Weshalb MEI und nicht PFZ!!

Für wenige statt für alle ist das Motto der PFZ-Befürworter und Wirtschaftsego's. Tatsächlich wurde rund 50% der bisherigen Einwanderung von der Schweizer Wirtschaft gar nie gerufen. Im Schnitt der letzen Jahre wanderten  netto rund 80.000 Ausländer ein. Also jedes Jahr zusätzlich eine Stadt Luzern oder St.Gallen. Ob 80.000 oder 40.000 Ausländer von der Wirtschaft benötig werden ist relevant. Besonders in einem überbevölkerten Land. Rot-Grüne Antidemokraten und schlechte Verlierer haben bereits am 10.Februar 2014 eine Wiederholung der MEI-Abstimmung verlangt.

 

Die Bilateralen Verträge werden krass überschätzt. Selbst Ruedi Noser von der FDP musste neulich deren Bedeutung stark relativieren. Bilaterale Verträge werden als Ersatz zur EU verkauft, obschon wir schon seit hunderten von Jahren mit unseren Nachbarn Bilaterale Verträge abschließen. Globalisierung ist auch nichts neues, ein neudeutsches Unwort, ein Kampfbegriff der Linken, gibt es seit langer Zeit, früher hieß es einfach Völkerwanderung, Immigration und Außenhandel. Viel alter Wein in neuen Schläuchen.


Laut einer Umfrage vom SRF, mit 8789 Beteiligten, würden notfalls auch 60% auf die Bilateralen Verträge verzichten. 50% aller Bilateralen Verträge schaden ohnehin der Schweiz. So das EU-Landverkehrsabkommen, wovon vor allem Deutschland profitiert, wo Deutsche LKW massenhaft unsere Autobahnen und Strassen verstopfen und die Umwelt belasten. Deutschland, sprich Baden-Würtemberg, kann ohne die Schweiz nicht einmal seine Energiewende vollziehen, deutsche Unis unseren hinterherhinken, 60.000 deutsche Grenzgänger in der Schweiz arbeiten, Baden-Württemberg sonst viel mehr Arbeitslose hätte.

 

Das Argument mit dem Fachkräftemangel ist eine Mär der Linken und PFZ-Anhänger. Laut SECO-Bulletin waren z.B per Ende Dezember 2013 ( zwei Monate vor der Abstimmung über die MEI) über 18’000 Menschen im Baugewerbe arbeitslos, fast 2.000 Ingenieure hatten keinen Job, über 18.000 aus dem Gastgewerbe suchten eine Anstellung und mehr als 5’000 Personen aus dem Gesundheitswesen. Hier geht es in Tat und Wahrheit um Lohndumping, SchweizerInnen werden absichtlich zu Arbeitslosen gemacht, von linken Gutmeschen wider besseren Wissens ignoriert!!

 

Schweizer werden absichtlich dumm hingestellt, vom Arbeitsplatz gemobbt, die können das nicht, die wollen das nicht, die finden wir nicht, alles billige Ausrede, damit Arbeitgeber billigere " Fachkräfte " aus dem Ausland holen können. Es ist schlichtweg faschistoid, wenn die Wirtschaft und die Gewerbevereine unablässig vom Fachkräftemangel reden!!


Dazu verdrängen immer mehr neu dazugekommene Ausländer bereits länger niedergelassenen B-Pass-Ausländer auf dem Arbeitsmarkt, die dann vielfach in der Sozialhilfe landen und die Sozialwerke implodieren lassen. In den Spitälern betreuen immer mehr Ausländer Ausländer. Zahlreiche Neuzuzüger beziehen aus den Sozialwerken das Maximum an Leistungen, ohne aber vorher gross etwas in die Kassen eingezahlt zu haben.


Ein Neuankömmling mit 40, der Sozialleistungen bezieht, aber nur 1 Jahr lang etwas in die  Sozialwerke einbezahlte, fährt unter Umständen besser damit, als ein Einheimischer Arbeitnehmer oder Ausländer mit B-Bewilligung mit 40, der 20 Jahre lang immer fleissig in die Kassen einbezahlte!!

 

All diese Karrer's, Bührer's und Schneider's haben uns bei der PFZ das Blaue vom Himmel versprochen. Die Schweiz hat noch andere Tugenden und Qualitäten, als nur immer das ständige Bestreben nach Wirtschaftswachstum und Reichtum. Umweltschutz und haushälterischer Umgang mit knappen Ressourcen sind noch viel wichtiger. Immer grösser, schneller und besser wird unsere Wirtschaft auf die Dauer wohl nimmer!!


In den Jahren 2007-2013 ist das BIP pro Kopf trotz PFZ nur um 0,4% gewachsen, sprich um 0,02% pro Jahr. Die Jahre 2007, 2012 und 2013 waren dann auch nicht die Jahre der globalen Wirtschaftskrise. Zwischen 2002-2007 immerhin noch um 1,8% pro Jahr und BIP/Kopf. Allerdings hatten wir da noch nicht die ( volle) PFZ mit Mittel-Osteuropa.


Wenn immer mehr Leute vom Kuchen essen möchten, aber der Kuchen nicht grösser wird, dann werden dafür die Kuchenstücke um so kleiner. Mehr ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit besser.

 

Und wohl gemerkt: Durch die PFZ wurden uns einmal 8.000-10.000 Einwanderer pro Jahr versprochen, während den ECOPOP-Gegnern selbst die 16.000 pro Jahr zu viel waren. Nur waren diese 16.000 von ECOPOP zusätzlich, da auch immer jederzeit so viele Leute pro Jahr einwandern dürfen, wie in einem Jahr die Schweiz verlassen. Bestimmte Leute haben diesen Umstand im Abstimmungskampf immer unterschlagen.


Knapp 50% der bisherigen Einwanderung wurde von der Wirtschaft gar nie gerufen. Ein großer Anteil davon entfällt bereits auf den Familiennachzug jenseits der Kernfamilie, mit dem masslosen Nachzug von Geschwistern, Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten, Cousins, Coisinnen, etc. Unter Familiennachzug versteht man strenggenommen nur den Nachzug von Ehepartnern und Kindern. Der " Familiennachzug " Betrug 2013 stolzes 32,2% an der gesamten Einwanderung. Es liegt auf der Hand, dass hier heute der Familiennachzug weit über die Kernfamilie hinaus läuft.

2013 bezogen sich 10,3% der Einwanderung auf Ausländer die zur Aus- und Weiterbildung gekommen sind. Hier handelt es sich größtenteils um Studenten, die eben so wenig von der Wirtschaft gerufen wurden. Dafür beanspruchen viele davon unsere Ressourcen und den knappen Wohnraum, nehmen den Einheimischen die Studienplätze weg, bilden sich auf unsere Kosten aus und/oder weiter, um mit unserem Know How wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Gleichzeitig beklagen sich die Linken und Netten über den fehlenden akademischen Schweizer Nachwuchs in Wissenschaft und Technik.


Alles Leute die von der Wirtschaft gar nie gerufen wurden. Und der Familiennachzug beschränkt sich wie gesagt nicht alleine auf den Ehepartner/Kinder!!


 

4,6% der Ausländer die im Jahre 2013 in die Schweiz einwanderten sind ohne Erwerbsabsichten eingewandert und stellenlos.


1,2% resultiert laut Statistik aus der übrigen Einwanderung, was immer auch das bedeuten mag, die aber keine anerkannte Flüchtlinge und Härtefälle umfasst. Kategorie Straßenmusikanten und der gleichen ( plus Kindern ) mit dreimonatigen Touristenvisum.


49,9% umfassen also diese genannten Gruppen. Das sind alles Leute die von der Wirtschaft gar nie gerufen wurden, da diese separat in der Statistik erfasst werden. Und der Familiennachzug beschränkt sich wie gesagt nicht alleine auf den Ehepartner/Kinder!!


 

Diesbezüglich es schon nicht relevant, wenn von 80.000 Migranten die Hälfte von der Wirtschaft gar nicht gebraucht wird!!

 

Fazit

 

Auch bei der PFZ (Personenfreizügigkeit) wurden uns einstmals blühende Landschaften versprochen, die auch hier leider nie geblüht haben. Stattdessen haben wir Brachland  und eine Missernte. Angesichts von massiven Problemen wie Lohndumping, Schwarzarbeit, Kriminalität, Wohnungsnot, Zersiedelung, überteuerten Miet- und Bodenpreisen, maroden Sozialwerken und totalen Chaos im Strassen- Schienenverkehr – alles hervorgerufen und verstärkt durch die PFZ - erscheint der Preis für diese PFZ viel zu hoch, die Rendite ist zu klein und die Nachteile überwiegen die wenigen Vorteile bei weitem. Kein Gebilde auf der Welt mit Ausnahme der EU, kennt dieses Unding Namens PFZ!!

Nichts ist für immer
 in Stein gemeißelt. Die Bilateralen Verträge können auch neu verhandelt werden, 50% der bestehenden Verträge kann man gleich weglassen, da nur zum Nachteil der Schweiz. Die Linken und Wirtschaftsegos werden für die Personenfreizügigkeit mit der EU keine Mehrheit mehr bekommen. Der Schweizer mag es nämlich nicht, wenn diese Spezis demokratische Volksentscheide einfach mit Füssen tritt. Bleibt auch zu hoffen, dass Mitte-Links am 18. Oktober bei den Wahlen massiv abgestraft wird!! 


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