Sozis, Grüne und BDP im Sinkflug

Nach 90 Jahren verlor die SP ihren Regierungsratssitz im Kanton Baselland an die FDP. Damit sind die Sozis nicht mehr in der Kantonsregierung vertreten. Diese historische Niederlage wird von den Mainstream-Medien stark relativiert. Nur dumm häufen sich die historischen Niederlagen der SP bei Exekutiv-Wahlen. Gleichzeitig verlieren die Grünen im Baselbieter Landrat.  SP und Grüne können gemeinsam bei Parlamentswahlen nicht zulegen oder verlieren gemeinsam. Nach Bern und Glarus verliert die BDP bereits die dritte Kantonsratswahl. Für die Mini-BDP geht es bereits ans Eingemachte.

 

Die SP Niederlage von 8. Februar in Baselland ( flog nach 90 Jahren aus der Regierung von) wird von den Medien verharmlost, zumal die Niederlagen der SP sich bei Exekutivwahlen häufen: Die SP flog neulich schon aus den Regierungen der Kantone Glarus und Schwyz, stellt nach 114 Jahren nicht mehr den Stapi von Grenchen, stellt nicht mehr den Stapi in Uster, flog nach nach 94 Jahren kurzzeitig aus der Exekutive der Stadt St. Gallen, verlor einen Sitz in der Winterthurer Stadtregierung an die SVP usw. Dabei wurde immer behauptet, dass die SP auch bei Exekutivwahlen immer stärker zulegen kann. Ob die SP bei den Ständeratswahlen im Herbst zulegen kann, wie immer spekuliert wird, ist nicht sicher.

 

Der Intriganten Stadel auf Tauchgang


Die BDP trat einstmals als Newcomerpartei und Alternative zu den bürgerlichen Altparteien an. Nun ging die BDP bei den Wahlen in Baselland abermals unter. Aber ausser dem Namen nach war und ist bei der BDP überhaupt nichts neu, nur alter Wein in neuen Schläuchen. Die BDP ist nur der protestantische Klon der CVP und die fanatische Prätorianergarde der Schlumpfine. Sonst rein gar nichts. Das ist einfach zu wenig um längerfristig politisch bestehen zu können. Gegen die SVP zu sein und nur den anderen Parteien ständig nachzuplappern bringt die BDP nicht weiter. Fusion mit der CVP ist gescheitert.

 

Zudem bezeichnet sich heute jede Furzpartei als Mittepartei und liberal. In der Mitte ist man weder Fisch noch Vogel und fällt früher oder später zwischen Tisch und Bank. So ist nun der BDP ergangen, die mehr Schnittmengen mit der CVP und SP aufweist als mit der SVP.

 

 

Schon im Kanton Bern verlor die BDP bei den Grossratswahlen 2014 beinahe 50% ihrer Sitze und 30% ihres Wähleranteils, während die BDP so eben bei den Wahlen in Baselland 75% ihrer Sitze und 43% ihres Wähleranteils verlor. Auch für die baldigen Zürcher Kantonsratswahlen muss sich die BDP sehr warm anziehen. Ob die BDP überhaupt noch bei den Luzerner Kantonsratswahlen punktet und in das Parlament einzieht, ist mehr als fraglich. 

 

Im Bezug zur BDP äussserte sich Politologe Claude Longchamp wie folgt gegenüber der BZ Basel: " Nach der Niederlage bei den Wahlen im Kanton Bern hat die BDP nun die zweite Schlappe zu verzeichnen. Ich will mich da aber nicht auf die Äste herauswagen. Sagen wir es so: Es wird für die Partei schwierig, ihre Mandate zu halten."

Herr Longchamp kann offenbar nicht einmal auf drei zählen, da die BDP auch schon in % und Sitzen die Glarner Kantonsratswahlen verloren hat!!


FDP noch längs nicht über den Berg

 

Ich frage mich auch was Herr Longchamp dazu veranlasst zu behaupten, die FDP hätte nach den jüngsten Wahlen in Baselland die Trendwende geschafft. Herr Longchap hat vergessen, dass die FDP gerade wieder in Zug und Graubünden die Kantonsratswahlen verlor, sie verbesserte sich zwar im letzten Jahr in ihrer Bilanz, aber verliert noch immer 50% aller Wahlen. Hier dazugewinnen und dort wieder gleichermaßen zu verlieren bringt nichts. Dazu verliert die FDP die Stapi Sitze in Aarau und Schaffhausen an die Sozis, in Aarau gar historische Niederlage.

 

Die SVP dagegen gewinnt im Moment 80% aller Wahlen. Bei den letzten Nationalratswahlen legte die FDP in einigen Kanton zu, aber verlor dennoch unter dem Strich weiter an Wählerprozenten und Mandaten Einfach bei der Wahrheit bleiben Herr Longchamp, die FDP ist noch nicht deutlich im Plus!!


Herr Longchamp unterschlägt auch die Tatsache, dass die Liberalen und die FDP in der Westschweiz fusioniert haben, so dass sich bei den Wahlen für die FDP automatisch ein höherer Wähleranteil ergibt,, um so von einer besseren FDP Bilanz zu sprechen!!


Die FDP kann sich hier auch nicht mit der SVP vergleichen, da die SVP im Vergleich zur FDP die Trendwende zumindest in den Kantonen geschafft hat, wo die SVP schon längst alle Verluste bei den Kantonsratswahlen 2012 mehr aus ausgeglichen hat und deutlich im Plus ist. Die FDP darf nach Jahrzehnten des Niedergangs wieder hoffen. Aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Die Nagelprobe kommt erst noch im Kanton Zürich.

Mehr zum Thema auf diesen ausgezeichneten Blogs:

 

Im Reich der linken Wahlverlierer, Schönredner und Utopisten

 

Ein SVP-Waterloo das nur bei den Linken stattfand

 

125 Jahre SP - Eine Partei demontiert sich selbst

 

Grüne Genossen auf dem Prüfstand

 

Ein Waterloo für die BDP 

 

Bei der oberen Statistik gilt noch anzufügen, dass unterdessen noch Wahlen in den Kantonen Zug und Baselland stattgefunden haben. Die SVP verbessert danach weiter ihre Bilanz, bei der FDP ist es immer noch 50:50 die CVP verbessert sich leicht und bei der SP ist es ähnlich durchzogen. Grüne eher im Minus als im Plus, BDP nun eindeutig im Minus in der Bilanz. Laut einer Umfrage von Vimentis unter 20.000 Befragten ergäbe sich bei den Nationalratswahlen folgendes Bild:

 

SVP 32,3%%(+5,7%)
FDP 14,4% (-0,7%)
CVP 9,3% (-3%)
SP 16% (-2,4%)
Grüne 7,6% (-0,7%)
BDP 5,4%(-)

GLP 7,7% (+2,3%)

Fazit


Von allen Parteien weisst die SVP nach den vergangenen 20 Kantonsratswahlen die beste Bilanz in % und Sitzgewinnen aus. Die beste Performance. Daran kann nicht einmal die GLP anknüpfen, die in Baselland bereits stagniert und bei Exekutivwahlen Niederlagen erleidet.



Medienmann Marc Balsiger behauptet dann, dass der Kanton Baselland ein Trendkanton wäre, worauf sich der nationale Trend bei den Nationalratswahlen ableiten lasse. Diese Aussage ist aber Unsinn, da der Kanton Baselland mit seinen 190.000 Wählern nicht repräsentativ ist. Ein Gradmesser ist vielmehr die Zürcher Kantonsratswahl ( Kleine Nationalratswahl) im April. Zu einem weil diese immer ein halbes Jahr vor der Nationalratswahl liegt. Zum anderen weil der Kanton Zürich mit 1,4 Millionen Einwohnern der bevölkerunsgreichste Kanton der Schweiz ist. So wie dort die Parteien bei der Kantonsratswahl abschneiden, so schneiden diese auch immer bei der Nationalratswahl ab. Das wird schon die Vorentscheidung zur Nationalratswahl 2015 sein. Wahlen im Aargau und Kanton Bern haben auch noch einen kleineren Trendcharakter.

 

Davor haben wir noch im März die Parlaments- und Regierungsratswahlen im Kanton Luzern, wo gerade die SVP noch grosses Potenzial nach oben hätte.

 

Entscheiden werden auch Listenverbindungen. Die GLP könnte im Oktober bei den Nationalratswahlen % stagnieren, aber dank Listenverbindnugnen zulegen. Die GLP legt sich ohnehin mit jedem ins Bett um durch Listenverbindungen Sitze zu holen. Die BDP könnte in % verlieren aber mit Listenverbindungen sich bei den Sitzen halten. Dank Listenverbindungen gewannen GLP und BDP 2011 mehr Sitze,  als ihnen anhand des Wähleranteils eigentlich zustehen würde. Dank diesen Taschenspielertricks konnte auch die SP 2011 in Sitzen zulegen, obschon sie in % verlor. Listenverbindungen kann man auch als Verstoss gegen die Bundesverfassung betrachten, da die Stimmen damit verfälscht werden, da dann der Wähler nicht mehr weiss, wen und was er eigentlich gewählt hat!! 


" Art. 34 Politische Rechte 2. Die Garantie der politischen Rechte schützt die freie Willensbildung und die unverfälschte Stimmabgabe."

 

Auf jeden Fall wird es spanend im Oktober, Listenverbindungen gehören aber verboten. Alle Linken, Intriganten und Schweizer-Hasser gehören an der Wahlurne abgestraft!! 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Reflective fabric (Dienstag, 30 Juni 2015 05:09)

    danke, der artikel bringt es ziemlich auf den punkt. zum "fazit" gibt es nichts mehr anzufügen. cooler blog, weiter so!

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