SoziFreisinn, Mittelmass und Apparatschik

Mit Carmen Walker-Späh/FDP und Silvia Steiner/CVP im ZH Regierungsrat kann man sich sehr schlecht anfreunden. Die eine Frau verkörpert nur den Sozi-Freisinn und Hardcore Feminismus. Die andere nur Biederkeit und CVP-Mittelmass. Im sogenannten Bürgerlichen Fünfertikett für den ZH Regierungsrat eine schlechte Wahl. Die Unterschiede der beiden Damen zu den Linken ist gar nicht so gross. Auf Sozi-Freisinn-Apparatschik's und Mittelmaß kann man getrost verzichten.

 

Die Regierungsratskandida​​​​​​​​​​​​​tin Carmen Walker-Späh/FDP unterscheidet sich kaum von der Regierungsratskandida​​​​​​​​​​​​​tin Jacqueline Fehr/SP. Das ist schon einmal bedenklich in der Ausmarchung um die Sieben Sitze in der Zürcher Kantonsregierung am 12.April 2015.

Frau Walker-Späh ist eine Pseudoliberale, vor allem bei den  Themen Kinderbetreuung, Familie und Soziales . Liberal ist wer auf verschiedene Familienmodelle setzt und nicht das eine gegen das andere ausspielt, wie das die Frau Walker ständig macht. Anti-Liberal, jene Eltern steuerlich zu entlasten, die ihre Kinder fremdbetreuen, während jene Eltern steuerlich diskriminiert werden, die ihre Kinder zu Hause betreuen. Frau Walker ist nicht liberal, in dem diese stur auf einem Familienmodel beharrt. Niemand will die Frauen zurück an den Herd, nur weil man die Eigenbetreuung der Kinder steuerlich mit der Fremdbetreuung gleichsetzen will. Außerdem braucht es keine weitere Vertreterin des Linksfreisinns in einer Regierung.

 

Beim Sozi-Freisinn sollte man eben wissen, dass lägst nicht jeder die Kohle aufbringen kann, um seine Kinder in die subventionierte Lifestyl-Krippe abliefern zu können. Der überbordende Femininums und gesellschaftliche Tunnelblick von Walker-Späh macht die Sache nicht besser. Obwohl die FDP der SVP eigentlich näher steht als der SP, ist Frau Walker näher bei der SP als bei der SVP. Punkto Feminismus wählt man ohnehin lieber das Original, was in der SP sitzt. Dazu machen bekannte FDP-Politiker gemeinsame Sache mit der SP, wollen sich aber durch die SVP Basis Wahlen lassen Aus all diesen Gründen sollte man die Dame schon gar nicht in die ZH-Regierung hineinwählen.

 

Mehr zum Thema Kantons- und Regierungsratswahlen unter diesen ausgezeichneten Links und Blogs:

 

Gegen Carmen Walker-Späh und Silvia Steiner

Sozis, Grüne und BDP im Sinkflug 

Ein Waterloo für die BDP

 

125 Jahre SP - Eine Partei demontiert sich selbst


Keine 4,8-Prozent Partei in einer Regierung

 

Frau Silvia Steiner wirkt sehr profillos, langweilig, unauffällig unauffällig, verbindlich unverbindlich, riecht nach Mittelmass, eben typisch CVP, austauschbar mit vielen anderen blassen Politikern, aber dafür um so mehr auf Karriere ausgerichtet. Ein blasser Apparatschik aus dem Justizwesen, wo wir aber nicht noch mehr Juristen und Staatsdiener in der Regierung brauchen. Frau Walker ist übrigens auch Juristin.

Aber vor allem ist die CVP, der Frau Steiner angehört, eine grössenwahnsinnige mitte-links Partei, die mit lediglich 4,86% Wähleranteil im Kanton Zürich rein gar nichts in der Zürcher Regierung zu suchen hat. So wie die BDP mit bloss 5% in der Schweizer Landesregierung nichts verloren hat, so hat dies auch nicht die gleichgrosse CVP in der Zürcher Regierung. Die CVP ist eine Partei von vorgestern und out. Eben zu abgelascht und ausgeleiert, um nur immer die Sprüche und Schlagworte von anderen nachzuplappern.

 

Die CVP und FDP sind sich ohnehin nicht zu schade, um ständig mit den Linken ins Bett zu gehen, bürgerlich ist da wenig, vor allem die CVP ähnelt immer mehr der SP. Bei CVP Silvia Steiner sind da auch Zweifel angebracht, weil die CVP in Exekutiven wenig verlässlich ist, siehe Hans Hollenstein. Im Sozialbereich und beim Wohnbau ist Frau Steiner auf der Seite der Linken. Schlussendlich gehört auch Frau Steiner nicht in die Regierung. 

 

Fazit

 

Ob Graf, Walker-Späh, Steiner oder Fehr&Fehr ist Hans was Heiri in der Zürcher-Regierung, unbrauchbar und austauschbar sind sie allesamt. Von einem Bürgerlichen Schulterschluss und Mehrwert ist keine Rede, um etwas zu erreichen, so lange die FDP ständig Kandidaten vom Sozi-Freisinn portiert und die CVP Graue Mäuse. Ständerat Felix Gutzwiller, Nationalrat Ruedi Noser und der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger, alle von der FDP, unterstützen dann auch offen Mario Fehr von der SP. Die SVP sollte sich da besser von der FDP distanzieren. Von einer Bürgerlichen Wende ist da keine Spur, wenn die FDP im bevölkerungsreichsten Kanton der Schweiz keine vernünftigen Leute aufstellt.

 

Die Kandidaten der CVP sind wie immer nur Wundertüten, Mittelmass und graue Mäuse. Alles und doch nichts. Wer wie die CVP und Frau Steiner kein Profil hat, der ist immer in der Mitte zwischen Bank und Tisch. Für was dieses C bei der CVP überhaupt noch stehen soll ist mehr als fraglich, da schlichtwegs nicht mehr vorhanden. Ansonsten hätte die CVP z.B für die Anti-Minarett-Initiative plädiert. Das C der CVP steht heute vielmehr für Chaos und Copy, als für das Christliche.

 

Ich denke die Schweiz bekommt keine bürgerlich-konservative Wende hin, so lange die FDP und CVP keine vernünftigen Köpfe aufstellen, die dem auch gerecht werden und sich klipp und klar von links abgrenzen. Auch die kleinsten Übel's neben den ganz Grossen bringen die Schweiz und den Kanton Zürich so nicht weiter. Darum sollte man weder Carmen Walker-Späh/FDP noch Silvia Steiner/CVP in den Zürcher Regierungsrat wählen!!

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Kommentare: 1
  • #1

    swissness (Montag, 06 April 2015 19:08)

    mal davon abgesehen, dass man auch alle Grünen, SP-ler und Thomas Heiniger nicht wählen sollte.

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