Für die Vernunft und gegen den Moralismus

Die angestrebte Unternehmenssteuerreform III (URS III)  ist mittelfristig und international gesehen die beste Steuerreform für die Wirtschaft um attraktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben. Besser als nichts. Besser als die fehlenden Konzepte der linken Gegner. In einer dynamischen Zeit werden die Gegner bei einem Nein keine vernünftiges Alternative aus dem Hut zaubern. Der nächste Streit mit OECD/EU wird bald folgen. Der Schweiz als solches kann das nur schaden. 

Man muss dem Schweizer Volk reinen Wein einschenken, ein Nein zur USR III bedeutet einfach den Status Quo beizubehalten, der aber schon heute nicht mehr von der OECD akzeptiert wird, so dass wir mittelfristig wieder auf den grauen und schwarzen Listen der OECD landen, was für die Schweizer Wirtschaft zu Planungs- und Rechtsunsicherheit führt, die ohnehin schon genug Probleme hat mit dem starken Schweizer Franken und die Energiestrategie 2050 weitere Probleme schaffen wird, wozu also dann noch die USR III ablehnen; zumal die Gegner keine Alternativen aufzeigen und diese auch nicht die Zeit dazu haben, bis die OECD in 1-2 Jahren die Schweiz abermals auf graue und/oder schwarze Listen setzen wird. 

 

Darum ein Ja zu dieser wichtigen Steuerreform. Bei einem Nein werden die Gegner und Linken ganz bestimmt nicht die Vordersten sein, die vor der OECD hinstehen und die Schweiz verteidigen, dessen man sich als Gegner der URS III einfach bewusst sein sollte!! 

Man kann sich schon ernsthaft fragen, weshalb die Linken das Risiko einer Ablehnung der URS III eingehen, wenn wir so mittelfristig wieder auf den grauen und schwarzen Listen der OECD landen, obschon die Linken sich doch früher immer so vor diesen berüchtigten OECD Listen gefürchtet haben? Der Teufel - Verzeihung die Linken - fürchten doch sonst auch immer die grauen und schwarzen Listen der OECD, so wie ebender Teufel das Weihwasser!!

 

Steuerausfälle wird es so oder so geben, aber eben viel moderater mit einem Ja zur URS III und verkraftbar, als mit einem Nein, weil die Gefahr so viel grösser ist, dass man grosse Konzerne vergrault, in einem wirtschaftlichen Umfeld das ohnehin schon sehr schwierig genug ist, mit Euro und einer an sich schon teuren Schweiz, viele dieser Firmen dann zum Wegzug genötigt werden, was Jobs kostet und noch grössere Steuerausfälle generiert; Steuererhöhungen die Folge dessen sein werden.

 

Ein Ja zur URS III bringt unter dem Strich mehr für das Land als ein Nein. Moderate Steuerausfälle sind nicht einmal so schlecht für den Haushalt, weil der Staat ohnehin viel zu viel Geld bekommt für allerlei Unfug - wie z.B der Sozial- und Asylindustrie - und so dem Staat die Flügel gestutzt werden, damit er nicht übermütig wird. Längerfristig werden die Steuer-Ausfälle wieder kompensiert. Vielleicht auch mal bei der Masseneinwanderung sparen, dann haben wir auch wieder mehr Geld in der Kasse. 

Bei einem Ja sind die Steuerausfälle auf jeden Fall tiefer und die Nachteile kleiner als bei einem Nein. Die URS III ist notwendig, weil die ermässigte Besteuerung von Statusgesellschaften international nicht mehr akzeptiert wird. Dadurch verlieren die betroffenen Unternehmen an Rechtssicherheit. Je länger diese Unsicherheit andauert, desto mehr leidet die Standortattraktivität der Schweiz. Deshalb soll die ermässigte Besteuerung abgeschafft werden um rasch neue, international gebräuchliche Maßnahmen einzuführen. So bleibt die Schweiz ein attraktiver Standort.

Steuergeschenke an Firmen sind nicht schlecht, da diese eben auch von den Linken durch noch höhere Strom- und Bezinpreise abgeschröpft werden sollen, was man ebenfalls sehen muss und sämtliche Vorlagen und Initiativen berücksichtigen muss, weitsichtig, damit man genug Polster und Knautschzone hat, wenn man einmal einen fatalen Fehlentscheid fällt, wofür wieder der Mittelstand bluten müsste.

Wie bereits erwähnt, werden die Nein-Sager bestimmt nicht die Mutigen sein, die vor die Schweiz hinstehen, weil die OECD schon heute nicht mehr unser Steuersystem akzeptiert und wir schon mittelfristig bei einem Nein wieder auf den grauen und schwarzen Listen der OECD landen, dessen man sich einfach bewusst sein sollte. Ein Trugschluss der Gegner dann zu glauben, sie könnten in der kurzen Zeitspanne etwas besseres als die URS III aus dem Hut zaubern, da solche Reformen vom Entwurf bis zur Anwendung jahrelang brauchen, wo die OECD bei einem Nein zur URS III nicht endlos warten wird.

 

Bisherige Steuerreformen haben auch immer mehr Vorteile und Gewinner gebracht, als Nachteile und Verlierer. Direkt geht es um 150.000 Arbeitsplätze, indirekt um 100.000 die gefährdet sind, wenn die Nein-Sager sich durchsetzen, aber nicht sofort eine Alternative haben, weil dann der nächste Knatsch mit den grauen und schwarzen OECD Listen bald folgen wird, was für die Schweizer Wirtschaft und viele Firmen zu Rechts- und Planungsungsicherheit führen wird, in einem anhin schon schwierigen Umfeld mit starkem Franken und möglicherweise noch höheren Abgaben auf Strom (Energiestrategie 2050) und Benzin.

 

Man muss natürlich schon sehen, dass die Linken nur immer kritisieren können in der Wirtschaft - auch bei der URS III - aber bisher kaum in der Privatwirtschaft jemals Jobs geschaffen haben. Die grossen und bedeutendsten Unternehmer in diesem Land sich großmehrheitlich Bürgerliche und keine Linken. Kritisieren ist immer viel einfacher als Jobs schaffen. Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen. Wenn der Moralismus und Linkspopulismus regiert, verliert der Verstand und Wohlstand.

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