Tatsache, dass der österreichische Luftraum 1991 beim slowenischen 10 Tage-Krieg durch jugoslawische MIG 21 mehrfach verletzt wurde. Die österreichischen Kampfflugzeuge waren damals nicht bewaffnet. Erst danach wurden diese mit Lenkwaffen ausgerüstet. Und haarscharf auf der Grenze fanden Kampfhandlungen statt. Ein Konflikt wo fremde Militärjets unser Land überfliegen ist auch bei uns nie ganz auszuschliessen. Darum müssen auch wir uns entsprechend wappnen und verteidigen. Im Ernstfall geht alles sehr schnell von statten.

 

Drohnen fliegen nur 400 Stundenkilometer schnell
 
Es ist ja schon merkwürdig, die Niederlande ist ähnlich gross wie die Schweiz und hat mehr Kampfflugzeuge als wir. Schweden hat auch etwa gleich viele Einwohner wie die Schweiz und ist nicht in der NATO. Dennoch bauen die Schweden ihre Luftwaffe weiter aus. Und wegen dem Krieg in der Ukraine sind es auch 10 Kampfflugzeuge mehr als ursprünglich geplant.
Die Schweden bekommen damit 70 neue Gripen JAS 39 E. Auch Brasilien stetzt nun auf Gripen-Kampfflugzeuge.

 

Drohnen können auch nicht vollständig Militärjets ersetzen. Drohnen fliegen nur 480Km/h und können so kein Passagierflugzeug mit 900 Km/h einholen, geschweige den ein Militärjet mit Mach2. Außerdem sind die Drohnen noch in den Kinderschuhen, mit vielen Kinderkrankheiten, wie seinerzeit die ersten Düsenflugzeuge. Drohnen sind ohnehin nur etwas für " weiche " und leichte Ziele. Zudem kann man diese auch leicht vom Himmel abschießen.

 

Die Idee mit den Drohen ist auch nur eine angedachte Alternative, wenn des Schweizer Volk die Gripen ablehnt und in Anbetracht des geringen Militärbudgets. Maurer kommuniziert nur offen und ehrlich was die Szenarien wären, wenn man gegen die Grippen stimmen würde. So wie Doris Leuthard uns erzählte, was die Alternative wäre, wenn das Volk keine Vignetten-Preis Erhöhung möchte. Das mag vor einer Abstimmung gewagt sein, ist aber transparent und ehrlich, wenn der Stimmbürger die Alternativen erfährt. Ich wünschte mir die Linken wären hier immer so ehrlich.

 

Friedliche Nachbarstaaten sind keine Sicherheitsgarantie

Nichts ist unmöglich. Oder wer hätte es vor 1991 für möglich gehalten, dass die österreichische Armee eine Teilmobilisierung vollzieht, um die Grenze nach Jugoslawien abzusichern? Damals eben auch zur Abwehr fremder Kampfflugzeuge. Das Krisenland Ukraine liegt auch nur 900 Kilometer von der Schweiz entfernt. Nordafrikanische Despoten können gegen die Schweiz auch Aktionen aus der Luft starten. So liegt Tripolis nur 1400 Kilometer von der Schweiz entfernt. Das Militärradar über dem Mittelmeer kann man leicht unterliegen, im italienischen Militär ist auch oft der Schlendrian. Theoretisch ist das möglich, so wie die Israeli mit ihren Flugzeugen auch den Iran erreichen können, oder wie 1979 auch das 900 Kilometer entfernte Bagdad im Irak. Terroristische Anschläge auf Schweizer AKW mit Flugzeugen kann man leider auch nie ausschliessen.

 

Der österreische Luftraum wurde 1991 mehrfach durch jugoslawische MIG 21 verletzt
Der österreische Luftraum wurde 1991 mehrfach durch jugoslawische MIG 21 verletzt

 

Eine Armee die zu schwach ist kann bei einer neuen und plötzlichen Gefahrenlage nicht von heute auf morgen dieser begnen und aufrüsten. Bereits im 1. und 2. Weltkrieg war die Schweizer Armee total veraltet und der Entwicklung hinterher.

Fazit

 

Der Tiger ist aus den 1980er Jahren und darf in der Nacht und bei schlechter Sicht nicht fliegen. Trotzdem wollen die Linken keinen moderneren Flieger. Fahren die Blaulichtorganisationen auch noch mit Fahrzeugen aus den 1980er Jahren herum?? Immerhin ist die Armee ein Verfassungsauftrag, die aber nach der Logik der Linken mit veralteten Tigern aus den 1980er Jahren fliegen muss. Feuerwehren sind auch in der Verfassung verankert. Dennoch würde es niemanden in den Sinn kommen, den Feuerwehren nach30 Jahren neue Feuerwehrautos zu verweigern. Blaulichtorganisationen in der CH haben auch keine Fahrzeuge mehr aus den 1980er Jahren im Einsatz!! Schon gar nicht für die Zukunft, mit Fahrzeugen die nur bei Schönwetter eingesetzt werden können!!

 

Aus all diesen Gründen empfehle ich unbedingt ein Ja zum Gripen am 18.Mai 2014!!

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Markus Luchsinger (Freitag, 02 Mai 2014 12:30)

    Guten Tag! Zu diesem Beitrag kann ich nur Gratulieren! Wir brauchen eine Moderne Luftwaffe. Wir brauchen auch eine Moderne Landesverteidigung. Ich empfehle in Zukunft alle Linken Politiker und ihre Mitläufer abzuwählen.

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