Eine Würdigung an Oskar Freysinger

Oskar Freysinger wird nicht mehr dem Walliser Staatsrat angehören. Eine unheilige Allianz aus CVP-FDP und SP haben zusammen gegen die SVP paktiert und gewonnen. Die FDP ist zurück in der Regierung und der Walliser CVP Filz erlebt eine Renaissance. Eine Würdigung auf Freysingers zwahnzigjährige Schaffenszeit und Politkarriere. Dieser wurde dreimal in den Schweizer Nationalrat gewählt und war u.a maßgeblich bei der Anti-Minarettinitiative beteiligt. 

 

Die Leute mögen heutzutage lieber geländegängige Speichellecker und Opportunisten, als Politiker mit einer klaren und aufrichtigen Haltung wie Oskar Freysinger. Die linksorientierten und CVP nahen Medien im Wallis haben Freysinger seit dem ersten Tag seiner Wahl in den Staatsrat 2013 nur schlecht geschrieben und verunglimpft. Bereits Jahre zuvor haben die linken Printmedien massive Kampagnen gegen Freysinger geführt. Daraus resultierte dann ein Brandanschlag auf sein Haus und das seiner Familie!! 

 

Der SVP Staatsrat Oskar Freysinger hat deshalb verloren, weil er sich nicht den anderen angepasst hat und sich selbst blieb, im Gegensatz zu den falschen Fuffzigern der CVP und FDP. Lieber ein Freysinger mit seiner direkten und offenen Art, als die vielen profillosen Opportunisten und Wendehälse der anderen Parteien. Hätte der Oskar sich aber den anderen angepasst, hätte er auch verloren, weil das die eigene Wählerschaft nicht guttiert hätte. Dann wäre er wieder von den linken Medien zerrissen worden, weshalb er nun auch plötzlich zum Etablissement gehört.

 

Aber Oskar blieb sich immer treu. Windfahnen gehen mit dem Wind!! 

 

 

Freysinger hat sich immerhin der Wiederwahl gestellt, was man von Peter Bodenmann/SP nicht sagen kann, der zwei Jahre nach seiner Wahl in den Walliser Staatsrat einfach aus dem Amt geflüchtet ist - so ähnlich wie Oskar Lafontaine damals - weil der Exzentriker nicht machen konnte was er wollte.

 

Oskar Freysinger bekommt nun eine jährliche Rente als Staatsrat a.D von 80'000 Franken für vier Amtsjahre, was viele Linke empört, obwohl jeder andere Linke das Geld auch nehmen würde. Herrn Freysinger steht dieses Geld zu wie jedem anderem Ex-Staatsrat auch nach vier Amtsjahren. Jean-Michel Cina/CVP bekommt 144'000 Franken jährliche Rente für 12 Jahre an der Regierung. Maurice Tornay/CVP kriegt 120'000.- Franken pro Jahr. Esther Weber/SP und Jacques Melly/CVP wreden auf Grund ihrer bisherigen Amtsdauer mindestens das selbe erhalten. 

 

Der CVP Sprengkandidat Nicolas Voide im SVP 3er Ticket mit Freysinger und Sigrid Fischer-Willa, hat die CVP sicher gedemütigt. Aber auch weil die SVP bei den Wahlen 2013 nach 150 Jahren die absolute Mehrheit der CVP im Walliser Grossrat ENDLICH gebrochen hat. Ein Grund weshalb sich die CVP 2017 an der SVP und Freysinger rächen wollte. Das gleiche gilt für die FDP, die 2013 ihren Staatsrats Sitz an die SVP verloren hat. CVP und FDP - die zusammen im Wallis 60% erreichen - haben sich trotz historischer Feindschaft gegen Freysinger verbündet.

 

Der Teufel sauft das Weihwasser!!

 

Alles wie gehabt, dieser Kanton wird sich so nie weiterentwickeln, da dieser alleine in diesem Jahr mit 663 Millionen Franken aus dem NFA subventioniert wird. Das sind stolze 1975 Franken pro Walliser. Bald dürften es massiv weniger sein, da im NFA die Spielregeln ändern. Und dann liebe Walliser und Walliserinnen?!

 

 

 

Von den Systemmedien wird unterschlagen, dass Oskar Freysinger seine Ideen in den letzten vier Jahren meistens vor dem Walliser Volk und Parlament durchbrachte. So etwa das neue Polizeigesetz, die Aufhebung des Arztgeheimnisses für Schwerverbrecher und der Justizrat, eine Art Ombudstelle für Bürger die nicht mit der Arbeit der Justiz einverstanden sind. 

 

Wasser predigen und Wein saufen können viele Walliser, traditionelle Werte hochhalten und gleichzeitig politische Seitensprünge vollziehen. Es lebe die gelebte Hinterzimmerpolitik und der pure Neid!! 

 

Oskar Freysinger war der Übervater der Walliser SVP, die erst vor über 20 Jahren durch ihn und einige Mitstreiter gegründet wurde und die absolute Mehrheit der CVP beendete. Freysinger hatte bisher kein einziges Mandat in der Wirtschaft und gilt daher als unbefangen. Dreimal zum Nationalrat und einmal zum Staatsrat ( Regierungsrat) gewählt zu werden ist schon eine tolle Leistung die nur wenige erreichen. Wir danken Oskar Freysinger für 20 wunderbare Jahre in der Politik und die Aufbauarbeit in der SVP. Freysinger hatte auch an zahlreichen und bedeutenden Volksabstimmungen zum Thema Migration und Islam seinen Anteil gehabt. Nebenbei war Oskar Freysinger immer auch als Schriftsteller und Poet bekannt. 

Auf seinem weiteren Lebensweg wünschen wir Oskar Freysinger und seiner Familie alles Gute!!  

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Kommentare: 1
  • #1

    Hans Christian Müller (Mittwoch, 22 März 2017 22:25)

    Pascal Couchepin und Christophe Darbellay sind das glorreiche Team, das sowohl einen sehr profilierten Bundesrat als auch einen nicht minder profilierten Walliser Staatsrat aus der Wahl geschubst haben. Wenn diese beiden mit ihrem Intrigantentum die Walliser Bevölkerung verkörpern, kann man dieser nur Glück wünschen. Freysinger wird seinen weitern Weg auch ohne solche bedenkliche Würden finden, wie ihn auch Blocher gefunden hat.

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